esskastanien

    Diskutiere esskastanien im Futter und Ernährung Forum im Bereich Alles über Hamster; hallo ihr lieben, ich weiß, dass es im alten forum schon mal die frage gab, ob hamster normale kastanien fressen dürfen. da heiß es nein. aber wie...
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bruno
Gast
esskastanien Beitrag #1
hallo ihr lieben,
ich weiß, dass es im alten forum schon mal die frage gab, ob hamster normale kastanien fressen dürfen. da heiß es nein.
aber wie ist das denn mit esskastanien? die gibt es ja jetzt wieder zu kaufen und ich mag die so schrecklich gerne und wollte fragen, ob bruno und lotte da vielleicht eine abhaben dürfen.
liebe grüße, jana
 
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Rana
Gast
esskastanien Beitrag #2
Hallo Jana,

soweit ich weiß, sind Esskastanien für Hamster nicht giftig. Da sie aber sehr fetthaltig sind, würde ich sie nicht unbedingt als geeignetes Hamsterfutter ansehen.

(Normale Kastanien sind für Hamster giftig)

LG,
Rana
 
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Suzie
Gast
esskastanien Beitrag #3
Hallo Rana

Was ist denn der Unterschied zwischen den Esskastanien und den "normalen"? Kann ein Mensch die normalen essen - oder sind die auch für Menschen giftig?

Wenn die normalen Kastanien für Hamster giftig sind - wie weiss man dann ob die Esskastanien nicht doch auch giftig sind? Hast du irgendwelche Infos oder Links oder so, wo man es nachlesen könnte, bevor man das Risiko eingeht?

LG suzie
 
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Dea
Gast
esskastanien Beitrag #4
Hallo Suzie,

die Esskastanien sind auch als Maroni bekannt. Diese können sehr unterschiedlich zubereitet werden.

Häufig bekommt man diese Maroni zur Vorweihnachts- und Weihnachtszeit an den Ständen geröstet in der Schale angeboten.

Ich finde die ja sehr lecker, aber für einen Hamster evtl zu gehaltvoll. :zwinker

Und hier ein Link:

http://www.obst-gemuese.at/product/pages/maroni.htm

LG,
Andrea
 
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MVenni
Gast
esskastanien Beitrag #5
Soweit ich weiß sind Rosskastanien auch für Mensch leicht giftig. In so einem kleinen Hamsterkörperchen....

Aus dem Grund wüde ich auch keine Esskastaninen verfüttern.
Dann geh ich lieber mal auf Haselnuss-Suche
 
R
Rana
Gast
esskastanien Beitrag #6
Hallo!

@ Suzie: ich hätte vielleicht zur Verdeutlichung dazu schreiben sollen, daß Esskastanien auch "Maronen" heißen.
Andrea hat ja einen passenden Link gefunden. Danke :-)

Roßkastanien führen beim Verzehr zu Magen- und Darmreizungen, sind damit wohl auch für den menschlichen Verzehr nicht geeignet.

LG;
Rana
 
S
Suzie
Gast
esskastanien Beitrag #7
@ Rana und Dea
Ich weiss doch, dass Esskastanien die Maroni sind! :rol Die gibt es bei uns im Winter an jeder Hausecke zu kaufen. :rol

Meine Frage war nicht: "Was sind Esskastanien?" - sondern "Was ist der Unterschied zwischen Esskastanien und den anderen?" - also Aussehen, Grösse, Geschmack, Verwendungszweck.

LG suzie
 
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Verena72
Gast
esskastanien Beitrag #8
Hallo!
Also ganz normale Kastanien, eben Roßkastanien, sind NICHT essbar und für Menschen ungenießßbar und leicht giftig. Einen Hamster könnte es wohl umbringen.
Allerdings werden diese gerne von Rotwild und Wildschweinen im Winter gegessen.
Früher als Kind habe ich für unseren zuständigen Jäger immer im Herbst welche gesammelt, damit er die im Winter im Wald in die Futterkrippen für die Wildtiere legen kann, eben als Futter.

Der Name Roßkastanie kommt übrigens daher, daß wenn man ein Blatt dieses Baumes mit Stengel direkt am Zweig abbricht, diese Bruchstelle dann auf die Hand oder irgendwoanders draufdrückt, der Abdruck den die "blutende" Stelle des Blattstiels hinterläßt, aussieht wie ein Pferdehuf.
Ansonsten hat die Roßkastanie nix mit Pferden zu tun.

Es gibt im Wald aber auch Esskastanien-Bäume. In der Pfalz z.B. kann man die super sammeln und im Winter in den Ofen schieben.
Man kann die beiden Kastaniensorten nicht so gut unterscheiden. Esskastanien sind dunkler braun gefärbt, Roßkastanien eher rötlich-braun.
Esskastanien sind auch kleiner als Roßkastanien. Auch ist die Schale der Roßkastanien dicker und faseriger.
Es ist ähnlich wie bei den Pilzen: einige Sorten sind sehr lecker und genießbar, andere Sorten sind ungenießbar oder sogar giftig.
Beide Sorten sind aber sehr fetthaltig und gehaltvoll (deswegen ist das auch so ein gutes Wildfutter im Winter).

Daher sind Esskastanien wohl nicht giftig für Hamster, aber viel zu fettig und daher ungeeignet.
Und außerdem schmecken die uns Menschen auch nur warm. Kalt sind die ja recht ekelig. Glaube kaum, daß ein Hamster kalte Maroni mag. Und warme darf er nicht.
Hoffe, habe nicht mit meinem Vortrag genervt. :zwinker

Gruß,
Verena
 
Zuletzt bearbeitet:
B
bruno
Gast
esskastanien Beitrag #9
nerven tut hier niemand!
also werden die maroni wohl in meinen bauch wandern und die hamstis bekommen nix ab. pech für die beiden, glück für mich!
wobei: wenn es wirklich nur darum geht, dass die gehaltvoll sind...
meine zwei sind ja schon sehr sportliche und auch schlanke hamster. von daher würde denen ein bisschen fett nicht schaden.
aber weil hier auch niemand so wirklich definitiv bescheid weiß oder selbst schon maroni verfüttert hat, lass ich das lieber. sicher ist sicher.
bekommen sie halt weiterhin walnüsse als leckerli- haselnuss mögen sie nämlich nicht, die zwei schleckis.
und bevor hier ein aufschrei des entsetzens losgeht: keine angst, walnuss gibts nicht täglich! wobei die zwei racker da wohl nix gegen hätten...
liebe grüße, jana
 
C
Conny
Gast
esskastanien Beitrag #10
Original von Verena72
Man kann die beiden Kastaniensorten nicht so gut unterscheiden.
...
Und außerdem schmecken die uns Menschen auch nur warm. Kalt sind die ja recht ekelig. Glaube kaum, daß ein Hamster kalte Maroni mag. Und warme darf er nicht.
Hallo Verena :hand

Da sieht man mal wieder, wie unterschiedlich Geschmäcker sind :zwinker
Bei uns hier im Wald hat es auch etliche Eßkastanien-Bäume. Als Kinder haben wir die fleißig gesammelt und gefuttert. Natürlich genauso, wie sie vom Baum gekommen sind.
Als ich die dann mal auf dem Weihnachtsmarkt gefunden hab, hatte ich mich riesig gefreut - bis ich die dann warm (!!!) bekommen habe ?( :gruebel ?(
Da waren die ja gar nicht mehr fest und nussig, sondern so komisch weich... *schauderschüttel* Da kann ich mich üüüüberhaupt nicht dran gewöhnen, und mag sie gar nicht...
(Nur in Form von Rumpsteak mit Maronenkruste *yammie*)

Was das unterscheiden betrifft, ist es eigentlich ganz einfach: Die Roßkastanie hat auf der Schale eher "dicke Dornen", die Eßkastanie ganz "feine gemeine Stacheln" *autsch*

Jetzt weiß ich auch endlich, woher der Name der Roßkastanie kommt - Danke!

LG Conny
 
B
bruno
Gast
esskastanien Beitrag #11
@conny:
probier sie mal warm, mit honig karamellisiert...
also natürlich ohne schale.
DAS ist oberlecker!
wenn dich das nicht überzeugt, dann weiß ich auch nicht!

liebe grüße, jana
 
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Dea
Gast
esskastanien Beitrag #12
Hallo @all

na bei den vielen leckeren Rezepten freue ich mich aber schon sehr auf die *gehaltvollen* Maroni. :D

Hier noch ein Text, den ich gefunden habe.

Roßkastanien
Schon drei Kastanien in der Tasche sollen uns vor allerlei Krankheiten weitgehend schützen - so will uns ein alter Aberglaube weismachen. Die tatsächliche Wirkungsweise der Pflanzenfrucht verrät uns die Wissenschaft

Der Roßkastanienbaum Aesculus hippocastanum L., ist trotz seines ähnlichen Erscheinungsbildes wohl zu unterscheiden von der Edelkastanie, Castanea sativa Mill., auch zutreffend Eßkastanie genannt. Auch sie ist heilkräftig, aber in anderer Hinsicht. Obwohl der Roßkastanienbaum in Mitteleuropa weit verbreitet ist, ist er hier doch ursprünglich nicht heimisch. Vor etwa dreihundert Jahren wurde er bei uns ,,eingebürgert" und seine Samen, die Kastanien, als Mastfutter und zur winterlichen Wildfütterung gebraucht. Es gab auch Zubereitungen aus Blüten, Blättern und Samen zu Heilzwecken, doch die eigentliche Heilkraft kennt man erst seit 1896.

Es war ein französischer Arzt, der, angeregt durch die Verwendung der Kastanie in der Volksmedizin, daraus eine Tinktur bereitete, die überraschende Wirkung zeigte.

Er berichtete über Erfolge bei der Behandlung von Hämorrhoiden und Krampfadern; später erkannte man die Wirkung auf das ganze Gefäßsystem, besonders auf die Venen.

Das Aescin, einer der Inhaltsstoffe, zeigte sich als die wirksame Substanz. Als wasseraustreibendes (antiödematöses) und entzündungshemmendes (antiphlogistisches) Mittel, das besonders die feinsten Blutgefäße, die Kapillaren, beeinflußt, sind Roßkastanienauszüge in guten Venenpräparaten enthalten. Aescin, ein lnhaltsstoff der Roßkastanie, dichtet die Kapillaren ab, so dass weniger Flüssigkeit ins Gewebe austreten kann. Außerdem steigert es die Wasserausscheidung um bis zu 300 Prozent. Aescin ist also ein ausgezeichnetes Mittel, um chronische Venenerkrankungen wie Wasseransammlungen in den Beinen, Wallungen in den Beinen, Wadenkrämpfe, Juckreiz, Schmerzen und Schweregefühl in den Beinen, Krampfadern und Folgen von Venenthrombosen zu behandeln. So erfreut uns die Roßkastanie doppelt: als wertvolle Arzneipflanze und als imposante Naturschönheit

da weder Schokki noch Kallinchen Krampfadern haben, bekommen sie eben diese Kastanien nicht. :pfeif

LG,
Andrea
 
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