Doctorarbeit "wie baue ich etwas für Hamster"

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K
Katharina
Gast
Doctorarbeit "wie baue ich etwas für Hamster" Beitrag #1
Ich möchte euch an dieser Stelle mal ermutigen zum selber bauen, es ist wirklich nicht schwer!

Ich möchte jetzt nicht mit Fachwörtern oder ähnlichem herumwerfen, also versuche ich es mal alles so zu erklären, das wirklich alle es verstehen können.
Sonst einfach fragen, okay?

Ich hatte auch erst Schwierigkeiten mich an so was ranzutrauen, alle Lehrer waren immer erstaunt was ich doch für ein Talent habe, schnell fertig und es sah von allem noch am besten aus.
Deswegen möchte ich auch gerne mein "Hobby" zum Beruf machen.
Ich finde es bringt Spaß, wenn man am Ende sieht was man geschafft hat und man kann stolz drauf sein.
Ich habe vor ca. 3/4 Monaten das erste mal eine Stichsäge in die Hand genommen und ich muss sagen mit ein wenig Übung bin ich schon sehr gut, es ist wirklich nicht schwer und ich möchte gerne mal ein paar Tipps geben.
Mein Vater ist sehr Handwerklich, der kann echt alles bauen und das perfekt, sei es ein Bett, Fenster, Gartensachen oder ein Überdach. Mein Vater kann super mit Holz oder Metall arbeiten. Mein Vater ist Rohrleger, meine Mutter hatte Fluggerätebauer gelernt.
Also alle sehr handwerklich.
Ich fand es schon immer faszinierend meinem Vater bei der arbeit zuzusehen, selbst aus streifen baut mein Vater ein Brett zusammen und baut die tollsten Sachen draus.
Ich versuchte mich auch mal dran, mit der Laubsäge, war immer enttäuscht und musste feststellen, dass ich es einfach nicht kann.

Vor Maschinen hab ich einfach Angst, so langsam wird es besser.
Mir geht es so, ich lass mir das gerne erstmal zeigen und dann muss ich auch unbeaufsichtigt arbeiten, sonst geht das nicht.
Also ruhig mal alles erklären lassen von den Männern oder die Männer von dem Vater oder irgendjemanden der es kann.

Je mehr ich baue desto besser und schneller klappt es, hab ich das erste mal 5 Minuten für ein Stück Holz gebraucht, brauche ich jetzt nur noch 1 Minute, Übung macht’s, man lernt Tricks kennen, wie es einfacher und schneller geht.
Also bloß nicht den Mut verlieren!

Ihr müsst auch nicht nur Maschinen oder so haben, wie mein Vater, der macht alles mit Maschinen, aber ein paar wären schon nicht schlecht, Schleifen kann man z.B. auch von der Hand, ich traue mich noch nicht wirklich an die Maschinen ran. Ich brauche dann zwar länger, aber das macht nichts!

Nicht erschrecken wenn alles kompliziert klingt, es ist aber nicht schwer, glaubt mir! :zwinker

Holz aller Art lässt ihr euch am besten im Baumarkt zusägen, bei uns geht das erst ab 10x10cm pro Stück, bei kleineren Sachen, muss man dann schon mal selber Hand anlegen.

Was man an Werkzeug gebrauchen kann um Zubehör zu bauen
-Stichsäge
-Akkuschrauber
-Laubsäge
-Gehrungsschneidlade
-Feinsäge
-Holzleim (achtet drauf das er ungiftig ist!)
-Schraubendreher (Schlitz)
-Putzlappen/Tücher
-Feile/Raspel

Kleinkram:
-Holzbohrer
-Holzsägeblatt für Stichsäge (je feiner desto besser, je gröber es ist, desto mehr bricht im Holz raus, auf der Packung steht immer für was es geeignet ist, also am besten für Sperrholz nehmen, ich habe ein Kurvensägeblatt, das ist schmäler als normal, um besser Kurven sägen zu können)
-schleifpapier (recht grob; fein)

Wenn man etwas wie einen Kreis sägen möchte, bohrt man einfach ein Loch, entweder direkt am Rand, oder wie ich (weil das Löcherbohren beim Sperrholz immer ausreist) in die Mitte, dann einfach zum Strichsägen und dann ganz normal.

Wenn alles zugesägt ist, schnappt man sich Schleifpapier, erst das grobe, so kann man am besten Ecken abrunden oder ähnliche, dann das feinere, damit auch alles glatt wird.
Wenn aber noch große Ecken, Fehler oder ähnliches im Holz sind, nimmt man entweder eine Raspel (nicht zu grob, sonst reist schnell etwas aus und immer mit 2 Händen festhalten die Feile/Raspel, eine am Griff die andere vorne an der Feile, immer an der Längsseite entlang sägen, nicht quer, siehe Bild,>Klick<, es könnte große Stücke ausreisen), nachdem man die Raspel angewendet hat, sollte man noch mal mit der Feile drüber gehen, denn sonst ist es noch recht grob, danach kann man ganz normal mit Schleifpapier weiter arbeiten.

Wie baue ich?
-bevor man irgendetwas macht, legt man sich das Holz sortiert zusammen, also hat man 2 Häuschen, dann je das Holz für ein Haus auf einen Stapel legen
-Ich mache es dann so, ich halte an wo was hinsoll
-Dann alles anzeichnen was gesägt werden soll, sollen wellen rein, dann mit Bleistift vorzeichnen.
-Dann fängt man am besten an mit den Stichsäge Arbeiten an
-Ist das richtige Sägeblatt drin? Richtig eingespannt (Anleitung meist auf der Rückseite der Packung, es befindest sich ein Hebel an der Stichsäge dafür)
-Jetzt Stecker in die Steckdose.
-Schauen auf welcher Geschwindigkeitsstufe die Säge eingestellt ist, nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell, ich säge immer auf 3, man kann es auch noch durch das Drücken von Anschaltdings steuern, da wo man draufdrückt um zu sägen, je doller, desto schneller)
-Schauen ob das Metallding am Sägeblatt gerade eingestellt ist, sonst sägt man in einem falschem Winkel
-Die Säge nah ans Holz halten (nicht ans Holz lehnen oder direkt ans Holz)
-Dann anschalten (also Knopf drücken)
- erst dann direkt zum Holz, an den Strich, sonst reißt schnell mal etwas aus
-Beim sägen ist darauf zu achten das man möglichst nicht auf das Sägeblatt schaut, sondern, auf dem Feil an dem Metallding, vor dem Sägeblatt, erst dann wird es gerade (ich schau aber auch auf das Sägeblatt)
-immer zum Rest hin sägen, dann versägt man sich nicht so schnell und kann noch wieder zurück und dann gerade weiter, sonst wird das Holz verunstaltet was man braucht
-wenn man schief ist ausmachen, etwas zurück und wieder anschalten (wieder nicht gleich direkt am Holz)
-Nicht zu schnell sägen (dann sägt man schnell schief)
-Wenn man eine Ecke hat, die Runder soll, dann immer hin, ausschalten, zurück, hin,..sägen, dann spart man sich das raspeln
-sich und das Holzstück zwischendurch drehen, damit man immer direkt hinter der Säge steht (also nicht drehen die säge, so das man dann zu sich sägt, da hat man keine gute Kontrolle über die Maschine)
-So nah festhalten wie es geht
-Immer mit Druck arbeitet, sonst vibriert das Holz hoch und runter oder auch die Säge selber, dann einfach ausmachen, etwas zurück, anmachen und weiter geht’s, mit druck
-Wenn keine Kraft mehr vorhanden ist, Pause machen
-Kurz vor dem Ende langsamer stellen die Säge (den Knopf weniger drücken), dann kann man das runterfallende Stück festhalten und es reist weniger aus

Wenn man etwas wie einen Kreis sägen möchte, bohrt man einfach ein Loch, entweder direkt am Rand, oder wie ich (weil das Löcherbohren beim Sperrholz immer ausreist) in die Mitte, dann einfach zum Strichsägen und dann ganz normal.

Wenn alles zugesägt ist, schnappt man sich Schleifpapier, erst das grobe, so kann man am besten Ecken abrunden oder ähnliche, dann das feinere, damit auch alles glatt wird.
Wenn aber noch große Ecken, Fehler oder ähnliches im Holz sind, nimmt man entweder eine Raspel (nicht zu grob, sonst reist schnell etwas aus und immer mit 2 Händen festhalten die Feile/Raspel, eine am Griff die andere vorne an der Feile, immer an der Längsseite entlang sägen, nicht quer, siehe Bild,>Klick<, es könnte große Stücke ausreisen), eine Rundfeile ist gut für Wellen, eine gerade ist dann gut für gerade Sachen, nachdem man die Raspel angewendet hat, sollte man noch mal mit der Feile drüber gehen, denn sonst ist es noch recht grob, danach kann man ganz normal mit Schleifpapier weiter arbeiten.
Eventuelle Löcher als Eingang (kann man mit einem Sägeaufsatz an dem Akkuschrauber einfach aussägen)müssen noch rein oder aber man sägt sich Rundholz zurecht, dies macht man am besten an einer Gehrungsschneide, damit es auch gerade gesägt wird

Danach alles ordentlich entstauben das Holz und nun müsste man es eigentlich zusammenleimen können! :hupgre

Dabei bitte nicht sparen, auch wenn es an den Seiten rauskommt, bevor man Leim (z.B. Ponal) aufträgt erstmal schauen wo genau und wie rum die Teile angeleimt werden müssen.
Wenn Leim an den Seiten rauskommt ist es nicht weiter schlimm, erstmal dran lassen, sei denn es läuft richtig runter, dann das entfernen (mit einem Tuch) was runterläuft nicht alles, man verschmiert es bloß.
Man muss die Teile noch kurze Zeit festhalten, damit sie nicht zusammenklappen. Gewichte oder ähnliches kann dabei ganz nützlich sein, immer gut zusammenpressen, sonst klebt es nicht richtig zusammen, antrocknen lassen, dann kann man mit einem Schlitzschraubendreher vorsichtig des Leim entfernen, noch mal mit einem Tuch drüber und trocknen lassen, wenn es trocken ist kann man noch mal mit Schleifpapier drüber, nicht vorher, sonst fallen die Sachen leicht wieder zusammen. :zwinker

Luftlöcher kann man vor dem zusammenleimen oder wenn das Haus trocken ist reinbohren, wenn man es vorher macht (nicht wie ich :pfeif)
Kann man unter das Holz noch ein weiteres Brett legen, fest zusammenhalten und dann bohren, bis man in das untere Restholzbrett gebohrt hat, das hat den Vorteil, das das Holz kaum ausreist.
Vorheriges einzeichnen, wäre auch sinnvoll, damit sie nicht so schief wie bei mir werden :rofl

Wenn man ein Häuschen baut, würde jetzt noch das Dach fehlen, dazu legt man die Platte auf den Boden, das Haus oben drauf und zeichnet innen am Holz entlang, zeichnet ans Vierkantholz die Maße und sägt das Vierkantholz entweder mit der Stichsäge zu (geht schneller, mach ich auch) oder mit der Gehrungsschneide, dann wird es gerade, aber am Dach ist das egal, danach die Ecken abrunden mit Schleifpapier, dann kann man auch das Vierkantholz anleimen, vorher testen ob es auch passt, also Haus draufsetzten auf die liegende Platte (Dach), das Vierkantholz sollte nah am Rand vom Holz sein, dann hält das Dach richtig.

Bitte lasst euch jetzt nicht abschrecken von dem ganzen, es ist wirklich nicht schwer, einmal gemacht, geht das auch.
Ich bin ein 15Jähriges Mädchen und schaff das! :shy
Möchtet ihr noch weitere Tipps, sagt einfach was ihr wissen wollt!
Ich hoffe ich konnte ein paar kleine Tipps geben.

Quelle; alles aus meinem Kopf ;-)

LG Katharina
 
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