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  • »Krümelnomster« ist der Autor dieses Themas

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Mein(e) Hamster: Goldhamster Dame namens Peach

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1

Montag, 28. Mai 2018, 10:14

Hamster nagt und nagt und nagt am Holzkäfig

Halli hallo!

Ich bin langsam richtig verzweifelt. Meine kleine Maus (Goldidame) hat seit einigen Wochen das Nagen für sich entdeckt. Leider nicht an Ästen und Zweigen, sondern am Holzkäfig. Mein Käfig ist 120x50x50 cm groß, hat 3 Etagen und Einstreu teilweise getürmt bis 30 cm hoch. Laufrad, Häuschen, Sandbad, Näpfe, Röhren alles drum und dran sind im Käfig. teils unterirdisch, teils überirdisch. Normal beschränkte sie sich viel aufs Budelln, was völlig in Ordnung war. Doch jetzt nagt sie die halbe Nacht lang.
Auslauf bekommt sie mehrere Stunden am Tag in einem 1,50 m x 1,90 m großen Auslauf (Wobei sie dabei auch teilweise 2 Ebenen zum klettern hat). Am Anfang hat es auch so funktioniert, dass sie danach einfach müde war und man sie die ganze Nacht nicht gehört hat. Jetzt sitzt sie maximal 20 Minuten im Käfig und ab geht die Post. Sie könnte auch die ganze Nacht im Auslauf bleiben. Er ist sehr ausbruchsicher, man muss sich dabei nicht daneben setzen. Die Frage ist, ob ihr das so gefallen würde.
Natürlich könnte ich sie einfach auch ins Nebenzimmer stellen, aber aus den Augen ist nicht aus dem Sinn. Da passt irgendwas nicht und das würde ich gerne ändern. Habt ihr eine Idee? Für jeden Tipp bin ich dankbar :confused :S

Terrahamster

KG aus Leidenschaft

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2

Montag, 28. Mai 2018, 10:50

Hallo Krümelnomster!

Leider ist dieses Verhalten bei Mittelhamsterweibchen völlig normal. Denen ist kein Gehege groß genug, und selbst mein Teddyhamsterweibchen Hera startet gelegentlich Ausbruchversuche, obwohl sie auf 200 x 50 cm lebt.

Holzkäfige laden geradezu zum Benagen ein. Ein Dauerauslauf ist kürzfristig sicher die beste Lösung, um zu verhindern, dass deine Randalenudel noch ein Loch ins Gehege nagt und ausbricht. Der Hamster muss bei einem Dauerauslauf jedoch die Möglichkeit haben, selbstständig wieder in sein Gehege zu kommen. Steht das Gehege erhöht, ist ein solches Treppenhauseine sichere Variante.

Langfristig kann ich sonst nur zur Anschaffung eines (größeren) Geheges raten, das aus Materialien besteht, die der Hamster nicht schreddern kann. Das wären Glas, Metall oder beschichtetes Holz ("Regalböden").
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LG von mir und meinen tierischen Mitbewohnern Hera, Muffin, Slinky, Joschi, Hilde, Dodger und Frodo

Meine Info- und Vermittlungsseite: Hamsterhilfe Itzehoe

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Mein(e) Hamster: Goldhamster Dame namens Peach

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3

Montag, 28. Mai 2018, 13:10

Coole Idee mit dem Treppenhaus. ich werde versuchen, ob sich das irgendwie einrichten lässt. Danke schon mal für die Antwort :)

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Mein(e) Hamster: Goldhamster Dame namens Peach

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4

Mittwoch, 30. Mai 2018, 10:44

Gott.... Jetzt nagt sie auch im Auslauf an den Wänden. Was soll ich denn machen, ich kann ihr nicht mein Haus zur Verfügung stellen :S Selbst in einem Aqua würde sie es wohl irgendwie schaffen, sich durch das Glas zu beißen :gruebel

Ajdika

"Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit"

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5

Mittwoch, 30. Mai 2018, 11:07

Hallo,
Die Größe des Auslaufs ist nicht alleine entscheidend, manchmal kommt es auch darauf an, wie er eingerichtet ist - Hamster lieben da geordnetes Chaos, wenn sie überall was zu erkunden und zum Durchflitzen und Verstecken haben. Und ansonsten bleibt eben noch die Beschäftigung mit dem Hamster: Auch Hamster wollen geistig (und nicht nur körperlich durch stupides Laufen) ausgelastet werden. Zum einen gibt es da die Möglichkeit, diverse Brainboards und Intelligenzspielzeuge anzubieten, bei denen man anfangs noch hilft und später den Schwierigkeitsgrad steigert. Zum anderen können Hamster, die keine sonderliche Scheu vorm Menschen haben, auch an gemeinsamem Training Gefallen finden und dadurch weniger randalig werden, sei es durch Clickertraining, Arbeit mit dem Targetstick, oder Agility (natürlich auf Hamstermaßstäbe verkleinert und im sicheren Auslauf). Dabei muss das Training natürlich auf beidseitiger Freiwilligkeit beruhen und mit positiver Bestätigung erfolgen, Zwang und Druck hat da nichts verloren. Vom Lernverhalten her sind sich Hamster und Hund gar nicht so unähnlich, wenn man sich darauf einlässt und der Hamster den richtigen Charakter dafür hat.
Viele Grüße
Ajdika mit Pepino, Shadow und Sam

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Alex92

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Tuuli - Robo (w)

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6

Mittwoch, 30. Mai 2018, 16:59

Hallo,

Selbst in einem Aqua würde sie es wohl irgendwie schaffen, sich durch das Glas zu beißen
Das wird nicht passieren, durch Glas nagt sich kein Hamster durch. Auf Holz egal welcher Art, also auch beschichtete Spanplatten, würde ich verzichten. Ich hatte einen Zwerghamster, der so lange am Holz geleckt und seine Zähne "gewetzt" hat, bis eine Kerbe im Holz war. Zum Glück hat er da nicht weiter gesagt, aber Holz ist bei Randalehamstern nicht das Mittel der Wahl.
Im Auslauf könntest du die Ecken zumindest mit Alu-L-Profilen schützen, wenn sie nur dort nagt und nicht auf der Fläche der Platten. Beim Gehege würde ich auf ein anderes Material, also Glas oder Metall, setzen und wenn es geht die Grundfläche dabei gleich vergrößern. Außerdem sollte das Gehege gut strukturiert sein, um möglichst viel Abwechslung/Anregung zu bieten.
Grüße
Alex

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