Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: www.das-hamsterforum.de. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

lidiaa

Schüler

  • »lidiaa« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Danksagungen: 0 / 4

  • Private Nachricht senden

1

Sonntag, 27. Mai 2018, 13:56

hamsterhaltung mit katze?

Hallo erstmal,

das hier ist mein erster post.

Da ich zeimlich unter schlafproblemen leide und teilweise (auch unter
der woche) bis ungefähr 3 uhr wach bleibe, habe ich mir irgendwie in den
Kopf gesetzt mir ein hamsterchen anzuschaffen, da ich schonmal
mongolische rennmäuse gehalten habe und es mir auch viel spaß gemacht
hat sie zu beobachten und mich um sie zu kümmern ((jaja, die
kleinnagerliebe ))

renner kommen für mich vermutlich aber nicht mehr in frage, da ich die
vergesellschaftungen immer sehr stressig und nervenaufreibend fand.

das problem ist jetzt, dass ich einen zwei jährigen (kastrierten) kater zuhause habe,

der auch kurz kontakt mit den rennmäusen hatte, bevor eine verstarb und
ich beschlossen habe die übriggebliebene abzugeben. er hat eigentlich
nicht aggressiv reagiert, er war aber damals auch noch ein kätzchen.

jetzt überlege ich aber, wie ich einen möglichst katzensicheren
hamsterkäfig bekomme, der keine milllionen kostet und wenn ich mir einen

hamster anschaffe, welche art, wenn das denn einen unterschied macht
ich hatte evtl. an das laola nagarium von rodipet gedacht, ist das denn auch katzensicher?


für mich würde entweder ein hybride (bzw. dsungi, aber die gibts ja
artrein kaum bis garnicht mehr) oder ein mittelhamster in frage kommen.

hat jemand erfahrung und einpaar tipps?

danke jetzt schonmal für eure antworten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lidiaa« (27. Mai 2018, 14:41)


Terrahamster

KG aus Leidenschaft

  • »Terrahamster« ist weiblich

Beiträge: 299

Danksagungen: 187 / 151

  • Private Nachricht senden

2

Sonntag, 27. Mai 2018, 15:35

Hi lidiaa!

Ich habe zwei Kater im Alter von 15 und 8 Jahren. Hamster und Katzen teilen sich denselben Wohnraum, und da Katzen geborene Jäger sind, ist ein sicheres Gehege das A + O. Einerseits darf eine Katze nicht ins Gehege gelangen, und andererseits der Hamster keine Möglichkeit haben, auszubrechen.

Das Laola halte ich für geeignet. Es ist nagesicher und der Deckel stabil, so dass die Katze sogar darauf sitzen könnte, ohne dass er einbricht. Allerdings ist das Nagarium auch ziemlich teuer, und wenn du Geld sparen möchtest, schau dich mal nach gebrauchen Aquarien in den Kleinanzeigen um. Wenn du dafür einen Deckel aus Holzlatten bastelst und Volierendraht daran befestigst, hält das auch. Idealerweise liegt der Rahmen auf den Streben des Auariums auf. So kann er nicht verrutschen. Zum Anheben eignen sich angeschraubte Griffe.

Falls man einen Hamster hat, der an Gittern herumklettert, hat man zwei Möglichkeiten, ihn vor den Katzenkrallen zu schützen. Die erste wäre, den Volierendraht doppelt und in Abstand zueinander zu befestigen:



Sieht doof aus, aber eine Kralle kommt nicht mehr nah genug an den Hamster, um ihn zu filetieren.
Eine zweite Möglichkeit (für den Deckel) wäre Lochblech.

Einer Katze kann man den Jagdtrieb nicht abgewöhnen, und nach meiner Erfahrung reagieren Katzen stärker auf Hamster, je kleiner sie sind. Ein flitziger Robo ist ein "Snack to Go", während ein Goldhamster meistens zu furchtlos ist und sich langsam bewegt.

Verhindern sollte man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen, dass die Katze auf dem Deckel herumklettert. Der Hamster möchte sich in seinem Gehege sicher fühlen, und wenn etwas über ihm herumschleicht, ist das nicht gerade angenehm für ihn. Wenn ich merke, dass meine Katzen an einem bestimmten Hamster besonderes Interesse zeigen, zäune ich den Deckel mit Auslaufgittern ein. Da springen sie nicht rüber, und der Hamster hat seine Ruhe.
Problematisch können Schiebetüren sein, da eine schlaue Katze sie theoretisch aufschieben kann. Abhilfe schafft ein Terrarienschloss oder ein "Stopfen" aus Gummi oder gefaltetem Klopapier, der zwischen die Scheiben geklemmt wird und ein Aufschieben erschwert.

Auslauf sollte der Hamster nur bekommen, wenn die Katze vorher in einen anderen Raum gesperrt ist. Die Stubentiger können nämlich schneller auf den Geschmack kommen, als man denkt :panik
----------------------------------------------------------------
LG von mir und meinen tierischen Mitbewohnern Hera, Muffin, Slinky, Joschi, Hilde, Dodger und Frodo

Meine Info- und Vermittlungsseite: Hamsterhilfe Itzehoe

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lidiaa (27.05.2018)

Selene

NEIN! Nicht SelenA... *schrei* ...und nein, auch nicht Helene! *rolleyes*

  • »Selene« ist weiblich

Beiträge: 9 588

Mein(e) Hamster: *Hamsterpause* :-(

Sternchen Monkey + Krümeli + Raja + Ben + Emmi + Lea

Und Patenhamsterchen: Emma + Amy

Wohnort: Regensburg

Beruf: Ingenieur

Danksagungen: 4437 / 426

  • Private Nachricht senden

3

Sonntag, 27. Mai 2018, 15:38

Hallo!

Das Wichtigste ist erst einmal, egal welche Hamsterart letztlich einziehen wird, dass du einen direkten Kontakt zwischen Hamster und Katze absolut vermeidest. Also weder im Auslauf noch im Gehege und auch völlig unabhängig davon ob unter - scheinbarer - Aufsicht oder nicht dürfen die irgendwie in Kontakt kommen.

Daher sind klassische Gitterkäfige auch definitiv ungeeignet, abgesehen davon, dass sie noch mehr Nachteile haben. (Zu wenig Einstreuhöhe möglich, Hamster kann am Gitter herumklettern und abstürzen oder auch am Gitter nagen. Um das nur ganz kurz zusammen zu fassen.)

Am sichersten sind auf jeden Fall Aquarien, die man häufig gebraucht sehr günstig, z.B. über Kleinanzeigenportale im Internet, teils sogar geschenkt bekommen kann. Oder aquarienartige Eigenbauten, so im Stil des einfachen Eigenbaus. (Dessen Maße kann man problemlos anpassen.) Und besonders wichtig ist dabei eine sichere Abdeckung. Diese sollte man am Besten doppelt vergittern, also einen Rahmen aus Holzlatten bauen und dann sowohl auf der Unter- als auch der Oberseite der Latten je eine Lage Volierengitter (quadratische Löcher, punktverschweißter Draht) oder Lochblech anbringen. Dann ist nämlich der Abstand zwischen den Lagen groß genug, damit selbst wenn der Hamster ans Gitter kommen sollte die Katze mit den Krallen nicht bis an den Hamster heran kommt. In Fall eines EBs hat man sogar noch den Vorteil, dass man den Deckel hinten mit Scharnieren befestigen und vorne ein Schloss anbringen kann. Dann kann keine Katze je den Deckel anheben. Bei einem Aqua ist die sicherste Methode den Rahmen des Deckels so zu bauen, dass er rund herum über den Aqua-Rand hinaus etwas nach unten reicht, so dass er eben weder verrutschen noch von der Katze angehoben werden kann.

Welche Hamsterart einziehen soll wird weniger davon abhängen das eine Katze da ist, als was du gerne für einen Hamster hättest. Und vielleicht ein bisschen von den möglichen Gehegemaßen. Zwerge sind zwar nicht weniger bewegungsfreudig, eher im Gegenteil, und brauchen auch nicht weniger Platz als Mittelhamster (Gold-/Teddyhamster), aber weil die Einrichtung insgesamt kleiner ist kann man bei Zwergen z.B. mit der typsichen Standardhöhe von Aquas von 50cm leichter einrichten als bei einem MiHa. Daher wäre meine Empfehlung für Mittelhamster auf min. 60cm Gehegehöhe zu gehen, das geht leichter mit einem EB.

Bei dem LaOla von Rodipet muss ich ehrlich sagen, dass ich persönlich das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht besonders gut empfinde. Und vor allem finde ich die Belüftung extrem zu gering angelegt mit den kleinen Schlitzen im Deckel. (Wenn man mal vergleicht, dass bei Aquarien und aquarienartigen Gehegen normal empfohlen wird nicht mehr als ca. 1/3 der Fläche mit Ebenen zu überbauen. Bei dem LaOla sind vielleicht 10% offene Fläche vorhanden, wenn überhaupt.) Außerdem müsstest du womöglich an dem Deckel noch zusätzliche Sicherungsmaßnahmen ergreifen. Ich bin nun kein Katzenfachmann, daher kann ich nicht einschätzen wie lang so eine Katzekralle ausgefahren sein kann und ob sie damit nicht ggf. durch die Deckelschlitze kommen könnte. Das der Hamster nicht irgendwie an den Deckel kommt, darauf würde ich mich nicht verlassen. Besonders Mittelhamster kommen öfters auf Sachen hoch bei denen man nie damit gerechnet hätte.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lidiaa (27.05.2018), tomi1962 (27.05.2018)

lidiaa

Schüler

  • »lidiaa« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Danksagungen: 0 / 4

  • Private Nachricht senden

4

Sonntag, 27. Mai 2018, 16:03

danke @Selene und @Terrahamster für eure antwort ^^

puh, das wird vermutlich echt schwer mich für eine hamsterart zu entscheiden, aber ich tendiere eher zu zwergen, keine ahnung wieso
ich denke dann aber eher dass ich auf ein aquarium zurückkomme und nicht auf einen eb, da ich selbst zwei linke hände habe und niemandem eine last sein möchte (naja, mein onkel hat schonmal ein aquariumaufsatz für meine rennmäuse vor einpaar jahren gebaut, das war aber ziemlich stressig und darauf hat er vermutlich eh keine lust mehr)

ich seh mich dann mal nach einpaar aquarien um hihi

0,5m2 sind ja mindestmaß, wären 100x50 auch in ordnung oder sollte ich mich eher weiter umsehen?
liebe grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lidiaa« (27. Mai 2018, 16:07)


Selene

NEIN! Nicht SelenA... *schrei* ...und nein, auch nicht Helene! *rolleyes*

  • »Selene« ist weiblich

Beiträge: 9 588

Mein(e) Hamster: *Hamsterpause* :-(

Sternchen Monkey + Krümeli + Raja + Ben + Emmi + Lea

Und Patenhamsterchen: Emma + Amy

Wohnort: Regensburg

Beruf: Ingenieur

Danksagungen: 4437 / 426

  • Private Nachricht senden

5

Sonntag, 27. Mai 2018, 20:26

0,5m2 sind ja mindestmaß, wären 100x50 auch in ordnung oder sollte ich mich eher weiter umsehen?
puh, das wird vermutlich echt schwer mich für eine hamsterart zu entscheiden, aber ich tendiere eher zu zwergen, keine ahnung wieso
Ich würde die Hamsterart am ehesten davon abhängig machen in wie weit du sicher Auslauf anbieten kannst. Einen Mittelhamster auf Mindestmaß zufrieden zu stellen halte ich ehrlich gesagt eher für ausgeschlossen nach meinen bisherigen Erfahrungen. Allerdings fordern auch Zwerge durchaus Auslauf ein.

Falls Auslauf sicher abgeschlossen vor der Katze nicht möglich ist sehe ich eigentlich fast nur einen Roborowski Zwerghamster als Option. Allerdings sollte man besonders für diese Hamsterart, weil sie eben meist zu ängstlich für Auslauf ist und den auch eher selten einfordert, beim Gehege sowieso deutlich über Mindestmaß gehen.

Ich persönlich würde dir also unabhängig von der Hamsterart definitiv empfehlen, wenn du es platztechnisch irgendwie realisieren kannst, über Mindestmaß zu gehen. Wenn man sich ein bisschen mit wissenschaftliche Studien beschäftigt merkt man schnell, dass das Mindestmaß halt auch nichts anderes ist, das absolute Minimum. Was du z.B. aber machen könntest, das ist ziemlich einfach, ist einen Aquarienverbund aus zwei Becken zu bauen. Dafür muss man nur je eine Seite jedes Beckens herauslösen, diese zusammenschieben und schon hat man ein schönes großes Gehege. Und bei 100x50x50cm Aquas wird das auch katzensicher sein, weil die Becken zu schwer sind als das sie eine Katze gegeneinander verschieben könnte. Zumal wenn man einen Deckel mit Rahmen baut der dann beide Aquas zusammen umfasst.

Und bisher hat sich noch nie jemand hier im Forum beschwert ein zu großes Gehege gewählt zu haben. Eher anders herum, Mindestmaß ist halt auch beim Einrichten ganz schnell voll, selbst bei kleiner Zwergen-Einrichtung.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lidiaa (27.05.2018)

*Nessa*

Miss Miau =^_^=

Beiträge: 318

Danksagungen: 288 / 106

  • Private Nachricht senden

6

Sonntag, 27. Mai 2018, 22:06

Hallo,

ich habe ebenfalls zwei Katzen, die noch relativ jung sind, und mittlerweile den dritten und vierten Zwerghamster.

Das Wichtigste, das wurde ja bereits geschrieben, ist, dass sich Katze und Hamster nicht begegnen, auch nicht durch das Gitter. Bei mir sind die Gitterdeckel außerhalb der Reichweite der Hamster, sodass da keine Gefahr besteht, dass der Hamster sich am Deckel entlanghangelt. Meine Hamster waren durchweg tiefenentspannt was die Katzen betrifft. Ich habe aber ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass Hybride zwar spannend sind, Robos aber mit ihrer Wuseligkeit NOCH interessanter.

Meine Katzen sitzen und liegen auch gerne auf den Hamstergehegen. Ich wüsste auch nicht, wie ich das verhindern könnte und sehe darin ehrlich gesagt auch keine Notwendigkeit (wie gesagt, die Hamster sind außer Reichweite und fühlen sich nicht gestört).

Das hier ist mein aktuelles Robo-Exemplar Finn. So entspannt waren wie gesagt bisher alle meine Hamster. Sie haben aber auch viele Versteckmöglichkeiten und können den Katzen aus dem Blickfeld verschwinden, wenn es ihnen doch mal unheimlich werden sollte.


Wenn du die Möglichkeit hast würde ich nach einem Gehege über Mindestmaß schauen. Du kannst ja mal ausmessen, wie viel Platz dir zur Verfügung stehen würde und danach schaust du dich dann nach einem Gehege in entsprechender Größe um.

Liebe Grüße
Nessa

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lidiaa (27.05.2018)