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Mona010

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Mein Hamster: Stupsi ist eine Dschungarische Zwerghamster Dame. Sie wurde ca. im Mai 2017 geboren.

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1

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 12:52

Passt der Käfig so für meinen Zwerghamster?

Hallo!

Ich hatte mich gestern wegen dem Gewicht meiner Zwerghamster Dame hier im Forum erkundigt. Dabei sind ein paar Dinge aufgefallen, die an meinem Käfig noch nicht so gut passten.
Ich habe jetzt verschiedene Sachen verändert und würde gerne eure Meinung dazu hören.

In dem Käfig wohnt eine Dschungarische Zwerghamster Dame (geb. ca. Mai 2017). Der Käfig besitzt ein Glasbecken, welches 1m lang, 50cm tief und 40cm hoch ist. Durch einen Gitteraufsatz hat der Käfig eine Höhe von etwas mehr als 70cm.

Der Käfig ist mit einer Mischung aus Hanfstreu (hauptsächlich), Heimtierstreu, Stroh, Heu, Papierflocken (Petlife Safebed Papierflocken) und zerrissenem Klopapier ausgestreut.
Es gibt ein Mehrkammern Haus aus Holz, ein Laufrad von Wodent Wheel mit 27cm Durchmesser, ein großes Sandbad, ein kleines Sandbad, einen Laufteller, verschiedene Brücken, einen Weidentunnel und ein Grasnest. Zudem gibt es zwei feste Etagen links und rechts, sowie eine aufstellbare 3er Etage in der Mitte.

Da mein Zwerghamster in den ersten Monaten nach dem Kauf gar nicht gegraben hat, obwohl ich hoch eingestreut hatte, habe ich die Einstreumenge reduziert.
Dadurch war jetzt aber die Fallhöhe zu hoch. Dies wurde gestern im Gewichtsforum bereits angesprochen.
Nun ist das Becken wieder ordentlich hoch eingestreut und gleichzeitig der gesamte Aufbau verändert. Nun hätte ich gerne eure Meinung dazu.

Bitte bedenkt bei euren Antworten, dass ich für meinen Hamster die best möglichen Bedingungen schaffen möchte. Wenn ich also etwas noch nicht so gut mache, dann seit lieb zu mir ;-)
Für den Käfig habe ich mich wegen der guten Einstreuhöhe entschieden. Zudem war es extrem schwierig einen größeren Käfig zu finden, der ebenfalls so ein schönes Becken hat um hoch einzustreuen.
Die Käfige die ich ansonsten gefunden habe, waren für die Reinigung ungünstig. Vorne war es nicht gut möglich hoch genug einzustreuen, ohne dass alles in der Wohnung rum fliegt oder sie waren schlecht belüftet.

Ich freue mich über eure Tipps :-)

Liebe Grüße
Mona
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Verena72

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2

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 14:18

Huhu Mona,

Dein Gehege hat auf jeden Fall "Potential" :zwinker :grins.
Ein paar mehr Fotos von den Details wären gut, um ihn besser beurteilen zu können.
Mit dem Gitteraufsatz hat er eine sehr schöne Höhe, die Du auch wesentlich besser nutzen könntest, in dem Du den gesamten unteren Glasteil hoch einstreust, so dass das Streu kurz vorm Gitter aufhört.
Ich würde das vorhandene Streu mit "nur" Kleintierstreu vermischen und fest andrücken. Hanfstreu, Papierflocken etc. sind überhaupt nicht notwendig für einen Zwerghamster (Hanfstreu nimmt man eher bei langhaarigen Goldhamstern, damit das Fell nicht verfilzt). Wenn Du das Streu fest andrückst, halten die Gänge auch in normalem Kleintierstreu super. Ggf. kannst Du hier etwas Heu mit einarbeiten, aber ist kein Muss.
Sofern das nicht ist, würde ich das Schlafhäuschen, was unten steht, auf "Stelzen" stellen, damit es sicher im Streu steht und nicht absacken, aber der Hamster innerhalb des Häuschens nach unten buddeln kann.
Schau mal, so: Stelzen, Gestelle, Unterbuddelschutz ... - Zubehör und Bastelecke - www.das-hamsterforum.de
Auf die Art kannst Du auch eine Ebene für das Sandbad und Laufrad herstellen, auf dem das sicher steht.
Wenn Du hoch eingestreut hast, kannst Du auch am besten alles auf der Streufläche aufstellen und die Ebenen weglassen. So kommst Du wesentlich besser an alles dran.
Das Laufrad ist super, das Haus unten auch, die Nagerbrücke und Korkröhre sind bestens geeignet.
Nur dieses Holz-Dings unten auf dem Streu, das mit der Rinde, würde ich ausnehmen, da es dem Hamster nichts bringt und die Rinde zudem die Gefahr des Harzens birgt. Dann stell dafür lieber ein Versteck oder Röhre mehr rein.
Zwei Dinge kann ich auf dem Foto nicht zuordnen:
Was ist das da oben bei den Näpfen für ein Teil aus Holz? So eine Wippe? Das macht für mich keinen Sinn, eine Wippe braucht ein Hamster nicht.
Und was ist das da braunes rechts oben vor dem Haus, was auf der Ebene steht?

Zusammengefasst: Ich persönlich würde bis knapp unters Gitter festgedrückt einstreuen, Häuser/Sandbad/Laufrad auf Stelzen stellen, die Ebenen rauswerfen, alles rauswerfen, wo man (Hamster) sich nicht drin verstecken oder durchkrabbeln kann, die montierten Ebenen rauswerfen und alle Verstecke/Röhren etc. auf dem Streu anordnen.
Den Wassernapf (hier eignet sich am besten ein Teelichthalter aus Glas) kannst Du auf das Hausdach stellen, das Futter solltest Du eh am besten im Streu verstreuen, damit der Hamster was zu tun/zu suchen hat.
Falls Du dann noch Platz auf dem Streu hast, könntest Du z.B. ein Stück Pappdokumentenrolle (wo man Poster drin versendet) abschneiden und aufs Streu legen. Das ist mindestens so gut, wie eine Korkröhre oder Nagerbrücke, kostet aber nur einen Bruchteil.

Käfigreinigung: Ich weiß nicht, was Du genau meinst bzw. wie Du das handhabst, aber Du solltest, außer im Krankheitsfall, keine Komplettreinigung machen. Es reicht, die Pipiecke regelmäßig zu reinigen, sonst verschmutzt ja auch nichts. Ggf. dort, wo der Hamster viel hinköttelt, würde ich bei Bedarf ab und an mal ne handvoll Streu rausnehmen und neues beifüllen. Aber das wars im Grunde auch schon, was gereinigt wird.
Liebe Grüße,

Verena :knicks

Mona010

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3

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 17:41

Hey, danke für die vielen Ideen!

Oben links auf der Ebene hinten steht ein Laufteller. Den habe ich gekauft, bevor ich das große Laufrad gefunden habe. Stupsi pinkelt gerne beim Laufen und das Holzlaufrad, welches ich vorher hatte war trotz Lack dann eher schlecht zu reinigen. Zudem war es kleiner als das Neue.

Vorne rechts, das braune Ding, das ist eine Schale aus der Reptilien Abteilung in der sich Sand befindet. Ich hatte den Eindruck, dass Stupsi ihr Sandbad nicht so gerne verwendet und ihr deswegen noch ein offenes hin gestellt.

Ihr Fell sieht seit dem gepflegter und glänzender aus.

Das Holz Ding vorne mit Rinde nutzt sie sehr gerne zum hoch klettern.

Die Idee die Ebenen vom Käfig komplett raus zu geben und das Laufrad und Haus auf Stelzen zu stellen finde ich gut. Das kann ich bestimmt auch selbst bauen. Werde mich da mal umschauen. Das Laufrad steht schon auf so einer Erhöhung, aber die ist von der Höhe her ein Witz. Geht nicht bis zum Boden des Beckens.

Da Stupsi ansich nicht so gerne gräbt habe ich überlegt, ob es vielleicht für sie interessant wäre, wenn ich ihr so ein Röhrensystem von Rodipet® enterrado mit ins Streu gebe. Was meint ihr dazu?

Wenn ich noch höher einstreue, dann wird das Becken auf der Rückseite nicht mehr belüftet. Ich würde das Gitter hinten damit schließen.

Ich kontrolliere den Käfig 1x im Monat, da es nicht eine klare Urinecke gibt. Als ich jetzt alles anders hin gestellt habe und das Streu erhöhte, habe ich das Alte Streu komplett drin gelassen. Ich habe es nur mit dem neuen vermengt. Eine Urinstelle konnte ich nicht finden, daher habe ich auch nichts entfernt.
Die Vorratskammern, welche sie angelegt hatte sind durch das Anheben ihres Hauses rausgefallen. Ich habe ihr dafür zwei Kammern wieder gefüllt, mit neuem Futter, so wie es vorher war.

Das Hanfstreu nehme ich, weil ich gelesen habe das dies für die Augen besser ist, da normales Kleintierstreu so stark staubt.
Stroh und Heu mische ich unter um mögliche Gänge stabiler zu machen. Auch dies hatte ich gelesen. Zudem gibt das Heu dem Käfig auch etwas Abwechslung.
Das Klopapier ist eigentlich nicht untergemischt, sondern liegt bereit damit sie damit ihr Nest bauen kann. Sie hatte es nur überall hin verteilt und so ist es beim Neustrukturieren dann halt auch überall hin gekommen.

Normalerweise räume ich nicht alles um, wenn ich 1x im Monat den Stall durchsehe. Da nun aber erheblich mehr Einstreu rein gekommen ist wollte ich das Sandbad nicht mehr auf dem Haus stehen lassen. Vorher hatte das Haus fast Bodenkontakt und nun hätte es leicht untergraben werden können. Dann wäre evtl. durch das Gewicht des Sandbades Stupsi was passiert.

Liebe Grüße
Mona
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Selene

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4

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18:02

Hallo!
Da Stupsi ansich nicht so gerne gräbt habe ich überlegt, ob es vielleicht für sie interessant wäre, wenn ich ihr so ein Röhrensystem von Rodipet® enterrado mit ins Streu gebe. Was meint ihr dazu?
Ich denke eher, dass du erstmal versuchen solltest die Bedingungen zum Buddeln zu optimieren. In Hanfstreu halten halt Gänge einfach so gut wie gar nicht und dann ist es ähnlich wie mit zu wenig/zu niedriger Einstreu: Buddeln geht nicht, also buddelt Hamster auch nicht. Zumal eben Gänge womöglich eh einfallen, also sieht man gar nicht wirklich wenn Buddelversuche unternommen wurden.

Solche fertigen Röhren siffen halt unglaublich leicht ein sollte der Hamster drin pinkeln. Daher würde ich sowas nicht einbauen. Benutze zu diesem System auch einfach mal die Suchfunktion, da gibt es hier im Forum schon einige Threads zu. (Ohne das ®, bzw. ganz ohne Rodipet suchen.) Und letztlich ist selbst buddeln natürlich auch mehr Beschäftigung. (Ich bin hier im Forum auch dafür bekannt Tiefstreu-Verfechter zu sein. :zwinker Falls du dich wunderst. Ich habe allerdings auch bei inzwischen zwei Zwerg- und 4 Goldhamster eine Buddelquote von 100%. :chen)
Wenn ich noch höher einstreue, dann wird das Becken auf der Rückseite nicht mehr belüftet. Ich würde das Gitter hinten damit schließen.
Das macht überhaupt gar nichts. Die Belüftung reicht absolut aus wenn das Gehege nach oben offen ist, alle Aquarien bzw. aquarienartigen Eigenbauten haben ja auch nur Belüftung nach oben. Als Faustformel sollte die Höhe von einem Aqua nicht deutlich größer sein als die Tiefe, wobei das je unwichtiger wird je größer die Gesamtfläche ist, und man sollte nur ca. 1/3 der Fläche mit Ebenen überbauen. Und letztlich ist dein Gehege ja nichts anderes als ein Aquarium, nur das noch ein erhöhter Gitteraufsatz oben drauf ist.
Das Hanfstreu nehme ich, weil ich gelesen habe das dies für die Augen besser ist, da normales Kleintierstreu so stark staubt.
Da würde ich wiederum empfehlen Allspan zu nehmen, das ist ein "normales" Streu, aber ein Einstreu das extra entstaubt ist, da es für Allergikerpferde gedacht ist. Das ist wirklich ein riesen Unterschied zu so billigem Kleintiersteu und dabei im Endeffekt effektiv nicht teuerer. Dazu hat es m.M.n. schöne große Flocken und die Gänge halten echt wunderbar, wie man hier an den Tunneln meiner Goldhamsterdame Raja sehen kann.
Ich kontrolliere den Käfig 1x im Monat, da es nicht eine klare Urinecke gibt. [..] Eine Urinstelle konnte ich nicht finden, daher habe ich auch nichts entfernt. [..]
Normalerweise räume ich nicht alles um, wenn ich 1x im Monat den Stall durchsehe.
Nach meiner Erfahrung wirst du auch bei einem Zwerg keine nassen Stellen finden wenn nur wirklich ausreichend Einstreu vorhanden ist. Ich hatte meine letzten Zwergendame über 2 Jahre im selben Gehege ohne den geringsten Streuwechsel und hab nach ihrem Ableben keinerlei versiffte oder gar nasse Stellen gefunden, auch gerochen hat es nie. Vielleicht ganz interessant, hier kannst du das Fazit finden das ich damals beim/nach dem Leerräumen geschrieben habe. Also ich würde dir empfehlen: Beobachte jetzt mal ob gebuddelt wird. Schau vielleicht auch selbst mal wie stabil die aktuelle Einstreusituation ist, also steck mal deine Hand oder irgendwas dickeres rundes (nicht zu dicke Flasche, dicken Ast...) leicht schräg in die Einstreu rein, ziehs wieder raus und guck ob der Gang bestehen bleibt. Wenn nicht, dann wird auch der Hamster keine haltbaren Gänge hinbekommen. In dem Fall würde ich persönlich ehrlich gesagt überlegen ob du nicht noch einmal eine große Aktion startest, wohl geplant, aber dann umfangreich: Vorher alle nötigen Gestelle, Ebenen usw. bauen (die Laufradebenen von Rodipet sind in der Tat viel zu niedrig und daher unbrauchbar), Allspan bestellen, vielleicht noch Heu besorgen (Stroh würde ich übrigens nicht nehmen, ist nach meiner Erfahrung grade den Zwergen zu hart und zu stabil), alles bereitlegen, Hamster in den Auslauf packen und dann Gehege einmal komplett leeren, komplett neu und dann das komplette Glasunterteil einstreuen, vor allem eben wie von Verena angesprochen die Streu wirklich gut festdrücken, und danach den Hamster zurück setzen. Viel Futter verstreuen, damit kann man die Hamster nach meiner Erfahrung relativ gut von der großen Veränderung ablenken. Dann ist es zwar noch einmal eine große Veränderung, aber wenn man das eben wirklich gut vorher plant, da kannst du auch gerne noch viel nachfragen und dir Tipps holen, dann holt man so das Optimum heraus. Auf jeden Fall deutlich mehr als wenn man immer nur halbherzige Nachbesserungen macht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Selene« (6. Dezember 2017, 18:05)


Mona010

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5

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18:46

Ja, das ist eine gute Idee! Allspan ist bestellt. Am Wochenende schaue ich im Baumarkt nach Material für Unterbauten.
Wenn ich komplett das Becken einstreue, dann wird ja bei jedem Buddeln alles aus dem Käfig verteilt. Etwas weniger sollte doch auch ausreichend sein, oder?

Welches Holz eignet sich für Eigenbauten innen gut?

Wenn ich dann alles neu einrichte kann ich auch gleich das Futter austauschen. Das neue Futter sollte bis dahin ja auch da sein.

Gruß
Mona

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6

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:27

Wenn ich komplett das Becken einstreue, dann wird ja bei jedem Buddeln alles aus dem Käfig verteilt. Etwas weniger sollte doch auch ausreichend sein, oder?
Ja, bei der hohen Streuhöhe die Verena empfohlen hat geht es ja auch vor allem darum all zu tiefe Abstürze zu verhindern. Schau vielleicht mal ob du nicht den Käfig mit Hilfe von einem Streifen Plexi rund herum, wo es halt nicht mehr für die Türchen im Weg ist, zumindest so weit sicherst, dass der Hamster nicht bis an den Deckel klettern kann. 30-35cm Absturz mit dem Rücken voran und dann womöglich noch eine Landung auf einem harten Gegenstand könnte durchaus unschön ausgehen.
Welches Holz eignet sich für Eigenbauten innen gut?
Also für Häuschen, Buddelboxen, Ebenen usw. ist Pappelsperrholz am besten geeignet. Für die Vierkanthölzer kann man welche aus Buchenholz nehmen, das ist auch ein Laubholz und dazu noch ziemlich hart, kostet allerdings auch etwas mehr. Alternativ, wenn man gut drauf achtet, dass es keine harzenden Stellen hat, geht bei den Vierkanthölzern auch Fichtenholz. Das Harz ist vor allem unter der Rinde, daher sind eben diese Einrichtungsgegenstände aus dem Holz mit der dunklen Rinde riskant, das hat Verena ja schon geschrieben. Vierkanthölzer sind aber eben ohne Rinde. Bei denen muss man wirklich vor allem auf Astlöcher achten in denen ggf. Harz drin ist, das sieht man aber tatsächlich gleich.
Wenn ich dann alles neu einrichte kann ich auch gleich das Futter austauschen. Das neue Futter sollte bis dahin ja auch da sein.
Ist auf jeden Fall ein günstiger Nebeneffekt.

Das Wichtigste ist wirklich eine gute Planung vorher, dann muss der Hamster nur vergleichsweise kurz warten und es geht nichts schief. Was z.B. sehr hilfreich sein kann ist, dass man sich das Gehege maßstabsgetreu aufzeichnet, alle geplanten Einrichtungsgegenstände im selben Maßstab ausschneidet und erstmal alles auflegt. Dann sieht man recht gut wo vielleicht was "zwicken" könnte. Vielleicht auch noch zum Anregungen holen meine Anklicktipps mit sehr abwechslungsreich eingerichteten Zwerghamstergehegen:
[Eigenbau] Pfefferminzas 140*60*55 Eigenbau
[Aquarium] 160 x 50 - Froschkönig-Aqua
[Nagerhütte] Willi ist umgezogen
[Terrarium] Mein Hamster-OSB

Ansonsten ganz allgemein der Tipp: Les dir zu den vorgestellten Gehegen jeweils die Hinweise und Verbesserungsmöglichkeiten durch, schau auch wie sich die Gehege im Verlauf der Threads/mit der Zeit verändern. Manchmal sieht man Bilder wie die Hamster selbst Sachen verändert haben, das ist oftmals auch recht aufschlussreich. Versuche bei der Einrichtung Sackgassen zu vermeiden, also lass dem Hamster überall Platz auf verschiedenen Seiten an den Sachen vorbei zu laufen. So kann dann z.B. eine Korkröhre einen Weg durch die Röhre, einen rechts, einen links dran vorbei und sogar noch einen obendrüber bieten. Hier im Forum hat mal jemand einen ganz tollen Tipp gegeben: Das Gehege aus Sicht des Hamsters ansehen. Kann man im Endeffekt so machen indem man einen kleinen Spiegel auf Streuhöhe ins Gehege hält. So kann man gut erkennen wo noch große offene Flächen, wo evtl. Sackgassen entstanden sind, wo also der Hamster nicht mehr durchkommen würde. Das finde ich einen ganz tollen Rat. Hamster sind eben in der Natur Beute- und Fluchttiere, sie brauchen die Deckung und den Schutz. Zugleich schaffen "Unterteilungen" verschiedene Wege, so dass der Hamster mehrere Optionen hat von A nach B zu kommen.

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Dine (06.12.2017)

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7

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:14

Der Käfig lässt sich nur von oben öffnen. Es sollte also kein Problem sein Klettermöglichkeiten ab einer gewissen Höhe zu unterbinden.

Ich stelle mir das so vor, dass ich das Sandbad Haus auf Stelzen stelle, das Wohnlabyrinth ebenfalls. Das Laufrad könnte ich evtl. auch an der Decke befestigen.

Durch das Sandbad und Wohnlabyrinth entstehen weitere Ebenen. Das Sandbadhaus ist 20cm hoch.

Die 3er Etage mit der Rinde kommt dann raus (die lasse ich bis zum Umbau aber wegen der entstehenden Unruhe jetzt erst einmal drinnen).

Von Rodipet habe ich aus Keramik so ein Wohnhaus mit einem Tunnel dazu (5cm Durchmesser bei der Öffnung des Hauses, Tunnel größer) bestellt. Das kann man im Sommer mit Wasser füllen und so für Kühlung sorgen, falls nötig.
Zudem führt es dazu, dass die Krallen gepflegt werden.

Dann habe ich noch aus Birkenholz so eine Röhre mit einem Loch in der Mitte bestellt (7cm Lochdurchmesser).

Dazu verteile ich noch etwas Birkenblätter oben auf dem Streu.

Ein Rebenholz habe ich auch noch bestellt um dem Käfig etwas Abwechslung zu geben wenn die Etagen dann weg sind.

Wenn alles da ist geht es los mit der Planung.

Derzeit verlässt Stupsi den Käfig nur um kurz auf meiner Hand zu sein oder auch mal kurz auf der Hand meiner Kinder. Auslauf hatte sie bisher draußen noch nicht wirklich.
Falls ich zu viele Gegenstände habe, kann ich die dann ja auch noch für ein Auslaufbereich verwenden.

Stupsi nagt übrigens gar nichts an. Weder irgend welches Holz, noch die Gitterstäbe. Meine Kinder dürfen aber auch nicht die Finger an die Gitterstäbe halten oder Stupsi gar durch das Gitter füttern, weil ich das Nagen am Gitter um zu betteln nicht fördern möchte.

Gruß
Mona

Selene

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 21:00

Das Laufrad könnte ich evtl. auch an der Decke befestigen.
Davon würde ich abraten. Zum Einen schreibst du ja du kannst nur den Deckel öffnen, dann hast du da immer das Rad dran hängen. Zum Anderen vibriert das Rad beim Laufen, die Vibration überträgt sich auf den Deckel und alles fängt das Klappern und Scheppern an. Eine tolle Ebene kannst du hier sehen: Leise Laufradebene für das WW
Die 3er Etage mit der Rinde kommt dann raus (die lasse ich bis zum Umbau aber wegen der entstehenden Unruhe jetzt erst einmal drinnen).
Du hast die Etage ja im Blick, da solltest du des Harzes wegen halt täglich kontrollieren, grade wenn es jetzt warm wird durch die Heizungsluft. Nach dem Umbau kannst du es zumindest noch im Auslauf hernehmen.
Von Rodipet habe ich aus Keramik so ein Wohnhaus mit einem Tunnel dazu (5cm Durchmesser bei der Öffnung des Hauses, Tunnel größer) bestellt. Das kann man im Sommer mit Wasser füllen und so für Kühlung sorgen, falls nötig.
Ich glaub ich weiß schon was du meinst, da bitte dran denken, dass das deutlich zu schwer ist um es einfach so auf die Streu zu stellen. Also da muss unbedingt eine Absicherung durch ein Gestell drunter. Und als echtes Wohnunghaus ist es auch weniger gut geeignet, da es ja nur eine Kammer hat. Also damit eher wie mit einem Versteck planen.
Derzeit verlässt Stupsi den Käfig nur um kurz auf meiner Hand zu sein oder auch mal kurz auf der Hand meiner Kinder.
Wenn ihr den Hamster auf die Hand nehmt, dann am besten nur innerhalb des Geheges knapp über der Einstreu, bzw. wenn ihr dann mal einen Auslauf habt dort eben auch nur knapp über dem Boden. Denn so ein Hamster kann sich, egal wie zahm, erschrecken und einfach losspringen. Eben weil er nicht einschätzen kann ob er sich 10cm oder 1m über dem Boden befindet. Und so ein Geräusch muss man als Mensch gar nicht bemerken, bzw. man kann gar nicht schnell genug reagieren. In den Auslauf transportiert man einen Hamster am Besten in einem sog. Hamstertaxi, das kann im Endeffekt jedes höhere Gefäß sein, Messbecher, Blumenübertopf oder auch die Transportbox. Man lässt den Hamster im Gehege ein- und im Auslauf wieder aussteigen.

Petri

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 21:07

Hallo,
ich habe ein ähnliches Gegege in dem ein Goldhamster wohnt. Bis her ist noch kein Hamster darin rum geklettert. Bei meinen Gehege sind allerdings mehrere Türchen die man von vorne öffnen kann, aber vom einrichten macht das ja keinen Unterschied
Ich habe bis fast obenhin eingestreut und es fällt relativ wenig Streu raus. Die komplette Holzeinrichtung ist aus Pappelsperrholz selber gebaut. Die Äste sind vom Korkenzieherhaselnussstrauch und Apfelbaum.
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Liebe Grüße
Petri mit Antony, Stella und Schneeball
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Mona010

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10

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 09:55

Die Öffnung ist oben in der Mitte. Ich würde das Laufrad nicht an der Tür befestigen, sondern rechts oder links. Das Argument der ständigen Erschütterung ist allerdings zu berücksichtigen. Daher also doch eher ein Eigenbau auf dem das Rad steht bzw. längere Füße für die bereits vorhandene Laufrad Etage.

Ich habe an verschiedenen Stellen gesehen, dass am Rand einer Hochebene Dübel verwendet werden. Werden die einfach mit Leim an einander geklebt oder wie macht man das?

Bei den Gehege Beispielen von Selene fiel mir auf, dass häufig die Weidenbrücke mit Moos "gesichert" wurde. Das ist bei mir ja nicht so. Wieso muss die gesichert werden? Bleiben die Zwerge da mit den Füßen in den Ritzen stecken?

Eignet sich jedes Moos aus der Terrarium Abteilung für Hamster oder nur bestimmte Sorten?

Das zusätzliche Wohnhaus ersetzt nicht das Mehrkammernhaus. Stupsi mag allerdings gerne verschiedene Wohnungen. Sie wechselt immer mal den Schlafplatz. Zeitweise schlief sie sogar in der "Schleuse" vom Sandbad :-D

Liebe Grüße
Mona

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M.elli

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 12:03

Hi :winke

Wieso muss die gesichert werden? Bleiben die Zwerge da mit den Füßen in den Ritzen stecken?


Genau das kann leider passieren, weil die Beinchen ja doch ziemlich filigran und fein sind. Es kann dann passieren, dass der Hamster steckenbleibt. Im blödesten Fall rutscht er beim Versuch, sich zu befreien, von der Brücke und "hängt" dann an dem Beinchen, bricht sich dieses... Angenommen das passiert genau 10 Minuten nachdem du schlafen gegangen bist, dann hängt er da die ganze Nacht. Ist natürlich ein Horroszenario, kann aber passieren, leider. Genau deshalb sollten die Ritzen gestopft werden.

Eignet sich jedes Moos aus der Terrarium Abteilung für Hamster oder nur bestimmte Sorten?


Wissen tue ich das nicht, daher halte ich den Mund hierzu. Du kannst die Löcher und Ritzen aber auch ganz easy einfach mit Ponal schließen. Dazu einfach in die finale Form biegen (weil sich sonst später beim Biegen wieder neue Ritzen auftun können) und Ponal über die Ritzen geben. Nach dem Trocknen nochmal nachkontrollieren (gegen eine Lichtquelle halten hilft ganz gut um Löcher zu erkennen), ggf. nochmals nachponalen, und fertig :)
Viele Grüße
Melanie mit Zwergenherr Lazar :rollhamster
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Selene

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 12:23

Riskant sind solche Nagebrücken vor allem dann wenn sie senkrecht gestellt sind. Also eigentlich nicht als Brücke sondern als "Wand", Geländer oder ähnlicher genutzt werden. Weil dann kann das Bein von oben her in die Ritze rutschen, das Körpergewicht zieht nach unten und der Hamster müsste eigentlich nach oben das Bein heraus ziehen. Bei sehr breiten Ritzen kann es aber auch bei normaler Nutzung gefährlich werden.

Was die Dübelgeländer angeht ist das im Endeffekt nur eine optische Geschichte. So lange der Hamster drüber kommt erhöht sowas die Fallhöhe letztlich nur, eine Sicherung gegen Abstürze ist es aber nicht. Nur gegen versehentliches Herunterfallen schützt es halt. Aber ja, die klebt man einfach mit Holzleim auf. In dem Fall definitiv auf Ritzen achten.

Mona010

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Donnerstag, 7. Dezember 2017, 20:30

könnt ihr mir für den Auslauf ein gut verstaubares Gehege empfehlen? Das von Trixi sieht sehr wackelig aus. Bei Zooplus gibt es eins aus Holz, wobei ich mich da frage, ob ich nicht einfach Holzplatten im Baumarkt kaufen kann und die dann selbst zusammen setze.
Ich habe im Wohnzimmer, wo Stupsi wohnt, leider nicht wirklich viel Platz. Ich muss das leicht weg räumen können und es sollte dennoch groß genug sein, damit Stupsi auch etwas davon hat und natürlich sicher.

Habt ihr irgend eine Idee für mich?

Gruß
Mona

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14

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 20:39

könnt ihr mir für den Auslauf ein gut verstaubares Gehege empfehlen? Das von Trixi sieht sehr wackelig aus. Bei Zooplus gibt es eins aus Holz, wobei ich mich da frage, ob ich nicht einfach Holzplatten im Baumarkt kaufen kann und die dann selbst zusammen setze.
Hast du dich schon mal im Ausläufe-Bereich umgesehen? Da gibt es einige Anregungen und auch Anleitungen für klappbare Ausläufe, z.B. mit Pappelsperrholzplatten und Kabelbindern. Siehe hier: Einfacher Auslauf Bauanleitung
Was man auf gar keinen Fall nutzen sollte sind solche Auslaufgitter, zum Einen können die Hamster viel zu schnell überwinden, zum Anderen haben sich Hamster auch schon schwer daran verletzt

Mona010

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15

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 22:13

Kabelbinder war genau das richtige Stichwort :-) Danke!!

Ich war nämlich am überlegen wie ich die Ecken verbinde ohne viel Aufwand zu betreiben. So geht es natürlich super leicht :knuddel


Welche Höhe hat sich denn bewährt?

Liebe Grüße
Mona

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16

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 22:30

Welche Höhe hat sich denn bewährt?
Also für Mittelhamster sollten es schon 50cm sein wenn man den Hamster auch mal kurzzeitig unbeaufsichtigt lassen will, als Stichwort für die Suchfunktion empfehle ich da immer den Begriff "Wollfroschen". :zwinker Für Zwerge tun es auch schon 30cm. Kommt halt immer drauf an ob man den Auslauf irgendwann mal für einen Mittelhamster hernehmen will oder nicht. Zwerge sind eben doch weitaus weniger effizient was Ausbrüche angeht.

Mona010

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17

Samstag, 9. Dezember 2017, 10:22

Hallo!
Die Fallhöhe lässt mir einfach keine Ruhe. Wie machen Zwerghamster das denn in der Natur? Da können die doch sicherlich auch auf Stellen hoch klettern, die höher als 15cm sind oder nicht? Fallen die da nicht bzw. verletzen sie sich dann immer?

Stupsi klettert definitiv gerne. Ist es für sie wirklich schlimm, wenn sie höher als 15cm runter fällt auf weichen Einstreu?

Liebe Grüße
Mona

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18

Samstag, 9. Dezember 2017, 10:28

Wie machen Zwerghamster das denn in der Natur? Da können die doch sicherlich auch auf Stellen hoch klettern, die höher als 15cm sind oder nicht? Fallen die da nicht bzw. verletzen sie sich dann immer?
Naja, die Wahrscheinlichkeit ist nicht unbedingt so besonders hoch. Zwerghamster leben ja in Steppen und warum sollten sie irgendwo hoch klettern? Die Nahrungssuche findet am Boden statt. Wenn sie sich auf hochgelegene Steine usw. begeben würden würden sie sich für Fressfeinde eher auf den Präsentierteller setzen. Daher ist es für die deutlich sinnvoller am Boden von Versteck zu Versteck, von Deckung zu Deckung zu huschen. Dazu haben Steine auch eine relativ rauhe Oberfläche und klettern auf einen Stein ist etwas ganz anderes als Herumklettern an den Gittern eines Käfig oder der Absprung von einer Ebene ins Nichts hinunter. Man kann zum sicheren "Klettern" im Gehege ja z.B. Korkröhren anbieten, die sind zum Einen nicht so arg hoch und zum Anderen bieten sie eben sehr viel Halt.
Stupsi klettert definitiv gerne. Ist es für sie wirklich schlimm, wenn sie höher als 15cm runter fällt auf weichen Einstreu?
Es muss natürlich nichts passieren, die Frage ist aber zum Einen wie stellst du sicher das sie immer nur auf weicher Einstreu landet? Das Gehege ist ja definitiv nicht leer, da stehen Sandbox, Haus, Verstecke usw. drin. Spätestens wenn ein Hamster sich am Deckel herumhangelt hat man keinerlei Sicherheit mehr wo er vielleicht los lässt und damit wo er landet. Und zum Anderen ist Herumklettern am Gitter bei Hamstern eher ein deutliches Zeichen von Langeweile. Daher sollte man so ein Verhalten sowieso schon grundsätzlich hinterfragen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Selene« (9. Dezember 2017, 10:31)


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19

Samstag, 9. Dezember 2017, 10:31

Hey,

wenn ein Hamster sich in der Natur mit der Höhe verschätzt, zu tief fällt und sich verletzt, stirbt er entweder direkt vor Ort (bei zu schweren Verletzungen) oder wird vermutlich relativ schnell von einem Raubtier gefressen, weil die einen verletzten Hamster schneller erwischen als einen gesunden, fitten Hamster. In der Natur ist das aber "egal" - Hamster sind ähnlich wie Mäuse, Hasen usw. darauf ausgelegt, sich schnell zu vermehren und eine große Population zu bilden. Diesem einen Hamster weint kein Mensch hinterher, weil es ja keines Menschen (Haustier-)Hamster ist.
In der Heimtierhaltung dagegen versuchen wir, unsere Haustierhamster vor Gefahren, Unfällen, Verletzungen und Krankheiten zu schützen, eben weil wir genau für diesen einen Hamster die Verantwortung übernommen haben, ihn gern haben und nicht wollen, dass ihm etwas zustößt. Ich persönlich packe meine Hamster auch nicht "in Watte", aber ich achte schon darauf, offensichtliche Gefahrenquellen (sowas wie zu große Höhen, wo der Hamster doof auf irgendwas drauffallen könnte) zu vermeiden.
Grüße
Alex

Mona010

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20

Samstag, 9. Dezember 2017, 12:23

Ich bin doch gerade am planen wie der Käfig umgestaltet werden soll. Dabei plane ich natürlich auch Fallhöhen mit ein. Er wird also demnächst anders aussehen als jetzt, ganz klar.
Höher eingestreut, Ebenen mit Stelzen bis zum Boden abgestützt.

Stupsi klettert nicht am Käfig Gitter rum. Das macht sie nur ganz selten und dann auch nur ganz kurz, um auf sich aufmerksam zu machen, wenn ich sie noch nicht begrüßt habe.

Eher klettert sie halt über die verschiedenen Ebenen, Unebenheiten, die im Moment im Käfig herum "liegen".

So würde ich derzeit den Käfig aufgrund der gesammelten Informationen planen (siehe Anhang).
Die Höhe bezieht sich darauf wie hoch die oberste Fläche ist.
Die Etage vor dem Sandbad und rechts daneben ist dann so hoch, dass sie genau am Loch des Sandbades längs geht.
Der Abstand zwischen dem Wohnhaus und der Etage ist mit 5cm extra so breit gewählt, damit Stupsi auch dazwischen gut durch kommt ohne stecken zu bleiben.
Das Sandbad steht auf niedrigeren Stelzen. Steht also tiefer als die Etage davor.

Entsprechend der Fallhöhen werde ich mir zudem noch etwas für die seitlichen Gitter überlegen. Ich denke an einen Streifen aus Plexiglas oder Pappelsperrholz. Wie breit muss der Streifen sein, damit sie nicht an ihm vorbei doch noch höher klettern könnte?

Was meint ihr dazu?

Liebe Grüße
Mona

Legende:
Links in lila das Mehrkammer Wohnhaus mit 40cm Höhe.
Hinten in der Mitte das Sandbad in orange mit 55cm Höhe.
Davor eine Ebene mit 45cm Höhe auf der auch das Laufrad in grün stehen wird.
Eingestreut wird auf 35cm Höhe. Der gelbe Bereich ist ohne Ebenen.

Die grüne Ebene sichert das Sandbad ab. Das ist nämlich 20cm hoch und Stubsi war da schon drauf. So kann sie, falls sie rauf klettert nicht zu tief fallen.
Vorne rechts im gelben Bereich könnte das Keramik Häuschen mit Tunnel stehen.
»Mona010« hat folgendes Bild angehängt:
  • Gehegeplanung.jpg

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