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Miss Sophie

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Samstag, 29. Juli 2017, 19:33

"Baustellen" bei altem Goldi häufen sich - wie vorgehen?

Hallo!

Ich meld mich nach längerer Zeit mal wieder; es geht um mein Goldimännchen Bucky.

Vielleicht haben es hier manche mitbekommen, seit ich den Kleinen vor knapp zwei Jahren aus extrem schlechter Haltung (Gitterknast & Joggingball) geholt hatte, war er ein kleiner Dauerpatient mit seinem Pilzbefall. Jegliche Behandlungen ließ er mit einer Engelsgeduld über sich ergehen, aber das Ganze hat ihn extrem gesteresst und der Pilz wollte einfach nicht weggehen. Daher ist er immer mehr oder weniger mit pilzigen Stellen im Fell versehen (je nach Stress bei zB. Gehegeteilreinigung), hatte bisher aber sonst nie Probleme.

So viel zur Vorgeschichte. Nun ist es leider so, dass Bucky, der nun schon über 2 Jahre alt ist, einem zunehmend schlechteren Eindruck macht. Er ist recht dünn und nimmt trotz allen Päppelmaßnahmen eher ab als zu. Das Fell ist nun auch am ganzen Körper sehr licht, fast transparent. Er schläft nun auch nicht mehr irgendwo versteckt sondern recht offen neben dem Laufrad. Manchmal denke ich außerdem, leichte Atemgeräusche zu hören. Nicht das typische rasseln oder so, sondern eher ein leises quieken.
Leider hat er offenbar nun doch irgeneine Art von Juckreiz, jedenfalls hab ich heute schorfige, aufgekratze Stellen unter dem Kinn/an der Brust entdeckt. Nichts offenes oder blutiges, aber trotzdem nicht ganz ok.

Nun stellt sich die Frage: wie vorgehen mit dem Kleinen? Behandlungen egal welcher Art sind für ihn immer mit massivstem Stress verbunden, das möchte ich ihm nicht mehr antun zumal er in dem Alter ja auch keine wirkliche Prognose mehr hat.
Aber erlösen lassen...? Das fühlt sich auch nicht richtig an, er scheint sich ja - hoffentlich - noch nicht arg zu quälen oder so.. Andererseits möchte ich auf keinen Fall, dass er doch mit Schmerzen/Juckreiz/Unwohlsein zu kämpfen hat.
In zwei Wochen fahren wir in den Urlaub, das macht es irgendwie auch nicht besser.

Habt ihr vielleicht eine Idee, was nun am Besten wäre? :S Ich möchte nicht vorschnell sagen, er wird eingeschläfert und gut ist. Andererseits kann ich ihm nichts mehr zumuten, was ich bei dem Erscheinungsbild mit einem jungen Hamster täte.
LG Sophie :winke

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TasticOne

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Sonntag, 30. Juli 2017, 13:09

Hallo Sophie :hand ,

das hört sich alles natürlich sehr traurig an und es tut schon fast ein bisschen weh wenn ich das lese. Ich kann es voll und ganz verstehen, dass du ihn nicht vorschnell einschläfern möchtest, du hängst ja auch bestimmt an ihn.

Solltest du aber wirklich der Meinung sein, dass er schmerzen hat, würde ich einfach aus liebe ihn erlösen falls keine Behandlung in Frage kommt. Halt eben aber auch nur wenn er schmerzen hat. Niemand sollte mit großen schmerzen und ohne Behandlung weiterleben müssen.

Das er offen schläft ist ja auch was extrem untypisches für Hamster, da würde ich mir wirklich Gedanken machen und nochmal zu einem Hamsterkundigen TA gehen. Er kann dir vielleicht besser sagen, ob es nicht besser wäre ihn einschläfern zu lassen, zu behandeln oder ihn einfach von allein eines Tages für immer einschlafen zu lassen.

Sollte der TA sagen das eine Behandlung sinnvoll wäre (was ich bei dem Alter eigentlich nicht glaube, dann müsstest du dich allerdings auch darum kümmern, dass er in deinem Urlaub auch versorgt wird ggf. vllt. Urlaub absagen falls das möglich ist)

Ich wünsche dir alles Liebe und ganz viel Kraft das du den Weg mit ihm gehst der für ihn am Besten ist :console


LG
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Montag, 31. Juli 2017, 12:04

Hallo,

es gibt wie du schon sagtest eigentlich nur 3 Möglichkeiten, wobei eine davon meiner Meinung nach keine ist.

1.) Du ignorierst das Ganze und wartest, bis er zu Grunde geht. => die NICHT-Option. Geht meiner Meinung nach gar nicht.

Alternative: Du gehst zum Tierarzt und lässt eine Diagnose stellen.

2.) Es ist behandelbar. Dann würde die Behandlung beginnen und auch wenn dies Stress für Bucky bedeutet, könnte er damit einen potentiell schmerzfreien Lebensabend haben. Seine Lebensqualität wäre jedenfalls deutlich besser. Selbst wenn die Behandlung am Ende nur noch aus Schmerzmitteln besteht.

3.) Es ist nicht behandelbar und er wird direkt erlöst.

Meiner Meinung nach führt für Bucky kein Weg am Tierarzt vorbei. Denn auch wenn es Stress bedeutet, quälen soll er sich wohl sicher nicht...?
Grade weil er so alt ist, kann es natürlich passieren, dass dein Tierarzt dir direkt das Einschläfern vorschlägt. Ob du dann noch einen Versuch startest, wenn es parallel eine Behandlung gäbe, die vielleicht nur bedingt vielversprechend ist, musst du dann natürlich selbst entscheiden... :S

Es ist nicht einfach, ja, aber ich drücke dir und Bucky die Daumen.
Liebe Grüße

Cynthia mit Remus, Bran & Mari:familie

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Montag, 31. Juli 2017, 19:01

Erstmal danke für eure Antworten. :hb


Nur um es nochmal klarzustellen: Bucky mit offensichtlichen Schmerzen nicht behandeln oder nicht erlösen zu lassen käme für mich niemals in Betracht. Ich habe schon viele Tiere erlösen lassen und stelle immer das Wohl des Tieres vor meinen Wunsch, noch etwas Zeit mit ihm zu verbringen.

Krabbelviecher oder sonstiges würde ich aber ausschließen, sein ganzes Erscheinungsbild ist nach wie vor "pilzig" und ich hab ihn mir ja auch schon genau angeschaut. Also irgendeine Behandlungsoption sehe ich da wirklich nicht.

Am Wochenende und besonders gestern Nacht habe ich den Kleinen aber extra Nachts nochmal beobachtet und da ist er geradelt, hat nach Futter gebettelt und in seiner Aktivitätszeit hat er sich auch nicht gekratzt. Zwischenzeitlich hat er auch wieder unterirdisch geschlafen, jetzt liegt er wieder neben dem Rad. Da heute aber auch wieder ein sehr warmer Tag ist, könnte ich mir vorstellen, dass das evtl mit der Temperatur zusammenhängt.
Jedenfalls werde ich ihn heute Nacht wenn er wach ist nochmal in die Hand nehmen und dann weiter sehen. Insgesamt macht es für mich aber den Eindruck, als hätte ich mit zu viele Sorgen wegen dem ungewöhnlichen Schlafplatz gemacht... :S Wahrscheinlich gehört das Kratzen einfach zu seinem Putzritual dazu, dass er sonst immer im "Verborgenen"macht und ich habe es deshalb nur nicht mitbekommen und die kleinen Stellen deshalb direkt damit in Verbindung gebracht.
Jedenfalls hatte ich die letzten Nächte nicht den Eindruck, dass er Schmerzen hat/sich quält, aber da werde ich natürlich weiter ein genaues Auge drauf haben!

Wollte das nur mal kurz als Zwischenstand berichten.
LG Sophie :winke

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Montag, 31. Juli 2017, 19:10

Hallo,
Wie hast du denn Bucky bisher behandelt? Wegen dem Pilz baden oder mit Surolan (was ja eh umstritten ist) eincremen ist natürlich stressig. Aber es gibt ja auch Mittel, die sich zur oralen Gabe eignen. Ich weiß gerade nicht mehr, wie das Mittel hieß, das Jack in seinen Babybrei bekommen hatte, aber das ging total entspannt. Die Behandlung bestand für ihn ja auch nur darin, über Nacht sein Schälchen mit präpariertem Babybrei wegzuschlabbern, und das hat er immer anstandslos geleert. Ich kann mal nachschauen, wie das Mittel hieß.
Edit: Jack hatte PROGRAM gegen seinen Pilz bekommen.
Viele Grüße
Ajdika mit Pepino, Shadow und Sam

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Freitag, 4. August 2017, 12:41

Wie hast du denn Bucky bisher behandelt?



Bucky wurde sowohl mit dem Mittel zu Baden als auch mit Itrafungol über Babybrei behandelt, allerdings hat alles auf Dauer nicht geholfen und da ich dem kleinen Kerl auch nicht die Leber ruinieren wollte, hab ich in Absprache mit der TÄ die Behandlung dann abgebrochen.
LG Sophie :winke

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Samstag, 12. August 2017, 16:58

Huhu!

Ich war mit Bucky heute bei der TÄ.
Insgesamt gefiel er ihr für sein Alter ganz gut, also zu stark abgemagert oder so ist er nicht. Auch Haut & Fell sind wohl nicht besorgniserregend. Den geringen Appetit konnten wir aber auf die Zähne zurückführen, die haben sich bei ihm wohl etwas verschoben, sodass sie nicht mehr richtig abgenutzt werden und etwas zu lang waren. Also wurden die unteren Schneidezähne wurde gekürzt. Was auch noch auffällig ist, ist seine hängende Unterlippe. Wenn sie sich nach dem Zähekürzen nicht zurück bildet, wird es wohl ein Tumor sein.
LG Sophie :winke

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