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Samstag, 15. Juli 2017, 22:49

Fragen bezüglich Laufrad und Einstreu

Hallo zusammen :hand

Ich werde bald einem Mittelhamster ein Zuhause geben, und da dies mein erster Hamster sein wird habe ich noch ein paar Fragen.

1. Ist ein Laufrad mit einem Durchmesser von 42cm zu gross für einen Mittelhamster? Ich weiss, dass dies um einiges über dem Mindestmass liegt, möchte aber ein genug grosses Rad haben, da ich nicht weiss, wie gross mein zukünftiger Hamster sein wird.

2. Ich werde 3 Aquarien der Grösse 120x50x50cm miteinander verbinden, um so ein Aquarium der Grösse 360x50x50cm zu erhalten. Ca. 170cm möchte ich bis oben einstreuen, damit der Hamster die Möglichkeit hat, richtig zu graben. Ca. 130cm möchte ich ca. 25-30cm hoch einstreuen. die restlichen 60cm werde ich in zwei Teile einteilen und einen Teil mit Sand und den anderen Teil mit Maisspindelgranulat füllen.
Ich möchte Allspan als Einstreu benutzen, weiss jedoch nicht, wie viel ich da brauche. Könnte mir da jemand helfen?
Und weiss jemand wie hoch ich den Maisspindelgranulatbereich einstreuen soll und wie viel Granulat ich dazu brauche?

3. Als Abdeckung werde ich einen Holzrahmen mit Volierendraht machen. Da ich aber einen grossen Bereich des Aquariums bis oben einstreuen möchte, kann der Hamster das Gitter erreichen. Damit der Hamster nicht am Gitter knabbern kann, habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht eine Holzplatte mit Löchern drin unter das Gitter lege. Denkt ihr das wäre eine gute Lösung? Oder ist die Belüftung dann unzureichend?

Ich freue mich auf eure Antworten!

Liebe Grüsse
porkkanakakku
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Danny

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Samstag, 15. Juli 2017, 23:08

Hallöchen,

wow, das sind tolle Maße, die du da in Planung hast - da kriegt dein Erstlingshamster ja gleich ein echt ausladendes Domizil 8o

1.) Laufrad: Ich selbst hatte noch nie ein Laufrad mit einem so großen Durchmesser für meine Goldis, hab aber bisher nur Positives über solch große Räder (z.B. von Rodipet) gehört. Wenn es ein qualitativ hochwertiges und leichtgängiges Rad ist, dann sollte der Hamster keinerlei Probleme damit haben, es gescheit und flüssig zu bewegen. Gerade bezüglich der Wirbelsäule bist du mit diesem Durchmesser auch ganz auf der sicheren Seite, falls dein geplanter MiHa eher groß ausfallen sollt.

2.) Allspan: Zur Einstreuberechnung gibt's hier unter dem ersten Punkt "Gehege - Einstieg" eine praktische Formel: Stichpunkt-Liste mit Basis-Tipps für den Einstieg - Haltungsideen. Der Faktor x2 kommt daher, dass man die Streu beim Einfüllen schichtweise ordentlich festpressen muss. Das wär für dich dann folgende Rechnung (ui, ich hoff, ich hab da als Mathedoofi jetzt keinen Fehler eingebaut):

a) 170x50cm mit 50cm Streutiefe: 17dm x 5dm x 5dm x 2 = 850l

b) 130x50cm mit 30cm Streutiefe: 13dm x 5dm x 3dm x 2 = 390l

c) = insgesamt stolze 1.240l Einstreu!

Das heißt, du könntest dir gut 3 Ballen Allspan à 500l anschleppen, dann hast du auch noch genug Ersatz übrig, um eventuell verschmutzte / verpieselte Ecken auszutauschen. Es gibt aber auch hier halbe Ballen (ob die in die Schweiz liefern, müsstet du mal schauen / nachfragen): https://www.hansemanns-team.de/Einstreu/…05c80e0512f3736. Ich sollt noch dazuerwähnen, dass ich mich in Sachen Statik nicht auskenn - falls der Aspekt hier irgendwie wichtig wär, würd ihn hoffentlich jemand anders ansprechen.

3.) Abdeckung: Wie wär's denn stattdessen mit Lochblech? Wär zwar wahrscheinlich teurer, aber ich zumindest hab bisher noch von keinem am Lochblech nagenden Hamster gelesen / gehört (sofern man die Variante mit runden Löchern nimmt).

Übrigens kannst du gern auch mal in der Gehegeplanung-Rubrik einen Thread zu deinem Vorhaben aufmachen und vielleicht Skizzen von der Inneneinrichtung zeigen, wenn du magst / Feedback zur Gestaltung brauchst. Gutes Gelingen!

Edit: So, jetzt isser fertig, mein Wisch @porkkanakakku: :yaya
Äh, Mist, Text gefressen - ich editier mal noch, please stand by... :pfeif

LG, Danny
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Samstag, 15. Juli 2017, 23:39

@Danny
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!

Es gibt in der Nähe der Schweizergrenze eine Lieferadresse, deshalb ist die Sache mit der Lieferung kein Problem.

Das mit dem Lochblech habe ich mir auch schon überlegt, dachte dann aber, dass der Hamster sich eventuell an den Löchern verletzen könnte, falls diese zu scharfkantig sind. Oder denkt ihr, dass das kein Problem ist?


Liebe Grüsse
Porkkanakakku
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Danny

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Sonntag, 16. Juli 2017, 00:35

Hallöchen,

also wenn er es "schlau" anstellt, dann kann sich ein Hamster potentiellerweise an so ziemlich allem Möglichen verletzen, schätz ich :hmm Beim Lochblech brauchst du dir da aber meiner Meinung nach keine speziellen Sorgen zu machen - es wird von vielen Hamsterhaltern für die Abdeckung oder als Seiten-/Rückwandbelüftung verwendet, ohne dass es dadurch zu irgendwelchen Problemen / Verletzungen kommt. Ich hab in meinem EB (siehe meine Signatur) selbst die Variante mit den runden Löchern und hab die bisherigen Gehege-Bewohner nicht ein einziges Mal daran nagen, daran klettern / hangeln oder sich daran irgendwie aufschürfen / kratzen / verletzen erlebt. Es kann sicher jemand Tipps / Links zu Quellen liefern, die hochwertig verarbeitetes Lochblech anbieten.

LG Danny
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Sonntag, 16. Juli 2017, 09:19

Hallo!
Ist ein Laufrad mit einem Durchmesser von 42cm zu gross für einen Mittelhamster?
Meist sagt man je größer desto besser, ich kann mich allerdings erinnern, dass es tatsächlich schon mal Probleme gab mit einem der 40cm Räder von Rodipet. Weil das einem Hamster wirklich zu groß war. Der konnte das nicht richtig in Gang bringen und flüssig darin laufen. Ich hatte mal einen 213g Goldhamstermann, dabei schlank und folglich ziemlich lang gewachsen. Für den hab ich in der Tat zeitweise über ein 40er Rad nachgedacht und dem hätte ich es auch zugetraut das zu bewegen. Aber solche absoluten Riesen kommen dann doch eher selten vor. Zumal in schlanker Ausführung, heißt mit großer Körperlänge. Und letztlich ist ja die Körperlänge entscheidend, nicht das Gewicht an sich. Ich denke mit einem 32er Rad bist du für fast 100% aller Mittelhamster auf der sicheren Seite.
Ich werde 3 Aquarien der Grösse 120x50x50cm miteinander verbinden, um so ein Aquarium der Grösse 360x50x50cm zu erhalten. Ca. 170cm möchte ich bis oben einstreuen, damit der Hamster die Möglichkeit hat, richtig zu graben. Ca. 130cm möchte ich ca. 25-30cm hoch einstreuen. die restlichen 60cm werde ich in zwei Teile einteilen und einen Teil mit Sand und den anderen Teil mit Maisspindelgranulat füllen.
Ich bin zwar normal echt ein riesiger Fan von viel und hoher Einstreu. Aber dennoch würde ich das Gehege nicht bis oben voll machen mit Einstreu. Nach meinen Beobachtungen legen Hamster durchaus sinnvolle Gänge an. Buddeln sich also z.B. vom Haus zum Rad, oder zum Sandbad einen Gang. Sie wollen die Freiheit haben wo sie nach oben hin ihre Ausgänge anlegen. Auch wird häufig "Abraum" von unten an die Oberfläche befördert, denn für Gänge muss ja Platz geschaffen werden. Beides ist aber definitiv unmöglich wenn die Einstreu direkt an den Deckel anstößt. Also bei 50cm Gehegehöhe kann man realistisch ca. 35cm hoch einstreuen damit sich der Hamster noch sinnvoll auf der Streu bewegen und Einstreu an die Oberfläche befördern kann. (Die KG selbstverständlich dann zu entfernen hat. :zwinker Ich hab in meinem EB 35cm Streuhöhe bei 50cm Gehegehöhe und wenn Hamster solche Gänge anlegen will, dann entstehen über Nacht schnell solche Streuberge im Gehege. Das waren etwa 10-15l lose Einstreu und das ging 4-5Tage lang so. Jeden Tag musste ich wieder etwa diese Menge an Streu entfernen.) Wenn du wirklich auf die 50cm Streuhöhe gehen willst würde ich dir empfehlen das Gehege mittels eines erhöhen Aufsatzes auf 65cm, eher noch 70cm Gesamthöhe zu bringen.

Das hätte auch den Vorteil, dass du die Streu zum Rad hin dann nicht gar so sehr abfallen lassen musst. Hamster schaufeln nämlich auch durchaus gerne Streu solche Hügel hinunter. Und dann bist du stetig am Rad freilegen. Oder wahlweise am Sand/Maisspindel freilegen, wobei ich auch die eher nicht in abgetrennte Bereiche machen würde, sondern in große Buddelboxen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Letztlich der größte ist, dass du eben die Einstreu nicht abfallen lassen musst. Im Gegenteil, die Boxen können noch so 5cm aus der Streu rausstehen und damit wird nicht ganz so leicht Einstreu reingeschaufelt. Dazu, wenn so eine Box dann 25cm tief ist, du z.B. 40cm Streuhöhe in dem Bereich hast, dann sind darunter immer noch 20cm Buddelbereich. Der Hamster kann so also die kompletten 360cm Länge zum Graben und Gänge anlegen nutzen. Und ich hab die Erfahrung gemacht, gerade unter solchen Boxen wird sich nur zu gerne häuslich eingerichtet.

Persönlich finde ich auch jeweils 50x30cm für Sand und Maisspindel selbst für einen Mittelhamster etwas groß. Da muss man schon wirklich ein sehr sandliebendes Exemplar erwischen, dass das genutzt wird. Meine Hamsterdame Raja z.B. war sehr begeistert von Sand, die hatte eine ca. 30x25x20cm Sandbox. Für die hätten es durchaus vielleicht noch 5cm mehr in jede Richtung sein können. Aber vor allem deswegen, weil ich dann weniger Sand im restlichen Gehege hätte herumfliegen sehen. :D Bis zum Boden der Sandbox hat selbst sie es kaum geschafft. Und Maisspindel finden die meisten Hamster halt dann interessant wenn da Futter drin versteckt ist. Zum eigentlichen Buddeln ist es nicht sonderlich geeignet, weil es, wie Sand, recht stark nachrutscht.
Damit der Hamster nicht am Gitter knabbern kann, habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht eine Holzplatte mit Löchern drin unter das Gitter lege. Denkt ihr das wäre eine gute Lösung? Oder ist die Belüftung dann unzureichend?
Ich fürchte mit deinen Bedenken was die Belüftung angeht hast du Recht. Denn so viele Löcher kann man gar nicht in eine Holzplatte bohren, dass da die Belüftung vernünftig gegeben wäre. Mal ganz abgesehen davon, dass so ein Mittelhamster dir Holz - grade das übliche Pappelsperrholz und damit Weichholz - innerhalb von einer Nacht schreddert und dann auch wieder am Gitter ist. :lord Daher wäre ich auch bei der Anregung von Danny und würde wenn dann für Bereiche wo der Hamster evtl. ans Gitter kommen kann Lochblech mit runden Löchern nehmen.
Es kann sicher jemand Tipps / Links zu Quellen liefern, die hochwertig verarbeitetes Lochblech anbieten.
Die Meisten hier in Deutschland bestellen das bei prokilo: http://shop.prokilo.de/stahl-metall/blec…leche-rund.html

Wobei du dieses Problem aber auch zumindest einschränken kannst wenn du wie oben schon beschrieben einen erhöhten Aufsatz auf das Aquarium drauf setzt. Du schlägst also damit im Endeffekt gleich drei vier Fliegen mit einer Klappe:

  1. Der Hamster kann wirklich die gesamte Fläche von 1,8qm nutzen zum Wuseln. Und er kann sich seine Aus- und Eingänge zu seinem Tunnelsystem ganz flexibel anlegen, wie es ihm am besten taugt. (Und du kannst sie zum Einrichten nutzen, auch nicht zu verachten. Weil auch 1,8qm sind schneller voll als man denkt. Das hier ist z.B. ein EB mit 3 Gehegen die jeweils ca. 1,5qm haben. Wie du siehst, so extrem viel Zeugs passt auch dort nicht rein. Ich würde die Größe trotz allem nicht überschätzen. Bei deinem aktuellen Plan blieben ja eigentlich nur 130x50cm wo du wirklich effektiv für den Hamster nutzbare Einrichtung, wie Röhren, Wurzeln, Verstecke usw. unterbringen könntest. Bzw. wäre das auch - bis auf das Maisspindel - der einzige Bereich zum Futter verstreuen. Die Futtersuche ist aber eine Hauptbeschäftigung von Hamstern. Also da wären 360x50cm auch besser, weil mehr Fläche die der Hamster absuchen muss.)

  2. Der Hamster kann seinen Abraum der durch die Tunnelbauten entsteht überall an die Oberfläche schaufeln. (Wo du ihn dann entfernen kannst.) Es gibt wenig bis kaum einen Abfall der Einstreuhöhe, was heißt, es wird nicht so leicht irgendwelches anderes Zeugs, wie Rad oder Buddelboxen zugebuddelt.

  3. Und nicht zuletzt kommt der Hamster eben nicht so gar so leicht ans Gitter. Ich hab z.B. ein 150x50x50cm Aqua mit einem 25cm Aufsatz versehen. Bei 35-40cm Streuhöhe ist der Gitterdeckel definitiv außerhalb der Reichweite jedes Hamsters gewesen. Wenn du 70cm Höhe mit 50cm Streuhöhe machst würde ich für den Bereich dann zwar vielleicht doch besser Lochblech vorsehen, aber zumindest dort wo die Streuhöhe wegen des Rades etwas abfällt kannst du auch normales Volierengitter nehmen. Ist dann doch deutlich kostengünstiger. Hier wäre übrigens dieses angesprochene Aquarium, kann man sicherlich auch optisch ansprechender bauen so einen Aufsatz, bei mir musste es damals schnell gehen und mir war die Optik ehrlich gesagt egal: [Aquarium] 150x50x75cm für wildfarbenes Goldhamster-Mädel Raja

    Edit:
  4. Bei Einstreu bis direkt zum Deckel würde ich zusätzlich stark befürchten, dass der Hamster den Deckel einfach in die Höhe drücken und durch den Spalt entkommen kann. Besonders Mittelhamster haben echt gut Kraft. Und wenn er sich nur zwischen Streu und Deckel drücken muss, dann wird der den recht problemlos anheben. Bei einem Aquarium kann man leider auch nicht so ganz einfach irgendwelche Haken zur Befestigung anbringen. Einen doch vergleichsweise schweren Aufsatz drückt aber kein Hamster mehr hoch.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Selene« (16. Juli 2017, 09:33)


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Sonntag, 16. Juli 2017, 10:45

Hallo :winke

Vielen Dank für die Antworten!

Das mit dem Einstreuen ergibt wirklich Sinn. Ich denke ich werde wirklich einfach durchgehend ca. 35cm hoch einstreuen, denn einen Aufsatz möchte ich nicht unbedingt bauen. Ich bin handwerklich überhaupt nicht begabt und es sollte ja schon auch irgendwie gut aussehen.

Den Sand und Maisspindelgranulatbereich wollte ich eigentlich mit Holzplatten abtrennen, in die ich ein Loch reinbohre. So würde, denke ich, weniger Einstreu reinfallen.
Da du gesagt hast, dass die Bereiche zu gross sind, werde ich wohl eher je 25x30 cm machen.

Mit dem Laufrad habe ich echt Bedenken und werde doch lieber das Korklaufrad mit einem Durchmesser von 33cm nehmen.

Ich glaube ich mache mal eine Skizze, dann habe ich einen besseren Überblick. :)

Liebe Grüsse
porkkanakakku
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Sonntag, 16. Juli 2017, 10:54

Ich denke ich werde wirklich einfach durchgehend ca. 35cm hoch einstreuen, denn einen Aufsatz möchte ich nicht unbedingt bauen. Ich bin handwerklich überhaupt nicht begabt und es sollte ja schon auch irgendwie gut aussehen.
Ein Aufsatz muss nicht unbedingt deutlich schwieriger zu bauen sein als ein Deckel. :zwinker Wenn man z.B. als Material farblich auf die Möbel abgestimmte beschichtete Spanplatten nimmt statt einfacher weißer Platten, oder evtl. einen Holzrahmen baut und an den Plexiglas dran schraubt, dann schaut das sicher auch deutlich besser aus als meiner. Falls du irgendwie Hilfe, in Hinsicht auf Maße ausrechnen oder auch allgemeine Bautipps brauchst, sag Bescheid. Irgendwie hat sich noch immer eine Lösung finden lassen. ^^
Den Sand und Maisspindelgranulatbereich wollte ich eigentlich mit Holzplatten abtrennen, in die ich ein Loch reinbohre.
Wie gesagt, man verschenkt halt relativ viel Buddelvolumen. Und, wenn die Fallhöhe nicht zu groß werden soll, muss man recht viel Sand und Maisspindel einfüllen. 35cm tief buddelt in Sand oder Maisspindel kein Hamster.
Ich glaube ich mache mal eine Skizze, dann habe ich einen besseren Überblick.
Das ist auf jeden Fall nie eine schlechte Idee. Du kannst auch das Gehege mal maßstäblich aufzeichnen und alle Einrichtungsgegenstände im selben Maßstab ausschneiden. Dann kannst du ganz einfach die Sachen auf dem Grundriss des Geheges verschieben und unterschiedlich anordnen. (Dran denken: Aquarienmaßen sind Außenmaße. Also je nachdem musst du da für das Innenmaß noch 2-2,5cm abziehen. Wenn du die Becken schon hast würde ich einfach abmessen.)

Was ich auf jeden Fall machen würde bei der tollen Gehegelänge: Eine Rennbahn vom einen zum anderen Ende. 360cm Strecke sind richtig toll, da kann ein Hamster auch mal wirklich Gas geben. Und nach meiner Erfahrung werden Rennbahnen gerne als "Abkürzung" wenn es schnell von einem Ort im Gehege zum Anderen gehen soll genutzt. Also wenn der Hamster auf der doch relativ weichen Einstreu für sein Gefühl nicht schnell genug wäre. 10cm Rennbahnbreite reichen dabei völlig aus, dann verlierst du nicht so viel von der Gehegetiefe.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Selene« (16. Juli 2017, 10:57) aus folgendem Grund: Tippfehler


tomi1962

irgendwie noch nicht wieder bereit.

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Sonntag, 16. Juli 2017, 10:56

Hallo
Ich habe hier auch beide, das mit 32 und das 40er.
Das 32 ist im Gehege, und das 49er war für den Auslauf.

Das 32 war der Knaller bei beiden Goldies, das 40 eher nicht.
Ich denke beim bremsen hat es sich immer weiter gedreht, und war daher unangenehm.
Dann hab ich noch ein 27WW für den Auslauf besorgt, und das ging auch gut.

Tomi
Stolzer Pate von Chenchen :pfeif
und Lanaya :str

Tief im Herzen Amali bei HHN
Meine Patenpuschel †

Meine Sternenhamster † : Mausi, Rufus
und die 3 Goldies in den 70er,
die es leider auch nicht so schön hatten damals.


:2dafür

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Sonntag, 16. Juli 2017, 11:05

Okay, dann werde ich das 33cm Laufrad nehmen. Danke! :)

Dann überleg ich mir das mit dem Aufsatz nochmals.
Ich habe eben eigentlich das Aquarium ausgesucht, weil mir das von der Optik so gut gefällt. Vielleicht lässt sich so ein Aufsatz aber auch mit Plexiglas bauen, dann würde das ja eigentlich sehr gut passen.

Und dann werde ich wohl auch Buddelboxen bauen. Mal sehen, wie das wird, ich habe echt zwei linke Hände. :thumbsup:

Danke für die vielen Tipps!
Liebe Grüsse
porkkanakakku

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Sonntag, 16. Juli 2017, 11:10

Vielleicht lässt sich so ein Aufsatz aber auch mit Plexiglas bauen, dann würde das ja eigentlich sehr gut passen.
Mit einem Rahmen aus Holz auf jeden Fall. Das Plexi dann halt am besten innen und auf Stoß anbringen, damit sich keine Nageansätze am Plexi oder dem Holz ergeben.
Und dann werde ich wohl auch Buddelboxen bauen. Mal sehen, wie das wird, ich habe echt zwei linke Hände.
Kleiner Tipp da gleich: Nimm lieber 8mm Pappelsperrholz. :zwinker Das lässt sich leichter im 90° Winkel kleben als dünneres Material. Hier gibts übrigens einen tollen Thread mit Tipps für Unterbau-Gestelle: Stelzen, Gestelle, Unterbuddelschutz .... Ein Unterbau auf den man Boxen oder Ebenen oder auch das Haus einfach nur auflegt ist nämlich deutlich praktischer als fest angeklebte Stelzen. Die brechen zum Einen gerne ab, zum Anderen muss man sie, sollte man mal wo drunter schauen müssen, jedes mal aus- und vor allem wieder einbuddeln. Das wird bei 35cm Streuhöhe praktisch unmöglich.

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Sonntag, 16. Juli 2017, 11:14

Wie meinst du das mit dem innen und auf Stoss anbringen?

Danke für den thread, der ist echt gut!
Liebe Grüsse
porkkanakakku

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Sonntag, 16. Juli 2017, 11:23

Wie meinst du das mit dem innen und auf Stoss anbringen?
Wenn man einen Rahmen aus Holz baut und dann das Plexi außen irgendwo anschraubt hätte man innen halt die Holzlatten frei liegen. Die könnten dann evtl. vom Hamster angenagt werden. In dem Fall müsste man nachher noch Alu-Leisten anbringen um das Holz zu schützen. Und den Rahmen muss man ja bauen, weil Plexiglas kann man nicht einfach so miteinander verschrauben. Kann man aber auch erstmal probieren. Bei meinem Aufsatz steht das Holz innen über den Aqua-Rand hinaus und das wurde noch nie angenagt.

Bringt man das Plexi aber innen an und achtet darauf, dass die Scheiben in den Ecken jeweils ganz zusammenstoßen, dann hat man dort keine Nageansätze. Praktisch wie eine Art Plexiglas-"Aquarium" in einem Holzrahmen innen drin. Dann kann man sich dort die Alu-Leisten sparen.

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Sonntag, 16. Juli 2017, 11:30

Achsoo, danke viel mal!

Welche Stärke des Plexiglases würdest du verwenden? reichen 2mm oder sollten es mehr sein?
Muss ich mir da wegen der Belüftung Sorgen machen? Kann man da vielleicht so Lüftungsbleche reinbauen?
Liebe Grüsse
porkkanakakku

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Sonntag, 16. Juli 2017, 11:42

Welche Stärke des Plexiglases würdest du verwenden? reichen 2mm oder sollten es mehr sein?
Wenn das Plexi rund herum an Holzlatten angeschraubt ist dann werden 2mm auch reichen. Da kommt ja keine Belastung drauf, Streu wäre in der Höhe sowieso keine und auch sonst nimmt der Holzrahmen die Kräfte auf.
Falls du dich tatsächlich für einen Aufsatz in der Art entscheidest würd ich das mal in Sketchup vorplanen. Damit nachher die Maße alle stimmen und nirgends ein Denk-/Planungsfehler rein kommt.
Muss ich mir da wegen der Belüftung Sorgen machen? Kann man da vielleicht so Lüftungsbleche reinbauen?
Also bei der Gehegegröße die du planst nicht. Ich hab bei dem 150x50x75cm Gehege auch keinerlei Probleme damit und dein Gehege wird ja nochmal deutlich mehr Fläche haben. Die Meisten machen sich vor allem immer Gedanken um Wärme, aber warme Luft ist sowieso leichter als Kalte und steigt daher immer auf. Sprich bei nach oben offenen Gehegen kann kein Hitzestau entstehen. Und auch sonst haben wir in unseren Wohnungen immer Luftbewegungen, dadurch wird auch in so einem Gehege die Luft ausgetauscht. Dazu macht so ein einzelner kleiner Hamster so wenig Pipi, auch da wird man keine Probleme bekommen. (Ich weiß, dass bei Mäusen die Haltung in Aquarien nicht ratsam ist. Aber so eine Gruppe Mäuse produziert natürlich ein Vielfaches an Urin wie ein einzelner Hamster.)

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Sonntag, 16. Juli 2017, 11:56

Okay, vielen Dank für die Hilfe! :)

Ich werde wohl tatsächlich versuchen einen Aufsatz zu bauen. Vor allem, wenn das mit der Belüftung kein Problem ist.

Liebe Grüsse
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Sonntag, 16. Juli 2017, 12:14

Hallöchen,

ach genau, Prokilo war der beliebte Lochblech-Shop :idee
35cm tief buddelt in Sand oder Maisspindel kein Hamster.
Hm, ich bezweifle, dass man das so pauschal sicher sagen kann - da wär mal eine empirische Beweisführung interessant, aber wie viele Leuts bieten ihren Hamstern schon tatsächlich 35cm Sandtiefe (oder MSG) an :hmm Meinem Goldi Tungsten (und auch seinem seligen Vorgänger Caleb) würd ich es jedenfalls durchaus zutrauen, 35cm Sand auch wirklich regelmäßig bis ganz runter auf den Boden zu nutzen / zu erkunden, wenn er diese Tiefe zur Verfügung hätte - siehe nur mal hier, wo Tungsten eventuell in den Pazifik bei Neuseeland durchwill: https://www.youtube.com/watch?v=L3vxVXCUdZU ^^ Insofern find ich persönlich bei einem derart weiträumigen Gehege die Idee mit 35cm Sandtiefe gar nicht mal so schlecht - allerdings würd ich dann ebenfalls zu einer großen Sandbox raten anstatt zu einer blockierenden Absperrung. Holzbretter mit Löchern werden nur den Sand ins nächste Abteil durchrieseln lassen, und irgendwann hat man durch das Rumfuhrwerkeln des Hamsters ein nutzloses Sand-Maisspindelgranulat-Holzstreu-Gemisch, durch das der besondere Effekt der jeweiligen separaten Buddelmaterialart verloren geht. Zwar ist auch eine geschlossene Holzkiste eine Art Abgrenzung / Bewegungsfreiheiteinschränkung, aber sie hält den Sand (überwiegend) dort, wo er bleiben soll - und man kann dem Hamster um diese Kiste herum ja noch genug Platz zum Dranvorbeiwuseln lassen. Ich persönlich würd es bei diesem Gehegelängenmaß vielleicht tatsächlich mal mit einer so tiefen Sandkiste probieren, z.B. in Form von 40x40x30/35cm. Entweder stellt man sie auf den Aquaboden und nutzt den Raum darüber für eine Rennbahn / Etage; oder man stellt sie etwas erhöht, sodass für eine auf 360cm durchgängige Buddelstrecke noch eine Schicht Streu darunter passt und oben noch genug Abstand zwischen Sandbereich und Deckel ist. Bei letzterer Variante musst du das Sandbad (genau wie andere schwere Einrichtungsgegenstände wie Haus und Laufrad) vor dem Unterbuddeltwerden schützen, damit die Box nicht absackt und den Hamster unter sich einquetscht. Dafür eignen sich wie bereits erwähnt am besten solche stützenden Gestelle, siehe auch hier: Haus auf den Gehegeboden?. Aber natürlich kannst du auch den "klassischen" Weg gehen und das Sandbad niedriger lassen, sodass darüber / darunter mehr Raum für Anderes frei bleibt.

In Bezug auf Maisspindelgranulat hab zumindest ich bei meinen Hamstern auch eher die Erfahrung gemacht, dass es weitaus seltener als Sand genutzt wird. Aber MSG biet ich auch in viel geringerer Menge / Fläche / Tiefe als Sand an - daher auch hier wieder die Frage, ob das nicht mitunter auch daran liegt, dass eben kaum ein Halter 35cm MSG anbietet. Es ist ja durchaus möglich, dass viele Hamster (ähnlich wie beim Einstreubuddeln durch die KG-Überlegung "Wofür brauch ich soviel / derart tiefe Einstreu, mein Hamster buddelt auf den jetzigen 10cm ja eh auch nicht") dann einfach der geringen Fläche / Buddeltiefe wegen nicht so wild auf MSG sind.

Hinsichtlich der Idee, auf mehr als der Hälfte des Geheges 50cm hoch bis zum Deckel einzustreuen - hm, auch hier ist die Frage, wie sehr das ein Hamster nutzen würd und welchen Optionen man den Vorzug gibt. Es ist ja so, dass Hamster in der Natur recht tief unter der Erdoberfläche ihre Gänge und Kammern anlegen - http://www.diebrain.de/hi-info.html#wild spricht z.B. von 40 bis 90cm Kammerntiefe bei wildlebenden Goldhamstern, durchschnittlich 65cm werden auf https://de.wikipedia.org/wiki/Goldhamster genannt. Eine so weit nach unten reichende Strecke kann der Durchschnitts-KG in der Heimtierhaltung allerdings kaum bieten; bei mir z.B. fängt in 40cm Einstreutiefe der Gehegeboden an. Es gibt sicher Tiefstreubefürworter, die sagen würden: "50cm Einstreuhöhe auf 170cm Länge, geil, mach das! Dadrin buddelt der Hamster auch, wenn nichts an Einrichtung darüber ist, von wo aus er sinnvolle Gänge nach unten anlegen kann. Und wenn er die Streu mitunter hoch aufschichtet, machen die Streuberge dann einfach unter der stabilen Abdeckung halt; einfach die Abdeckung noch beschweren, dann kriegt der Hamster sie auch nicht selbst oder mit Streumassen aufgedrückt." Man kann es auch so sehen, dass das Gehege dann zur Hälfte mit superviel Einstreu vollgestopft ist, die der Hamster ohne anregende Konstruktionen so vielleicht nicht nutzen mag; Gegenstimmen würden auch sagen, dass dadurch die Möglichkeit einer durchgängigen Rennbahn (siehe nächster Punkt) verloren geht und man diesen vollständig eingestreuten Raum nicht mit abwechslungsreicher, Beschäftigung bietender Einrichtung füllen kann. Selenes Idee mit der Erhöhung des Tiefstreubereichs durch einen Aufsatz hätt dabei den Vorteil, dass dies beide Aspekte praktisch miteinander verbindet. Allerdings müsst man dann in Kauf nehmen, dass man dort je nach Standort (wird der Aquaverbund denn auf dem Boden oder erhöht auf einem Möbelstück stehen?) Probleme mit dem Zugriff bekommen könnt: Man braucht vielleicht beim regelmäßigen Zugriff immer einen Hocker, um in der mit Aufsatz versehenen Tiefstreuseite Futter verteilen / verschmutzte Einstreu auswechseln zu können; oder z.B. im Notfall bei Krankheit, wenn man den Hamster mal fix ausbuddeln muss, kann man eventuell gar nicht gescheit auf den Gehegeboden / in die unteren Gehegeecken runtergreifen - es sei denn, man konstruiert diesen gedachten Aufsatz eben so, dass er einfach aufklappbar / abnehmbar ist. (Wegen der Belüftung kann ich dich ebenfalls beruhigen - mein EB hat die Maße 150x60x75cm, und ich hatte trotz großer Etage & Laufradebene & MKH & doppelter Rennbahn auf der Einrichtungsfläche über der 40cm hohen Einstreu noch nicht die geringsten Probleme mit dem Luftaustausch.)

Ich würd ebenfalls diese superschönen 360cm des Längenmaßes möglichst von einer Ecke bis in die andere für eine lange Rennbahn nutzen; diese sollte dann mehrere praktische Zugänge / Abgänge beinhalten, damit der Hamster beim Umherpesen an vielen Stellen möglichst ungehindert von der Rennbahn aufs Hausdach / ins Sandbad / ins Laufrad / auf die Einstreu etc. wechseln kann.

In Sachen Laufrad bist du mit einem 33er denk ich gut bedient - dann verstellst du erstens nicht unnötig viel Platz durch ein unnötig großes Rad, und zweitens bist du mit der Bewegbarkeit auf der sicheren Seite. Ein größeres Laufrad könntest du ja, wenn du magst, alternativ mal im Auslauf anbieten, um zu sehen, ob der Hamster es auch problemlos bewegt bekäm.

Ich bin sehr gespannt, wie es mit deiner Planung weitergeht - toitoitoi, und ich freu mich schon auf Bilder :pop

P.S.: Apropos Streu zu kleinen Gebirgszügen aufschichten, dazu hätt ich ebenfalls ein Beispielfoto 8o



LG, Danny
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17

Sonntag, 16. Juli 2017, 13:16

Hallo :winke

Je länger ich mir das mit dem Aufsatz überlege, desto besser gefällt mir die Idee. Ich würde am liebsten sofort in den Baumarkt gehen, die Materialien kaufen und loslegen. :hibbel
Leider dauert es noch eine Weile, bis meine Aquarien ankommen, aber vielleicht fange ich einfach schon mal an.
Im Baumarkt in meiner Nähe gibt es nur Plexiglas, welches 50cm hoch ist. Denkt ihr, dass ein Aufsatz mit einer Höhe von 50 cm sinnvoll ist? Oder ist das schon zu viel des Guten? Immerhin wäre das Ganze dann 1m hoch.


Das Maisspindelgranulat werde ich glaube ich einfach in einer grossen Buddelbox im Auslauf anbieten. Der Auslauf soll um die 4 Quadratmeter werden, da habe ich genug Platz für eine grosse Box. Mal schauen, ob der Hamster das dann zum Buddeln benutzt.


Eine Rennbahn mach ich auf jeden Fall auch, dann kann der Hamster richtig Gas geben.


Ich glaube meine Eltern werden echt verzweifeln, die sind jetzt schon der Meinung, dass die Grösse der Aquariums viel zu übertrieben ist. Und dabei wissen sie noch gar nichts über mein Vorhaben einen Aufatz zu bauen. :grins


Liebe Grüsse
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Sonntag, 16. Juli 2017, 13:39

Hallöchen,
Leider dauert es noch eine Weile, bis meine Aquarien ankommen, aber vielleicht fange ich einfach schon mal an.
Das würd ich eher nicht machen; am Ende baust du einen Aufsatz vor, der so doch irgendwie nicht gescheit auf den Aquaverbund passt, und wenn's vielleicht nur um ein paar Millimeter geht. Ich würd wirklich warten, bis die Aquas da sind - dann verbindest du sie und stellst sie (ruhig auch erst mal nur probeweise) da auf, wo sie dauerhaft stehen werden. Bei dieser Stellprobe kannst du dann genau die Maße für den Aufsatz ausmessen, sowohl die Passgenauigkeit auf dem Glasrand und v.a. auch die für dich individuell sinnvolle Höhe mit Zugriff, Möbel, Tritthocker, Zimmerdecke etc. Eventuell kannst du auch bereits vorhandenes Inventar und vllt. sogar die Einstreu probelegen und den Aufsatz z.B. mit zurechtgeschnippelter Pappe vorsimulieren, sodass du ein besseres Maßgefühl bekommst. Dann erst würd ich den Aufsatz mit den passenden Maßen besorgen / bauen.
Der Auslauf soll um die 4 Quadratmeter werden, da habe ich genug Platz für eine grosse Box.
Neid! 8o Ja, in so einem schön großflächigen Auslauf kannst du dann ja wirklich sehr gut geräumige Buddelboxen mit z.B. MSG anbieten und dich im Gehege wahlweise auf andere Aspekte konzentrieren.
Ich glaube meine Eltern werden echt verzweifeln
:chen Musst du denen ja nicht brühwarm erzählen - und solang sie hier nicht mitlesen & dich erkennen :pfeif

LG, Danny
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19

Sonntag, 16. Juli 2017, 13:40

Ich würde am liebsten sofort in den Baumarkt gehen, die Materialien kaufen und loslegen. :hibbel
Leider dauert es noch eine Weile, bis meine Aquarien ankommen, aber vielleicht fange ich einfach schon mal an.
Ich würde warten bis du die Aquas bei dir hast. Einfach damit du die genauen Maße dieser abnehmen kannst und dann auch der Aufsatz passgenau wird. Grade durch das Heraustrennen der Scheiben ändern sich ja die Maße und es wäre sicherlich ziemlich ärgerlich wenn nachher der Aufsatz zu groß geraten ist und nicht genau passt.
Im Baumarkt in meiner Nähe gibt es nur Plexiglas, welches 50cm hoch ist. Denkt ihr, dass ein Aufsatz mit einer Höhe von 50 cm sinnvoll ist? Oder ist das schon zu viel des Guten? Immerhin wäre das Ganze dann 1m hoch.
Im Normalfall kann man sich Plexi ebenso auf Maß zusägen lassen wie z.B. beschichtete Holzplatten. Zumindest die vorhandenen Platten z.B. halbieren sollte auf jeden Fall drin sein. Da fragst du am besten mal in deinem Baumarkt nach was die für Möglichkeiten anbieten. Ansonsten kann man aber auch Plexiglas auf Maß zugeschnitten in Onlineshops bestellen. Nochmal 50cm oben drauf wären nämlich wirklich ein bisschen zu viel des Guten. Da würde selbst ich dann mal an der Belüftung das Zweifeln anfangen.
Hm, ich bezweifle, dass man das so pauschal sicher sagen kann - da wär mal eine empirische Beweisführung interessant, aber wie viele Leuts bieten ihren Hamstern schon tatsächlich 35cm Sandtiefe (oder MSG) an
War nicht so gemeint, dass das Hamster nicht versuchen würden. Aber Sand rutscht einfach im Gegensatz zu Streu nach. Weswegen irgendwo eine Grenze ist bei der mehr Sand nachrutscht als der Hamster nach oben wegbefördern kann. Dann gehts rein physikalisch nicht mehr tiefer runter. Ich hatte eben schon bei den ca. 20cm tiefen Boxen den Eindruck, dass es eigentlich gar nicht bis zum Boden runter geht weil der Sand nachrutscht.
Der Auslauf soll um die 4 Quadratmeter werden, da habe ich genug Platz für eine grosse Box. Mal schauen, ob der Hamster das dann zum Buddeln benutzt.
Definitiv, bei so einer Auslaufgröße kannst du dich richtig austoben mit Buddelboxen und die mit den unterschiedlichsten Materilien füllen und so ausprobieren was dem Hamster am meisten Spaß macht. Das wäre dann noch ein Vorteil von Materialien in Boxen im Gehege: Man kann die Box auch rausnehmen und die Füllung leicht austauschen. Also falls du merkst, dass dein zukünftiger Bewohner lieber Korkgranulat statt Maisspindel mag lässt sich das leicht im Gehege anbieten.

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20

Sonntag, 16. Juli 2017, 13:47

Ach ja, ihr habt ja recht, dann muss ich mich eben halt doch noch ein paar Wochen gedulden.

Das Plexiglas kann man soweit ich weiss in dem Baumarkt nicht zuschneiden lassen, aber ich habe einen Onlineshop gefunden, bei dem ich das Plexiglas bestellen kann. Dann mache ich glaube ich 30 cm in die Höhe.

Liebe Grüsse
porkkanakakku

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