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Freitag, 12. Mai 2017, 22:36

100x50x80 (Erst Kornnattern, dann Rennmäuse, jetzt Hamster)

Hallo zusammen!
Ich wollte euch mal mein zukünftiges Hamsterheim zeigen ;-)
Der Vorbesitzer hatte Kornnattern in dem Terra gehalten 8| Doch die Nagetiere haben es bei mir sofort erobert. :zwinker
Es hat die Maße 100 B 50 T und 80 H.
Letztens haben zwei Rennmausbrüder in ihm gewohnt, doch da jetzt einer der beiden gestorben ist, und Rennmäuse ja keine Einzelgänger sind, habe ich ihn an eine neue Gruppe vermittelt. Die Vergesellschaftung läuft gerade noch, weshalb ich dafür sorge, dass das Gehege noch frei bleibt bis alles soweit sicher ist, dass sich die neue Gruppe auch verträgt. Daher habe ich auch noch keinen Hamster vorzustellen.
Nachdem mein Speedy jetzt auch ausgezogen ist, habe ich alles desinfiziert, gesäubert, geputzt und neu eingerichtet.
In die leere Seite des Geheges wird noch Kleintiertorf gefüllt. Dies ist gerade auf dem Weg zu mir nach Hause. :hibbel
Da Hamster ja keine Kletterweltmeister sind, wie eben meine Rennmäuse vorher, musste ich mir etwas wegen der Ebene überlegen. Daher habe ich die Papprolle an der Seite der Ebene befestigt, damit der spätere Hamsterpopo auch sicher hoch und runter kommt.
Keine Angst übrigens, was die Höhe angeht. Es sind keine 25 cm, die er ins weiche Streu fallen würde. Da kann er sich nichts antun. :hmm
Das Laufrad hat natürlich einen Durchmesser von 28 cm. Die Einstreuhöhe liegt bei 20 cm bis 25 cm (Hinten an der Glaswand)
Es geht leider durch des Belüftungsschlitzes nicht höher. Auch wären dann die Schiebetüren im Weg. :gruebel
Zur guten Belüftung habe ich auch den Deckel abgenommen und ihn durch Gitter ersetzt. (Sieht man hier leider nicht gut.) Oben ist also ein "Loch" im Terra, durch das die Luftzirkulation gesichert ist.

Die "Watte", die ihr schon sehen könnt, ist reine Baumwolle :-)
Falls ihr noch Fragen habt, einfach raus damit ;-) :winke
Viele Grüße
Pandastreifen

Liebe Grüße
Pandastreifen :hand

fridolin

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Samstag, 13. Mai 2017, 07:16

Hallo,

Ich wollte euch mal mein zukünftiges Hamsterheim zeigen ;-)
Weisst du schon, was einziehen wird ?? - Meine Zwerghamster / Mittelhamster ??
Es hat die Maße 100 B 50 T und 80 H.
Maße sind nicht so übel.

Du könntest es aber auch "auf den Rücken legen" ... dann hättest du 100 x 80 x 50 (LxBxH) und nicht das Problem mit den Türen, aber dann wieder Problem Lüftung (die schon drin ist).

Die rechte Seite ist noch komplett leer ??? Machst du noch was dahin ??

Die "Watte", die ihr schon sehen könnt, ist reine Baumwolle :-)
Persönlich würde ich keine Watte verwenden ... :hmpf

Ich finde das Terrarium nicht so schlecht, aber halt ausbaufähig, aber dazu werden die Profis hier noch mehr sagen können.

Gruss Tine :hb
Wir leben in einem System, in dem man entweder Rad sein muß oder unter die Räder gerät.

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Samstag, 13. Mai 2017, 11:13

Hallo Pandastreifen :)

das ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich denke man könnte noch ein paar Dinge für einen Hamster verbessern.

Ich finde die Ebene schon etwas hoch. Aber vor allem vermute ich, sie verhindert eine gute Belüftung unter der Etage. Man sagt ja so grob, mehr als 1/3 der Fläche sollte nicht unter Ebenen verborgen sein wegen der Luftzirkulation (oder so ähnlich :shy).

Von der Einrichtung her finde ich persönlich solche abgetrennten Bereiche nicht so sinnvoll für den Hamster, besonders in "recht kleinen" Gehegen geht dadurch viel Platz für Einstreu verloren. Da würde ich dir empfehlen, eine Buddelbox zu bauen und diese auf Stelzen oder Gestellen stellen. Oder ein anderes Gefäß, geht natürlich auch. So kannst du darunter noch einstreuen und der Hamster gewinnt deutlich mehr Buddelvolumen. Zudem ist es sinnvoll, das Schlafhaus in/auf die tiefe Einstreu zu stellen. Dann kann der Hamster sich von dort seine Gänge anlegen, das nutzen viele Hamster sehr gerne. Aber auch das Haus sollte gegen ein Absinken geschützt sein.
Hier sind ein paar Beispiele: Stelzen, Gestelle, Unterbuddelschutz ...

Ich hätte vermutlich auch vorgeschlagen, das Terra auf den Rücken zu legen. Aber wegen dem Deckel geht das ja sowieso nicht :)


Die rechte Seite ist noch komplett leer ??? Machst du noch was dahin ??
Hat Pandastreifen doch geschrieben:
In die leere Seite des Geheges wird noch Kleintiertorf gefüllt. Dies ist gerade auf dem Weg zu mir nach Hause. :hibbel
Soviel ich weiß muss man Torf leicht feucht halten :gruebel Das solltest du gut im Auge behalten.


Und auch das:
Persönlich würde ich keine Watte verwenden ... :hmpf
Steht doch da, dass es reine Baumwollfasern sind :confused Die dürften ungefähr so wie Kapokwolle sein, schätze ich. Oder?
Die "Watte", die ihr schon sehen könnt, ist reine Baumwolle :-)


Liebe Grüße
Nessa

Alex92

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Samstag, 13. Mai 2017, 14:24

Hey,

ehrlich gesagt würde ich hier gar nicht groß über Torf oder Humus oder oder oder diskutieren. Die Grundfläche des Geheges beträgt 100x50 cm und entspricht damit dem Mindestmaß - größer ist natürlich immer besser, das wissen wir ja alle. ;) Falls du, Pandastreifen, dich dazu mal einlesen willst, gibt es hier eine wissenschaftliche Studie zu dem Thema Gehegegrößen. Dort wird eine Größe ab 1 m² (z.B. 200x50 oder 100x100 cm) für Hamster empfohlen. Gerade bei Goldhamsterweibchen, die oft richtige "Randalenudeln" sind, wird man mit dem Mindestmaß von 100x50 oftmals nicht wirklich glücklich. Die wollen sich auspowern und auf 100x50 kann man leider kaum genug Abwechlung bieten, dass der Hamster nicht randalieren würde. Das ist für den Hamster und auch für den Menschen eine unschöne Situation, erstmal weil man den Hamster immer unzufrieden sieht und außerdem kann es einem echt den letzten Nerv rauben, wenn die Tierchen nachts stundenlang am Gitter oder an den Schiebetüren nagen. Da wär entweder gleich ein größeres Gehege oder ein Dauerauslauf super, den der Hamster selbstständig betreten und auch wieder verlassen (also zurück ins Gehege) kann. Man kann aber auch Glück haben und einen ruhigen Vertreter erwischen, der mit 100x50 total zurecht kommt, wenn es dazu täglich ausreichend Auslauf gibt. Auslauf willst du doch anbieten, oder? Ich würd dir aufgrund der jetzigen Gehegesituation empfehlen, einen Hamster aus einer Pflegestelle aufzunehmen. Da kann man vorher fragen, wie der Hamster vom Charakter her ist und die PS kann meist gut einschätzen, ob der Hamster mit dem gegebenen Platz zurechtkommen würde. Ein weiterer Vorteil bei der Pflegestelle ist, dass man auf jeden Fall einen gesunden und nicht trächtigen Hamster bekommt - das ist im Zooladen oder auch bei Hamstern aus Kleinanzeigen leider nicht sicher der Fall.

Aufgrund der relativ geringen Grundfläche würde ich das komplette Gehege durchgängig mit normalem Streu füllen. Ein Goldhamster wird ja selbst schon relativ groß und wenn die erstmal richtig loslegen beim Gänge graben, wäre etwa die Hälfte des Gehege zu klein zum Buddeln finde ich. Hamster buddeln i.d.R. nicht sinnlos durch die Gegend, sondern wollen sich z.B. unterirdische Gänge vom Haus zum Rad, Futter o.ä. anlegen. Außerdem kann ein scheuer Hamster so überall ins Streu eintauchen und sich unterirdisch bewegen. Also ich würd diese Trennung komplett entfernen und überall Streu einfüllen. Bei dir ist der Streuschutz ja zum Glück schon verhältnismäßig hoch für ein Terrarium, wobei man für Goldhamster eher so 30 cm Streutiefe empfiehlt. Wenn du es nach hinten hin ansteigen lässt, kommst du da aber sicherlich hin. Alternativ kannst du, weil die Schiebetüren bei dir ja so hoch sind, den Streuschutz direkt hinter den Türen erhöhen. Hier im Forum haben das schon einige gemacht, indem sie z.B. direkt hinter die Türen seitlich mit Aquariensilikon U-Profile eingeklebt und dann einen Streuschutz aus Glas oder Plexiglas eingeschoben haben. Ich würd hier zu richtigem Glas greifen, einfach weil Plexi leicht angenagt werden kann. Von deinen Rennern kennst du das Problem bestimmt. ;) Bei der tollen Gehegehöhe könntest du locker einen Streuschutz von insgesamt 40 cm einbringen. Dann könntest du durchgehend so 30-35 cm einstreuen und vorne wäre noch eine kleine Kante von 5-10 cm, damit das Streu nicht gleich zur Tür heraus fällt, wenn der Hamster vorne mal etwas Streu anhäuft. Dass die Belüftungen dadurch verdeckt werden, ist übrigens kein Problem. Du sagst ja, dass du oben komplett einen Gitterdeckel drin hast und das ist dann in Ordnung.
Wenn du den Streuschutz wirklich erhöhst, musst du nur darauf achten, dass der Streuschutz direkt hinter den Türen angebracht wird. Würde der Streuschutz quasi hinter die Belüftung gesetzt werden, entsteht ein Spalt zwischen Türen und Streuschutz, in den der Hamster hinein fallen und sich ggf. nicht mehr selbst befreien könnte, je nachdem wie hoch der zusätzliche Streuschutz wird. Bei Bedarf kann ich dir mal einen Thread raussuchen, wo man das sieht, sag einfach Bescheid.

Was mir auf den Fotos komplett fehlt, ist ein Mehrkammernhaus. Das Haus muss immer direkt im Streu stehen, denn Hamster wollen sich im Haus gern eingraben können. Außerdem würde ein Haus auf einer Ebene total schnell versiffen, weil der Hamster dort hinpinkelt und der Urin ins Holz einziehen würde. Billige und schöne Mehrkammernhäuser gibt es beim Knastladen. Da natürlich die Variante für den Goldhamster nehmen. Wichtig bei allen Gegenständen ist, dass jegliche Durchgänge mindestens 7 cm betragen. So kommt der Hamster auch mit gefüllten Backentaschen überall durch, ohne sich zu verletzen. Bei zu engen Durchgängen (und Hamster wissen ja nicht, was wir als Durchgang vorsehen und was nicht :auge), kann es sonst passieren, dass sich Kernchen vom Futter von innen in die Backentaschen pieksen, was zu Backentaschenentzündungen führen kann. Daher bitte drauf achten, dass wirklich überall immer mind. 7 cm Platz sind.

Die ganzen Röhre und Äste finde ich viel zu steil für Hamster. Renner kenn ich leider nicht so gut, aber vielleicht klettern die besser und du bist das von denen noch gewohnt? Man sagt, dass die Steigung für Hamster max. 30° betragen sollte, damit sie da vernünftig hoch kommen. Zudem würd ich dieses Kletterzeug da hinten rechts raus nehmen. Hamster klettern wirklich unfassbar schlecht und können sich da schnell verletzen. Die hohe Ebene würd ich aus dem Grund auch nicht nutzen. Erstmal ist der Zugang dazu für den Hamster schwierig, er kann zu tief fallen (gerade wenn er auf einen harten Gegenstand darunter fällt) und außerdem verbraucht sie in meinen Augen einfach zu viel Platz im Gehege. Mit Mehrkammernhaus, Rad und einem Sandbad (am besten als Box auf einem Untergestell, für Goldhamster mind. 20x30 cm und ich würd sie 10-15 cm tief machen) ist das Gehege schon relativ voll und das sind wirklich die wichtigsten Sachen. Gern genutzt wird oftmals eine sog. Rennbahn - einfach ein schmales Brett (mind. 7 cm), das an der Rückwand des Geheges über die komplette Breite verläuft. Darauf können Hamster einfacher als im Streu durch das komplette Gehege flitzen. Die Näpfe (Wasser und Frischfutter) würde ich in deinem Fall auf das Hausdach stellen. Einen Napf für Trockenfutter braucht man nicht, das kann man einfach quer durchs Gehege schmeißen - so muss der Hamster danach suchen und ist besser beschäftigt. Ich weiß nicht, wie man das bei Rennern so macht, vielleicht bist du das eh schon gewohnt.

Das Laufrad passt von der Größe, wenn du keine Wuchtbrumme erwischt. Ich hatte die 27er Trixies immer für meine Pflegehamster, das passt meist schon. Die sind zwar nicht so hochwertig wie die Wodent Wheels ider Holz-/Korkräder von Rodipet, dafür aber günstiger.

Also behalten würd ich von der aktuellen Einrichtung ehrlich gesagt nur das Rad (wenn es für den Hamster ausreichend groß ist), ggf. die kleine Weidenbrücke und die Kokosnuss, wenn der Eingang mind. 7 cm Durchmesser hat. Der kleine Napf als Trinknapf ist auch okay, den großen fänd ich für Frischfutter etwas überdimensioniert und diese ganz große Schale fänd ich als Sandbad wiederum zu klein. Falls du einen Auslauf anbietest, kannst du die aber z.B. mit Maisspindelgranulat, Korkschrot o.ä. füllen und dann dort hinstellen. Im Auslauf könntest du auch die Äste/Wurzeln verwenden, wenn du sie halbwegs flach auf den Boden legst. Da kann der Hamster dann drüber wuseln, aber nicht tief fallen.

Sorry, dass ich schon wieder so einen Roman verfasst hab... :pfeif Ich hoffe, dass ich dir damit irgendwie weiterhelfen kann. Wenn du Fragen zur Haltung oder zur Einrichtung hast oder ich irgendwas doof erklärt hab, natürlich immer gern!
Grüße
Alex

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Samstag, 13. Mai 2017, 14:37

Aber es gibt eine Alternative, die alle Hamster mei mir nutzen (und hier
sei nochmal besonders Sully, der Buddelkönig, erwähnt): Exotenhumus.
Das sind gepresste Blöcke aus Kokosfaser, die man in manchen Zooläden
oder auch oft bei ebay bekommt. Das lässt man in Wasser quellen, bis es
lockere feuchte Erde ist, trocknet es dann wieder richtig durch (im
Backofen oder einfach auf einem Tablett ein paar Tage an der Luft) und
hat einen ganzen Eimer voll mit Buddelerde. Angeblich soll das Zeug auch
noch Schimmel abweisend sein (weil es ja für feuchte Terrarien gedacht
ist).


Sorry, aber das ist m. M. nach Quatsch. Man kann kaum sagen der Exotenhumus passt und Punkt. Schön, dass du so gute Erfahrungen gemacht hast damit. Wir hatten ihn auch, und unabhängig davon dass Emilie ihn kaum mehr als 1x durchgebuddelt hat, war es nix. Sie hat im Humus angefangen zu niesen, was ich auf ein zu trockenes, staubiges Produkt zurückführe.

Abgesehen davon gibt es bei 100x50cm Grundfläche sicher anderes, das deutlich sinnvoller umgesetzt werden kann, als Humus und/oder Torf. Da gilt es erst mal ordentlich Streu reinzupacken, ein entsprechendes Sandbad je nach MiHa oder Zwerg unterzubringen, usw.

Alles neben den Must-Haves sind bei Mindestmaß Auslaufspielereien, denn sobald man mehr als diese reinpackt, wird es einfach platztechnisch sehr eng für die wichtigen Dinge, meines Erachtens nach. Deshalb sollten sich die Tipps vielleicht eher darauf beziehen als auf Spielereien, auf die im Zweifel verzichtet werden kann, im Gegensatz zu einem ordentlichen Sandbad zum Beispiel.
Viele Grüße
Melanie mit Zimtschnecke Emilie und Zwergenherr Lazar
:rollhamster


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Samstag, 13. Mai 2017, 14:42

@M.elli: Das war quasi die Kurzform meines Buches - schön auf den Punkt gebracht. :chen Ich verwurschtel mich so gern in detaillierten Erklärungen... :pfeif
Grüße
Alex

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Samstag, 13. Mai 2017, 14:57

Hallöchen :hand

Es wurden ja bereits einige Fragen oder Gedanken beantwortet. ^^ Danke dafür!

Das Gehege kann ich aus zwei Gründen nicht auf den Rücken legen. Erstens ist eben der Deckel weg, damit das Dack ausreichend belüstet und zweitens habe ich schlichtweg keinen Platz :|
Ich wohne in einer 47qm Wohnung. Mein Schlafzimmer ist so klein, dass ich mein eigenes Bett nicht gerade an die Wand stellen kann, da sonst die Tür zugestellt ist :S
Und das Wohnzimmer ist Wohnzimmer und Küche.
Naja, egal, ich will jetzt nicht meine gesamten Wohnverhältnise beschreiben. Nur eben, habe keinen Platz dafür :auge

Wegen der Etage: Ich habe sie absichtlich auf diese Höhe damals gebaut, gerade damit die Luftzirkulation gut gewährleistet ist. Klar, die 1/3 Regelung kenne ich, aber kommt hier die Luft nucht nur von oben, sondern auch von unten. Wegen eben den Belüftungsschlitzen unterhalb der Schiebetüren. Die Regel ist hier also nicht anzuwenden. Keine Sorge deswegen ^^


Das Haus stelle ich auch absichtlich nicht aufs Streu. Ich möchte den Hamster gerne zum Buddeln animieren, ja. Aber habe ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass die Tunnel dann nicht genutzt werde, da das Haus dann als Schlafkammer dient. Das möchte ich ja verhindern. Der Hamster soll, wenn das gut läuft, das Haus gar nicht nutzen. Klar, gerade in der Anfangszeit wird er sich darin verstecken, weil es sich eben anbietet. Aber ich hoffe wirklich, dass er sich seine Bude unter der Oberfläche buddeln wird ^^

Zum Kleintiertorf: Ja, ich weiß dass man es immer "Feucht" halten muss. Aber Feucht ist ein dehnbarer Begriff. Es darf ja nur nicht stauben. Sollte also auch nicht zu nass sein. Und das bekomme ich hin. Ist ja nicht die einzige Erde, um die ich mich kümmere.
:zwinker (Blumen, Pflanzen, Balkon...)
Dass es ein Gesundheitsrisiko ist, weiß ich auch. Aber wenn ich darüber nachdenke, ob ich meinem Hamster ein naturnahes Gehege geben könnte, dann weiß ich ja sofort, was ich machen will. Denn wirklich alles ist für einen überzüchteten Hamster ein Gesundheitsrisiko. Stress beim Kontakt mit dem Menschen, Staub oder Milben im Heu oder anderem Einstreu, Verdauungsprobleme mit einer Sorte Getreide, uvm. Wenn ich anfange darüber nachzudenken, was alles passieren könnte, dann käme ich am Ende zu dem Schluss, dass es keine vollkommene Sicherheit gibt. Denn selbst an den Klamotten kann man Milben zum Hamster tragen. Wenn man im Sommer einkaufen war, nach Hause kommt und paar Stunden später den Hamster futtert. Dabei können Milben ins Gehege gelangen. Oder andere Parasieten wie Würmer. Dann ist es auch egal, ob man sich die Hände gewaschen hat.
Was ich nur sagen will: Ich halte Kleintiertorf für ein tolles, naturnahes Erlebnis für den Hamster, weshalb ich mich eben für dieses entschieden habe. Außerdem sollte es im Sommer auch etwas Kühlung versprechen, da es einen gewissen Feuchtigkeitsgrad besitzt.

Ich hoffe, ich habe jetzt nichts wichtiges Vergessen. Sonst sprecht mich einfach noch einmal darauf an
:gruebel

Eins aber noch: Ich habe bei unseren Kleinanzeigen nach Hamstern geschaut (Da ich mich am meisten mit Mittelhamstern auskenne, habe ich eigentlich eh nur nach diesen geschaut) und habe eine süße, junge Hamsterdame gefunden. Ich habe den Besitzer noch heute Nacht um 2 Uhr angeschrieben
:pfeif und gefragt, ob sie noch da ist. Sie ist am 04.04. geboren und hat eine so schöne Fellzeichnung :rls
Der Besitzer hat mir tatsächlich noch in der Nacht geantwortet und gesagt, dass sie noch da ist und er sie mir bis ende der nächsten Woche (Bis dahin weiß ich Bescheit wegen der Vergesellschaftung) reserviert. Ich freu mich so über die Süße
:rls

Ich hoffe wirklich, dass alles mit der Vergesellschaftung klappt. Sobald die Maus hier bei mir eingezogen ist, werde ich sie auch eigenständig vorstellen.
Liebe Grüße
Pandastreifen
:hand
[Foto wegen Urheberrecht entfernt, bitte nur Links einstellen. Alex92]
Liebe Grüße
Pandastreifen :hand

Alex92

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8

Samstag, 13. Mai 2017, 15:26

Hey,

Das Haus stelle ich auch absichtlich nicht aufs Streu. Ich möchte den Hamster gerne zum Buddeln animieren, ja. Aber habe ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass die Tunnel dann nicht genutzt werde, da das Haus dann als Schlafkammer dient. Das möchte ich ja verhindern. Der Hamster soll, wenn das gut läuft, das Haus gar nicht nutzen. Klar, gerade in der Anfangszeit wird er sich darin verstecken, weil es sich eben anbietet. Aber ich hoffe wirklich, dass er sich seine Bude unter der Oberfläche buddeln wird ^^
Da hab ich komplett andere Erfahrungen gemacht: entweder der Hamster nutzt als ersten Anlaufpunkt beim Einzug das Haus (im Streu) und gräbt dann einfach von dort aus weiter oder - was hier viel öfter vorgekommen ist - er ignoriert das Haus komplett und buddelt sich einfach selbst irgendwo, bevorzugt unter dem Sandbad, eine Höhle.
Das Problem ist nur, dass ein neuer Hamster Schutz braucht und wenn dann nur das Haus auf der Ebene zur Verfügung steht, wird er das vermutlich nutzen, wenn er sich nicht selbst gleich etwas gräbt. So ein Haus auf einer Ebene ist aber total offen gegenüber Licht und Geräuschen, weil drumherum kein Streu ist, was das isolieren würde. Im dümmsten Fall zieht sich der Hamster da zwar zurück, kommt aber einfach nicht zur Ruhe, eben weil es kein wirklich geschützter Platz ist. Das find ich dann auch nicht so förderlich, selbst wenn man es gut meint und eigentlich bezwecken will, dass sich der Hamster selbst irgendwo was buddelt. Außerdem wäre es doch nicht schlimm, wenn der Hamster das Haus im Streu nutzt und sich dort eine Schlafkuhle gräbt bzw. seine Gänge von dort aus startet. Im Gegenteil, ein Nest im Haus würde sogar die Nestkontrolle erleichtern. Daher versteh ich deinen Gedankengang hier nicht so ganz.

Abgesehen von der Staub- bzw. Feuchtigkeitsproblematik beim Torf seh ich noch ein Problem bei der Buddelfähigkeit. Der Hamster kann zwar darin graben, aber stabile Gänge enstehen da nicht - oder etwa doch? Ich hab Kokoshumus zu Dekozwecken hier (also nicht in meinen Gehegen) und da fällt direkt alles zusammen, wenn ich mit der Hand versuche einen stabilen Gang zu graben. Sicherlich bin ich da weniger geschickt als ein Hamster, aber der Hamster will wie gesagt nicht einfach doof durch die Gegend wühlen, sondern sich Gänge anlegen. Wenn im Torf aber gar keine Gänge halten, macht das keinen Sinn. Und Torf ist für Hamster genauso natürlich wie Streu... Er findet beides nicht in seiner natürlichen Heimat. Insofern find ich den Punkt fragwürdig. Es geht doch darum, dass man die Natur so gut wie möglich ersetzen möchte und da gehört für mich dazu, dass der Hamster seinen natürlichen Bedürfnissen nachkommen kann. Dazu gehört u.a., dass er sich eine Höhle zum Schlafen, Bunkern und eine "Klokammer" mit zugehörigen Gängen graben will. Also muss irgendein Untergrund her, der das ermöglicht, sprich buddelfähig ist und stabile Gänge erlaubt. Außerdem muss er natürlich unschädlich für den Hamster sein. Beides ist bei Kleintierstreu gegeben, bei Torf/Humus weniger. Insbesondere Allspan find ich hier perfekt, weil es eine sehr gute Qualität hat (das staubfreieste Streu von allen die ich kenne und ich hab schon viele getestet wegen meiner eigenen Allergie, schöne große Flocken etc.) und selbst ohne Heu als Stabilisator einwandfrei hält. Hier und vor allem hier sieht man das ganz deutlich. Der Hamster kann sich da richtig schöne Gänge und Höhlen anlegen und damit seinen natürlichen Bedürfnissen nachgehen. Man muss das Streu beim Einfüllen nur richtig gut anpressen. Locker eingeschüttet hält natürlich auch Allspan nicht.
Grüße
Alex

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9

Samstag, 13. Mai 2017, 15:41

Man kann aber auch Glück haben und einen ruhigen Vertreter erwischen, der mit 100x50 total zurecht kommt, wenn es dazu täglich ausreichend Auslauf gibt. Auslauf willst du doch anbieten, oder? Ich würd dir aufgrund der jetzigen Gehegesituation empfehlen, einen Hamster aus einer Pflegestelle aufzunehmen. Da kann man vorher fragen, wie der Hamster vom Charakter her ist und die PS kann meist gut einschätzen, ob der Hamster mit dem gegebenen Platz zurechtkommen würde. Ein weiterer Vorteil bei der Pflegestelle ist, dass man auf jeden Fall einen gesunden und nicht trächtigen Hamster bekommt - das ist im Zooladen oder auch bei Hamstern aus Kleinanzeigen leider nicht sicher der Fall.

Hallöchen :hand Ich habe in unseren Pflegestellen schon geschaut, dort gibt es momentan aber keine Mittelhamster. :familie
Außerdem habe ich ja gestern eine ganz süße, junge Hamsterdame in miner Nachbarschaft gefunden :kgkn
Es ist ja auch nicht mein erster Hamster. Ich kenne mich also, was die Haltung, das Verhalten und und und, angeht, schon etwas aus.
Aufgrund der relativ geringen Grundfläche würde ich das komplette Gehege durchgängig mit normalem Streu füllen. Ein Goldhamster wird ja selbst schon relativ groß und wenn die erstmal richtig loslegen beim Gänge graben, wäre etwa die Hälfte des Gehege zu klein zum Buddeln finde ich. Hamster buddeln i.d.R. nicht sinnlos durch die Gegend, sondern wollen sich z.B. unterirdische Gänge vom Haus zum Rad, Futter o.ä. anlegen. Außerdem kann ein scheuer Hamster so überall ins Streu eintauchen und sich unterirdisch bewegen. Also ich würd diese Trennung komplett entfernen und überall Streu einfüllen.
Bei dir ist der Streuschutz ja zum Glück schon verhältnismäßig hoch für ein Terrarium, wobei man für Goldhamster eher so 30 cm Streutiefe empfiehlt. Wenn du es nach hinten hin ansteigen lässt, kommst du da aber sicherlich hin. Alternativ kannst du, weil die Schiebetüren bei dir ja so hoch sind, den Streuschutz direkt hinter den Türen erhöhen. Hier im Forum haben das schon einige gemacht, indem sie z.B. direkt hinter die Türen seitlich mit Aquariensilikon U-Profile eingeklebt und dann einen Streuschutz aus Glas oder Plexiglas eingeschoben haben. Ich würd hier zu richtigem Glas greifen, einfach weil Plexi leicht angenagt werden kann. Von deinen Rennern kennst du das Problem bestimmt. Bei der tollen Gehegehöhe könntest du locker einen Streuschutz von insgesamt 40 cm einbringen. Dann könntest du durchgehend so 30-35 cm einstreuen und vorne wäre noch eine kleine Kante von 5-10 cm, damit das Streu nicht gleich zur Tür heraus fällt, wenn der Hamster vorne mal etwas Streu anhäuft. Dass die Belüftungen dadurch verdeckt werden, ist übrigens kein Problem. Du sagst ja, dass du oben komplett einen Gitterdeckel drin hast und das ist dann in Ordnung.

Wenn du den Streuschutz wirklich erhöhst, musst du nur darauf achten, dass der Streuschutz direkt hinter den Türen angebracht wird. Würde der Streuschutz quasi hinter die Belüftung gesetzt werden, entsteht ein Spalt zwischen Türen und Streuschutz, in den der Hamster hinein fallen und sich ggf. nicht mehr selbst befreien könnte, je nachdem wie hoch der zusätzliche Streuschutz wird. Bei Bedarf kann ich dir mal einen Thread raussuchen, wo man das sieht, sag einfach Bescheid.
Die Trennung würde ich gerne lassen. Gerade weil er dann ja im Torf auch Gänge buddeln kann. Ich erwarte sogar, dass die Gänge im Torf besser halten werden als die im Strei. Einfach, weil der Torf anders beschaffen und nicht so bröselig ist, wie Streu.
Den Streuschütz wollte ich erst erhöhen, müsste dafür aber dann die Belüstung abkleben. Das wäre dann ja schwachsinn. Aber die Idee, dass ich eine Scheibe einfach direkt hinter dir Tür und damit auf einen Teil der Belüstung klebe, so dass noch genug vom Gitte frei bleibt, ist aber eine Idee. Damit werde ich mich mal auseinandersetzen un schauen, ob das umsetzbar ist :jep
Was mir auf den Fotos komplett fehlt, ist ein Mehrkammernhaus. Das Haus muss immer direkt im Streu stehen, denn Hamster wollen sich im Haus gern eingraben können. Außerdem würde ein Haus auf einer Ebene total schnell versiffen, weil der Hamster dort hinpinkelt und der Urin ins Holz einziehen würde. Billige und schöne Mehrkammernhäuser gibt es beim Knastladen. Da natürlich die Variante für den Goldhamster nehmen. Wichtig bei allen Gegenständen ist, dass jegliche Durchgänge mindestens 7 cm betragen. So kommt der Hamster auch mit gefüllten Backentaschen überall durch, ohne sich zu verletzen. Bei zu engen Durchgängen (und Hamster wissen ja nicht, was wir als Durchgang vorsehen und was nicht ), kann es sonst passieren, dass sich Kernchen vom Futter von innen in die Backentaschen pieksen, was zu Backentaschenentzündungen führen kann. Daher bitte drauf achten, dass wirklich überall immer mind. 7 cm Platz sind.
Auf den Fotos sieht man doch mein Mehrkammernhaus :gruebel Und wieso ich es nicht ins Streu stelle, habe ich ja erklärt :naa Was die 7cm angeht, das weiß ich auch schon ^^
Die ganzen Röhre und Äste finde ich viel zu steil für Hamster. Renner kenn ich leider nicht so gut, aber vielleicht klettern die besser und du bist das von denen noch gewohnt? Man sagt, dass die Steigung für Hamster max. 30° betragen sollte, damit sie da vernünftig hoch kommen. Zudem würd ich dieses Kletterzeug da hinten rechts raus nehmen. Hamster klettern wirklich unfassbar schlecht und können sich da schnell verletzen. Die hohe Ebene würd ich aus dem Grund auch nicht nutzen. Erstmal ist der Zugang dazu für den Hamster schwierig, er kann zu tief fallen (gerade wenn er auf einen harten Gegenstand darunter fällt) und außerdem verbraucht sie in meinen Augen einfach zu viel Platz im Gehege. Mit Mehrkammernhaus, Rad und einem Sandbad (am besten als Box auf einem Untergestell, für Goldhamster mind. 20x30 cm und ich würd sie 10-15 cm tief machen) ist das Gehege schon relativ voll und das sind wirklich die wichtigsten Sachen. Gern genutzt wird oftmals eine sog. Rennbahn - einfach ein schmales Brett (mind. 7 cm), das an der Rückwand des Geheges über die komplette Breite verläuft. Darauf können Hamster einfacher als im Streu durch das komplette Gehege flitzen. Die Näpfe (Wasser und Frischfutter) würde ich in deinem Fall auf das Hausdach stellen. Einen Napf für Trockenfutter braucht man nicht, das kann man einfach quer durchs Gehege schmeißen - so muss der Hamster danach suchen und ist besser beschäftigt. Ich weiß nicht, wie man das bei Rennern so macht, vielleicht bist du das eh schon gewohnt.
Das Sandbad, was auf den Fotos zu sehen ist, ist eh noch das von den Rennmäusen. Sorry deswegen :doh Das für die Hamsterdame wird 30 cm lang sein, aber auch in Terra-Einrichtungs-Optik. Ich mache ja eh noch fotos, wenn alles fertig ist ^^
Die Ebene würde ich aber nicht gerne entfernen, da gerade da der Platz für eben das Sandbad und Haus ist. Jetzt denke ich aber drüber nach den Art auf der linken Seite raus zu nehmen. Der ist ja eigentlich überflüssig. (Wurde von den Rennmäusen als "Leiter" für die Ebene verwendet.)
:hmm
Das Laufrad passt von der Größe, wenn du keine Wuchtbrumme erwischt. Ich hatte die 27er Trixies immer für meine Pflegehamster, das passt meist schon. Die sind zwar nicht so hochwertig wie die Wodent Wheels ider Holz-/Korkräder von Rodipet, dafür aber günstiger.
Das Laufrad habe ich ja schon.^^
Also behalten würd ich von der aktuellen Einrichtung ehrlich gesagt nur das Rad (wenn es für den Hamster ausreichend groß ist), ggf. die kleine Weidenbrücke und die Kokosnuss, wenn der Eingang mind. 7 cm Durchmesser hat. Der kleine Napf als Trinknapf ist auch okay, den großen fänd ich für Frischfutter etwas überdimensioniert und diese ganz große Schale fänd ich als Sandbad wiederum zu klein. Falls du einen Auslauf anbietest, kannst du die aber z.B. mit Maisspindelgranulat, Korkschrot o.ä. füllen und dann dort hinstellen. Im Auslauf könntest du auch die Äste/Wurzeln verwenden, wenn du sie halbwegs flach auf den Boden legst. Da kann der Hamster dann drüber wuseln, aber nicht tief fallen.
Ein Auslauf wird auf alle Fälle angeboten. Habe ja noch Abtrenngitter hier ^^
Der kann nur leider nicht dauerhaft sein, weil er vor meinem Kleiderschrank ist :pfeif
Ja, du hast mich echt auf ein paar Gedanken gebracht. Ich werde mal schauen, was ich so raus nehme. Den großen Ast auf alle Fälle. Der ist ja nur Überflüssig jetzt. :pfeif
Liebe Grüße
Pandastreifen :hand

Alex92

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Samstag, 13. Mai 2017, 15:54

Hey,

das Mehrkammernhaus ist doch aber total offen oder seh ich das falsch? Es hat mehrere Eingänge und für mich sieht es auf dem Foto auch so aus, als würde das Dach nicht mit der Oberkante vom Haus abschließen, sprich da kommt enorm viel Licht rein und bietet dem Hamster praktisch gar keinen Schutz - jedenfalls ist es nicht besser als irgendein Versteck. Ein Hamster, gerade wenn er neu einzieht, muss aber die Möglichkeit haben, sich irgendwo zurückzuziehen und dort sicher zu fühlen.

Wenn du die Ebene nicht entfernen willst, würde ich zumindest die Stelzen davon kürzen - es sei denn, du streust noch höher ein. So find ich den Aufgang über die Röhre jedenfalls viel zu steil und die Fallhöhe zu extrem.

Über Abtrenngitter sind leider schon einige Hamster entflohen - an diesen Gitterstäben können sie sich irgendwo hochziehen und dann drüber hüpfen. Ich weiß grad nicht mehr bei welchem User das war, aber bei einer Userin ist mit dem Gitter mal ein echt fieser Unfall passiert. Da ist der Hamster auch am Abtrenngitter vom Auslauf herumgeklettert, hat sich dann erschrocken, wollte runter springen (oder ist gefallen?) und hat sich dabei mit den Zähnen im Gitter verkantet. Durch den Fall sind beide Zähne abgebrochen. Klar passiert sowas nicht täglich, aber ich find die Gitter daher nicht so gut, zumal sie wie gesagt kein echtes Hindernis für einen Hamster darstellen, wenn er aus dem Auslauf raus und die große weite Welt erkunden will. Du kannst dich hier mal umgucken und Ideen für den Auslauf sammeln. Die meisten nutzen Bretter aus Pappelsperrholz (gibt es billig im Baumarkt und wird dort auch zugeschnitten) und verbinden diese entweder mit Kabelbinder oder Klettverschlüssen. Panzertape (von außen angebracht natürlich) geht auch, lässt sich aber schwerer wieder lösen als Klettband, wenn man den Auslauf abbauen muss. Manchmal werden auch Auslaufpfosten mit Nuten genutzt, in die dann entsprechende Bretter eingeschoben werden. Wenn man 50 cm Höhe nimmt, kommt da normalerweise auch kein Goldhamster mehr drüber gehüpft.
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Samstag, 13. Mai 2017, 16:24

Huhu,

generell kann ich mich meinen Vorrednern in allen Punkten anschließen. Das Gehege ist schon für einen Hamster herrichtbar, aber so wie im Moment ist es eher ungeeignet.
Die Trennung würde ich gerne lassen. Gerade weil er dann ja im Torf auch Gänge buddeln kann.
Aber warum sollte der Hamster denn dort überhaupt Gänge buddeln wollen? Wenn ich das richtig verstehe, wäre dort ja gar nix. Und er kann sich z.B. eben nicht rechts im Torf sein Nest bauen und dann von dort einen Gang zum Laufrad links, was Hamster eben sehr gerne tun. In meinen Augen ist - gerade bei so knapper Grundfläche - die einzig sinnvolle Lösung, durchgehend hoch einzustreuen, damit der Hamster wenigstens auf der gesamten Fläche buddeln und Gänge anlegen kann. Meine Robodame (vieeeel winziger als ein Goldi) hat ein 0,8qm Gehege, durchgängig 27cm eingestreut, und sie unterbuddelt jeden einzelnen Quadratzentimeter davon. Wenn sie tagsüber wach ist und nicht gesehen werden will, buddelt sie sich unterirdisch dort hin, wo sie hin will, und verschwindet dann auch wieder unterirdisch. Sowas wäre in deinem Gehege nicht möglich.

Auch beim Haus muss ich unbedingt Alex recht geben: Das Haus auf der Ebene macht keinen Sinn. Hygienisch, weil es eben einsifft, wenn der Hamster dort pinkeln sollte, und es ist kein geeigneter Unterschlupf, da zu hell und ungeschützt. Gerade der Einzug in ein neues Gehege ist für den Hamster ja sehr stressig, weil alles ungewohnt ist, da nehmen sehr viele sehr gerne ein bereits vorhandenes Haus im Nest als ersten Unterschlupf an, wo sie sich erstmal sicher fühlen können. Von dort buddeln sie dann oft irgendwann selbstständig wohin. Wenn dein Hamster einzieht, hat er aber so wie es im Moment geplant ist, keinen Platz, wo er sich wirklich zurückziehen kann :nixweiss

Noch ein Wort zur Baumwolle: Soweit ich mich erinnere hatte @Amelia:das auch mal probiert und dann wegen Sicherheitsbedenken wieder rausgenommen. Definitiv problemlos ist dagegen Kapokwolle.
Viele Grüße,
Shiori

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12

Samstag, 13. Mai 2017, 16:31

Aloha :hand
das Mehrkammernhaus ist doch aber total offen oder seh ich das falsch? Es hat mehrere Eingänge und für mich sieht es auf dem Foto auch so aus, als würde das Dach nicht mit der Oberkante vom Haus abschließen, sprich da kommt enorm viel Licht rein und bietet dem Hamster praktisch gar keinen Schutz - jedenfalls ist es nicht besser als irgendein Versteck. Ein Hamster, gerade wenn er neu einzieht, muss aber die Möglichkeit haben, sich irgendwo zurückzuziehen und dort sicher zu fühlen.
Nein, das Dach schließt nicht mit der Wand des Hauses ab. Aber das ist Absicht. Denn unter dem Dach habe ich kleine Balken angeklebt, damit das Dach nicht genau mit den Wänden abschließt und auch die Luft zirkulieren kann. (Soll man ja so machen. Mit Luftschlitzen eben) Das Dach selbst steht jetzt über die Ränder hinaus, damit das Licht eben nicht durch die Luftschlitze hineinfallen kann. Es ist so also dunkler. Habe das Haus selbst gebaut, daher hatte ich eben darauf geachtet, dass es auch nicht zu hell darin ist^^

Wenn du die Ebene nicht entfernen willst, würde ich zumindest die Stelzen davon kürzen - es sei denn, du streust noch höher ein. So find ich den Aufgang über die Röhre jedenfalls viel zu steil und die Fallhöhe zu extrem.
Ich habe das Gehege jetzt etwas umgebaut. Die beiden Äste sind raus. Also der große rechts und das teil wo die Kokosnuss drauf war. Die Kokosnuss ist jetzt unter dem Ende der großen Röhre, damit sie da locker rein uns raus kommt. Das Haus habe ich jetzt auch von der Ebene genommen und drunter gestellt. Das wird dann auf dem Torf stehen. (Sieht jetzt auch besser aus, muss ich zugeben :gruebel Ist nicht mehr so voll gestellt. ) Ich mache am Montag neue Fotos, wenn ich den Torf eingestreut habe. :foto

Über Abtrenngitter sind leider schon einige Hamster entflohen - an diesen Gitterstäben können sie sich irgendwo hochziehen und dann drüber hüpfen. Ich weiß grad nicht mehr bei welchem User das war, aber bei einer Userin ist mit dem Gitter mal ein echt fieser Unfall passiert. Da ist der Hamster auch am Abtrenngitter vom Auslauf herumgeklettert, hat sich dann erschrocken, wollte runter springen (oder ist gefallen?) und hat sich dabei mit den Zähnen im Gitter verkantet. Durch den Fall sind beide Zähne abgebrochen. Klar passiert sowas nicht täglich, aber ich find die Gitter daher nicht so gut, zumal sie wie gesagt kein echtes Hindernis für einen Hamster darstellen, wenn er aus dem Auslauf raus und die große weite Welt erkunden will. Du kannst dich hier mal umgucken und Ideen für den Auslauf sammeln. Die meisten nutzen Bretter aus Pappelsperrholz (gibt es billig im Baumarkt und wird dort auch zugeschnitten) und verbinden diese entweder mit Kabelbinder oder Klettverschlüssen. Panzertape (von außen angebracht natürlich) geht auch, lässt sich aber schwerer wieder lösen als Klettband, wenn man den Auslauf abbauen muss. Manchmal werden auch Auslaufpfosten mit Nuten genutzt, in die dann entsprechende Bretter eingeschoben werden. Wenn man 50 cm Höhe nimmt, kommt da normalerweise auch kein Goldhamster mehr drüber gehüpft.
Wegen dem Auslauf musst du dir keine Sorgen machen. Ich lasse den Hamster doch nicht unbeaufsichtigt darin rumrennen. Und selbst wenn ich ihn mal in paar Monaten alleine darin rum laufen lasse, werde ich ja bis dahin gesehen haben, ob er klettern kann bzw. es schon mal versucht hat oder nicht. Und weit abhauen geht auch nicht. Habe ja nur ne kleine Wohnung :familie
Abgetrennt ist das alles nur, weil ich sonst wegen meinem Internetkabel und dem Schlitz hinter dem Kleiderschrank angst habe. Aber das sind keine großen Probleme. :hä Aber danke für die Sorge :hand
Liebe Grüße
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Samstag, 13. Mai 2017, 21:33

Hey,

meine Häuser haben keine Lüftungsschlitze (außer ungewollt, wenn die Dachplatte minimal verzogen ist und nicht 100% mit den Wänden abschließt) und sind bis zum Dach im Streu eingebuddelt - trotzdem ist mir noch kein Hamster erstickt und geschimmelt ist darin auch noch nie was. Dafür bieten sie einen komplett dunklen und halbwegs geräuschisolierten Rückzugsort. Find ich deutlich sinnvoller als ein Haus mit derart vielen Öffnungen/Ritzen.

Das Haus im Torf finde ich ungünstig. Ich weiß nicht genau, wie saugfähig Torf ist, aber wenn der Hamster dort hinpinkelt, könnte es unhygenischer sein als im Streu, was Urin relativ gut aufsaugt und bindet. Bei den verhältnismäßig großen Pipimengen von Goldhamstern könnte Torf vielleicht sogar matschig werden, wenn konsequent in eine Ecke gepinkelt wird, da bin ich mir aber echt nicht sicher. Vom Gefühl her find ich das Haus im Torf aber echt nicht geschickt. Außerdem wäre die Kombination feuchter Torf (durch Befeuchtung deinerseits oder durch Urin vom Hamster) und gebunkertes Trockenfutter sehr schlecht - das würde schnell schimmeln. Außerdem wolltest du den Torf ja regelmäßig befeuchten, d.h. das Hamsternest wäre immer feucht und du müsstest da auch ständig dran gehen. Das ist für den Hamster alles andere als gesund und schön. Stell das Haus doch einfach ins Streu...

Ich hab meine Hamster oft unbeaufsichtigt im Auslauf gelassen. :nixweiss Ich schau denen ja nicht stundenlang zu, da hab ich auch mal anderes zu tun. Dafür war der Auslauf aber entsprechend sicher, sodass da möglichst nichts passieren und auch kein Hamster entwischen konnte. Nur weil man 99 mal zugeguckt hat, heißt es ja leider nicht, dass beim 100. mal (wo man ausgerechnet nicht zuschaut) nichts passieren kann.
Grüße
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14

Samstag, 13. Mai 2017, 21:57

Hey,
Aloha :hand
meine Häuser haben keine Lüftungsschlitze (außer ungewollt, wenn die Dachplatte minimal verzogen ist und nicht 100% mit den Wänden abschließt) und sind bis zum Dach im Streu eingebuddelt - trotzdem ist mir noch kein Hamster erstickt und geschimmelt ist darin auch noch nie was. Dafür bieten sie einen komplett dunklen und halbwegs geräuschisolierten Rückzugsort. Find ich deutlich sinnvoller als ein Haus mit derart vielen Öffnungen/Ritzen.
Ich hatte meine Bauanleitung von Kleintier-Infoseiten. Da stand das so drin. Und ich finde auch, dass es Sinn macht. Ein abgeschlossenes Haus mit vielen Kammern und "abgedichtetem" Dach? Und sich andererseits über die Luftzirkulation des Geheges Gedanken machen? Finde ich etwas Widersprüchlich :nixweiss
Das Haus im Torf finde ich ungünstig. Ich weiß nicht genau, wie saugfähig Torf ist, aber wenn der Hamster dort hinpinkelt, könnte es unhygenischer sein als im Streu, was Urin relativ gut aufsaugt und bindet. Bei den verhältnismäßig großen Pipimengen von Goldhamstern könnte Torf vielleicht sogar matschig werden, wenn konsequent in eine Ecke gepinkelt wird, da bin ich mir aber echt nicht sicher. Vom Gefühl her find ich das Haus im Torf aber echt nicht geschickt. Außerdem wäre die Kombination feuchter Torf (durch Befeuchtung deinerseits oder durch Urin vom Hamster) und gebunkertes Trockenfutter sehr schlecht - das würde schnell schimmeln. Außerdem wolltest du den Torf ja regelmäßig befeuchten, d.h. das Hamsternest wäre immer feucht und du müsstest da auch ständig dran gehen. Das ist für den Hamster alles andere als gesund und schön. Stell das Haus doch einfach ins Streu...
Ich habe gelesen, dass es gerade bei Torf nicht so schlimm ist, wenn es angepinkelt wird, als bei normalem Streu. Der Torf "verarbeitet" den Urin nämlich anders als anderes Einstreu, da in ihm noch Mikroorganismen vorhanden sind. :lupe
Es entwickeln sich also weniger schädliche Gase als bei Streusorten, in denen der Urin vor sich hin gammeln kann.
Klar, der Torf soll feucht gehalten werden. Aber wie ich oben schon beschrieben habe: Feucht ist nicht gleich feucht. Es soll eben nur nicht stauben. Ich habe das Gefühl, dass du dir das viel extremer vorstellst, als es sein wird ^^
Ich hab meine Hamster oft unbeaufsichtigt im Auslauf gelassen. Ich schau denen ja nicht stundenlang zu, da hab ich auch mal anderes zu tun. Dafür war der Auslauf aber entsprechend sicher, sodass da möglichst nichts passieren und auch kein Hamster entwischen konnte. Nur weil man 99 mal zugeguckt hat, heißt es ja leider nicht, dass beim 100. mal (wo man ausgerechnet nicht zuschaut) nichts passieren kann.
Ja, wie gesagt, es wäre nicht tragisch, wenn er mal ausbrechen würde. Ich muss mich ja sogar zwangsweise im selben Raum aufhalten, da ich nur 2 Zimmer habe. Schlafzimmer und eben Wohnküche. Ich habe also sogar, obwohl ich etwas anderes mache, immer ein Auge im Auslauf :zwinker
Liebe Grüße
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Samstag, 13. Mai 2017, 22:18

Hey,

meine Häuser haben immer 2 Kammern, einen Eingang und einen Durchgang zwischen den Kammern. Darüber kommt locker genug Luft rein. Außerdem ist es ein Unterschied, ob wir über das Haus oder das Gehege reden. Das Holz, aus dem die Häuser gebaut werden (Pappelsperrholz) ist mehr oder weniger atmungsaktiv und lässt auch Feuchtigkeit in einem gewissen Maße durch. Wenn ich aber ein komplett geschlossenes oder nur mit sehr wenigen Belüftungen ausgestattetes Glas- oder Holzgehege aus beschichteten Platten hätte, käme da wirklich keine bzw. nur noch sehr wenig Luft rein. Nach der Erfahrung hunderter oder tausender Hamsterhalter hier im Forum ist jedenfalls nach meinem Wissen noch kein einziger Hamster in seinem Holzhaus erstickt oder sonstwie zu Schaden gekommen, auch wenn das keine zusätzlichen Belüftungen außer der "Tür" hatte. Wenn der Hamster sich komplett im Streu eingräbt und z.B. 30 cm unter der Oberfläche schläft, erstickt er ja dort auch nicht.

Meine Meinung zum Torf und zur generellen Gehegesituation kennst du ja jetzt, also sag ich da nicht weiter was zu. Probier es halt aus mit dem Torf, du wirst ja sehen, ob es klappt oder doch unhygenisch wird (wegen Urin oder verschimmeltem Trockenfutter) bzw. ungünstig für den Hamster ist, falls dort keine Gänge halten. Ich stell es mir nicht optimal vor, lasse mich aber gern eines besseren belehren - selbst ausprobieren würd ich Torf/Humus als Einstreu im Gehege jedoch nie, denke ich.
Grüße
Alex

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16

Sonntag, 14. Mai 2017, 00:59

Hallo,
Ich weiß grad nicht mehr bei welchem User das war, aber bei einer Userin ist mit dem Gitter mal ein echt fieser Unfall passiert. Da ist der Hamster auch am Abtrenngitter vom Auslauf herumgeklettert, hat sich dann erschrocken, wollte runter springen (oder ist gefallen?) und hat sich dabei mit den Zähnen im Gitter verkantet. Durch den Fall sind beide Zähne abgebrochen. Klar passiert sowas nicht täglich, aber ich find die Gitter daher nicht so gut, zumal sie wie gesagt kein echtes Hindernis für einen Hamster darstellen, wenn er aus dem Auslauf raus und die große weite Welt erkunden will.
Das war bei mir :yaya :peinlich Giotto war ein Stückchen an dem Gitter hochgeklettert und hatte dann an so einer Verbindungsstelle angefangen, zu nagen. Plötzlich hat er sich vor irgendwas erschrocken und wollte weg. Im Fluchtreflex hatte er aber den Kopf gerade, während er den Kopf beim Nagen an den vertikalen Gitterstäben ja seitlich hatte. Ergo hat er sich mit den Nagezähnen in dem Gitter verkantet. Und da er flüchten wollte, durch das Verkanten aber nicht weg konnte, ist er in blinde Panik verfallen und hat sich bei der "Befreiung um jeden Preis" die Nagezähne teils ausgehebelt, teils abgebrochen. Der Arme hat geblutet wie nur was, ich hatte eine Heidenangst um ihn. Das ganze passierte innerhalb von Sekundenbruchteilen, ein Eingreifen war gar nicht rechtzeitig möglich, obwohl ich daneben saß. Das ging viel zu schnell, um handeln zu können. Zum Glück stoppte irgendwann die Blutung, aber Giotto hat von dem Unfall eine Zahnfehlstellung behalten, wodurch sich die Zähne nicht mehr gegenseitig abnutzten. Damit die Zähne also nicht in den Kiefer hineinwachsen und damit der Hamster überhaupt fressen kann, mussten wir bis zu seinem Lebensende alle 3 Wochen beim Tierarzt die Zähne kürzen lassen.
Seitdem stehe ich mit diesen Auslaufgittern auf Kriegsfuß und finde sie ähnlich tierschutzwidrig und gefährlich wie Laufräder mit Schereneffekt.
Wegen dem Auslauf musst du dir keine Sorgen machen. Ich lasse den Hamster doch nicht unbeaufsichtigt darin rumrennen. Und selbst wenn ich ihn mal in paar Monaten alleine darin rum laufen lasse, werde ich ja bis dahin gesehen haben, ob er klettern kann bzw. es schon mal versucht hat oder nicht. Und weit abhauen geht auch nicht. Habe ja nur ne kleine Wohnung :familie
Wie eben geschildert: Doch, da muss man sich Sorgen machen. Zu denken, dass man in solch einem Fall schon rechtzeitig eingreifen kann, ist naiv und kann ganz böse für den Hamster ausgehen :oma Ich saß direkt neben dem Auslauf und konnte den Unfall trotzdem nicht verhindern. Einen derartigen Unfall verhindern zu wollen, wenn du am anderen Ende des Zimmers bist, ist illusorisch! :raufen Da bitte ich dich dem Tier zuliebe, aus den Fehlern anderer zu lernen und denselben Fehler nicht erst selbst machen zu müssen. Und ich muss ganz ehrlich sein:
Eins aber noch: Ich habe bei unseren Kleinanzeigen nach Hamstern geschaut (Da ich mich am meisten mit Mittelhamstern auskenne, habe ich eigentlich eh nur nach diesen geschaut) und habe eine süße, junge Hamsterdame gefunden. Ich habe den Besitzer noch heute Nacht um 2 Uhr angeschrieben :pfeif und gefragt, ob sie noch da ist. Sie ist am 04.04. geboren und hat eine so schöne Fellzeichnung :rls
Der Besitzer hat mir tatsächlich noch in der Nacht geantwortet und gesagt, dass sie noch da ist und er sie mir bis ende der nächsten Woche (Bis dahin weiß ich Bescheit wegen der Vergesellschaftung) reserviert. Ich freu mich so über die Süße :rls
Wenn du dich wirklich so mit Mittelhamstern auskennst, solltest du eigentlich schon gemerkt haben, dass die meisten Mittelhamsterweibchen so aktiv sind, dass sie mit 100x50cm Grundfläche ohne Dauerauslauf nie und nimmer zufrieden und ausgelastet sind. Ich persönlich würde aus dieser Erfahrung heraus kein junges, potentiell aktives bis randaliges MiHa-Weibchen in das Gehege, wie es auf dem Foto zu sehen ist, vermitteln wollen. Such dir lieber ein ausgewachsenes Tier, von dem bereits bekannt ist, dass es einen ruhigen Charakter hat und dann nicht nur nonstop unzufrieden an allen erdenklichen Nageansätzen randalieren wird.
Was das MKH angeht, würde ich das ebenfalls auf die Einstreu stellen. Vergiss bitte nicht, es auf ein Gestell zu packen oder Stelzen anzukleben, damit der Hamster beim Unterbuddeln nicht erschlagen wird. Alles andere, was man am Gehege noch hamsterfreundlicher machen könnte (Stichwort Abtrennung raus), haben meine Vorredner bereits geschrieben. Ich hoffe, du nimmst mir nicht krumm, dass ich so offen meine Meinung zu Gehege und Auslauf sage, aber mir geht es nur um das Wohl des Tieres. Und dass es dem einziehenden Hamster gut geht, wollen doch schließlich alle hier :zwinker
In diesem Sinne: :n8 und ein schönes Rest-Wochenende noch :hand
Viele Grüße
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Sonntag, 14. Mai 2017, 11:06

Das war bei mir


Und da sieht man mal wieder, dass selbst bei den erfahrensten, liebevollsten KGs eben mal was "schief läuft", egal wie sehr man aufpasst... Die Hamster haben eben ihren eigenen Kopf. Das ist wie bei uns, wenn schlimme DInge passieren. "Schrecklich, man muss aufpassen, aber mir passiert das schon nicht." - und dann gibt es einen Kurzschluss und das eigene Haus brennt ab oder sonst was. Man weiß halt nie, was kommt, und Präventivmaßnahmen sind da m. M. nach immer am besten =)
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Sonntag, 14. Mai 2017, 14:41

Hallo zusammen!
Ja, das mit den Zähnen hört sich echt schlimm an :aah
Ich hatte nur über Ausbruch nachgedacht, und dass das eben nicht so schlimm bei mir wäre.
Ich denke, ich werde dann einfach die Gitter mit Pappe bekleben, dass das Gitter nicht vom Hamster erreicht wird. Wenn er an der Pappe nagt, höre ich das ja. Und er ist ja nicht in 2 Sekunden durch. Das bin ja nicht mal ich :idee
Das die Abtrennung anbelangt: Wie gesagt, die will ich wirklich unbedingt drin lassen. Den Torf kann mir keiner Ausreden. Habe da so viele gute Dinge darüber gelesen: Staubfreies Gehege, bessere Atemluft, bessere Verarbeitung von Urin, wenns angepinkelt wird, bessere Buddelmöglichkeiten, und und und.
Das bleibt drin
^^


Was den Hamster angeht: Die Kleine kann mir wohl auch keiner mehr ausreden. Gerade weil sie scheinbar gerade nicht artgerecht gehalten wird und der momentane Besitzer wohl auch nicht darauf achtet, wo sie hin kommt, werde ich sie zu mir nehmen. (Und nein, er hat nur Weibchen, die er vermittelt. Keine Männchen)

Versteht mich nicht falsch, ihr habt gute Punkte, die ihr vertritt. Aber bei manchen Dingen stehe ich eben ein, wenn ich persönlich einen Sinn darin sehe.
:gruebel

Schönen Muttertag noch
:hand
Liebe Grüße
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Sonntag, 14. Mai 2017, 15:43

Hallo!

Ich hab mir jetzt nicht alle Beiträge durchlesen können, möchte aber noch ein bisschen was zum Kleintiertorf sagen, da ich damit selbst Erfahrung hab.

Das die Abtrennung anbelangt: Wie gesagt, die will ich wirklich unbedingt drin lassen. Den Torf kann mir keiner Ausreden. Habe da so viele gute Dinge darüber gelesen: Staubfreies Gehege, bessere Atemluft, bessere Verarbeitung von Urin, wenns angepinkelt wird, bessere Buddelmöglichkeiten, und und und.
Das bleibt drin
Kleintiertorf habe ich selbst mal gekauft und in einer großen Buddelkiste (Kunststoffwanne) im Auslauf angeboten. Von der Menge her dürfte es ähnlich viel gewesen sein, wie du planst, in deinem Gehege unterzubringen.
Wirklich beachtet wurde er aber nicht. Das Zeug war ziemlich krümelig, auch im feuchten Zustand, und Gänge hätten darin sicher nicht gehalten. Leider ist der Torf dann oben recht schnell trocken und sehr staubig geworden, sodass ich ihn aus dem Auslauf rausgenommen hab. Als ich das Ganze das auskippen wollte, weil a) das Interesse daran gleich null war und b) dieser trockene Staub nur die Nase der Kleinen verklebt hat waren in den tieferen Torfschichten überall kleine Schimmelnester. :thumbdown:
Vom Umweltaspekt abgesehen werd ich definitiv keinen Torf mehr kaufen. Der bringt den Tieren einfach rein gar nichts und stellt durch Schimmelsporen und Staubentwicklung einfach nur ein unnötiges Gesundheitsrisiko dar. "Die" richtige Feuchte zu erreichen wird nämlich in der Praxis unmöglich sein.

In deinem Fall kommt ja dann noch dazu, dass du die ohnehin schon kleine Grundfläche damit für den Hamster eigentlich komplett unbrauchbar machst - zumindest den Buddelraum. Ein Hamster gräbt ja nicht "einfach so" drauflos, sondern möchte auch wirklich sinnvolle lange Gänge anlegen. Das wird in einem so kleinen abgeteilten Bereich aber gar nicht möglich sein.

Also von mir trotzdem nochmal die Bitte: lass den Torf weg und streue durchgängig hoch mit staubarmen Holzstreu (zB. Allspan) ein. Das ist günstiger, pflegeleichter und vor allem viel besser für deinen zukünftigen Puschel. :)
LG Sophie :winke

...mit den Hamsterchen und den anderen Tieren von meinem "Kleintierzoo"




Alex92

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Sonntag, 14. Mai 2017, 16:19

Hey,

danke für diese Erfahrung, @Miss Sophie:. Ich schätze wenn man Torf anbietet und den überall gleichmäßig feucht halten wollen würde, müsste man den Torf regelmäßig befeuchten und komplett umgraben. Ich hab wie gesagt selbst Kokoshumus zu Dekozwecken in einem Aquarium, in dem nur künstliche Pflanzen stehen. Durch die Glasscheiben konnte ich super beobachten, dass die Oberfläche nach und nach durchtrocknete, es unten aber immernoch sehr feucht war. Es hat mehrere Wochen gedauert, bis der komplette Humus von oben nach unten durchgetrocknet war. Um da eine einheitliche Feuchtigkeit zu schaffen, müsste man also wirklich ständig alles komplett umgraben. Hätte der Hamster im Torf sein Nest eingerichtet oder Gänge angelegt, würde man durch diese Umgrab-Aktionen also ständig alles zerstören und dem Hamster damit jegliche Sicherheit nehmen. Im Auslauf ist sowas ja in Ordnung, aber im Gehege find ich das für den Hamster echt bescheiden. Zumal Schimmel im Gehege ein echtes Gesundheitsrisiko darstellt. Wenn der Torf von allein schon schimmelt, finde ich es noch viel bedenklicher, wenn der Hamster im feuchten Torf sein Trockenfutter bunkert und dann ggf. verschimmeltes Futter frisst.

Du meinst es bestimmt nur gut mit dem Hamster, aber wenn der angeblich so tolle Torf ein Gesundheitsrisiko darstellt, würd ich dich, Pandastreifen, im Sinne des Hamsters echt bitten, ihn nicht bzw. nur im Auslauf zu nutzen. Auslauf sollte der Hamster nach Möglichkeit sowieso täglich bekommen, die Abwechslung unter den Pfötchen in Form von Torf kann er also genauso gut im Auslauf bekommen, wo es nicht die ganzen Probleme wie im Gehege gibt.
Grüße
Alex

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