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  • »Ziggy Stardust« ist weiblich
  • »Ziggy Stardust« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Mein Hamster: Goldhamster: Ziggy Stardust. Geboren: Februar 2016, gestorben: 26. Oktober.
Goldhamster: Randy. Geboren: September 2016

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1

Donnerstag, 24. November 2016, 22:50

Pete ist nur am Laufen

Hallo liebe Forengemeinde!

Der Pete ist nun seit 2 Wochen und zwei Tagen bei uns. In der ersten Woche, ließen wir ihn komplett in Ruhe. In dieser Woche aber, wollten wir uns ihm vorsichtig annähern.
Ich lese ihm jeden Abend etwas vor, wenn er wach wird. Danach versuche ich ihn, mit Futter oder Leckerlis zu locken. Erst mit den Fingerspitzen, nun mit der Hand, doch anstatt Fortschritte zu machen, macht er Rückschritte. Er läuft nur im Laufrad, und um ihn auf mich aufmerksam zu machen, muss ich ihm das Leckerli ganz nahe am Laufrad hinhalten, damit er überhaupt daran schnüffelt.
Reden tue ich jeden Tag mit ihm, nenne ihn auch stets beim Namen. Ich bin mit meinem Latein ziemlich am Ende.
Achja, bevor ich es vergesse: er lebt in einem 100x50x50 Käfig, mit vielen Versteckmöglichkeiten. Das Einstreu ist ca. 16 cm dick. Er hat sich auch unterirdisch schon eingerichtet, und nutzt sein Zweikammernhaus überhaupt nicht mehr :gruebel :rolleyes :hmm

  • »Alex92« ist weiblich

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Mein Hamster:
Ulima - Robo (w)

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Donnerstag, 24. November 2016, 23:04

Hey,

zwei Wochen sind ja noch keine lange Zeit und wenn der Hamster noch so mit sich selbst und dem Umzug beschäftigt ist, ist es nicht verwunderlich, dass er (erstmal) kaum Interesse am Menschen zeigt. Dass er viel radelt ist übrigens auch völlig normal, das tun Hamster zum Stressabbau oder eben einfach um Energie loszuwerden. Sowas wie eine Laufradsucht gibt es nicht, also mach dir diesbezüglich keine Sorgen. ;) Hamster rennen in der Natur viele Kilometer pro Nacht auf der Futtersuche. Hier haben schon einige Halter Tachos an die Laufräder gebaut und teils erstaunliche Strecken von 20 km und mehr gemessen. Mein Robo rennt durchschnittlich so 5 km pro Nacht, hat aber auch schon 10 km geschafft.

Ich würd jetzt einfach erstmal abwarten und weiterhin mit ihm reden und Leckerlies anbieten. Ob er die annimmt und sich dir nähert, liegt ganz an ihm, erzwingen sollte man nichts. Es kann gut sein, dass er neugieriger wird und sich mehr auf dich einlässt, wenn er sich komplett eingewöhnt hat und ihm im Gehege langweilig wird. Viele Hamster beschäftigen sich dann eher mit dem Menschen, weil das natürlich Abwechslung in den Hamsteralltag bringt. Wenn du das Gefühl hast, dass er sich eingewöhnt hat, kannst du auch langsam Auslauf bieten. Viele Hamster nehmen dort eher Kontakt zum Menschen auf als im Gehege. Anfangs würd ich ihn erstmal allein darin lassen, damit er sich an den Auslauf gewöhnen kann. Wenn er sich darin sicher fühlt, kannst du dich einfach dazusetzen. Viele Hamster nutzen dann z. B. gern die Beine, um daran herumzuklettern. (Ich hatte die Eingewöhnung hier mal relativ ausführlich beschrieben: klick.)

Wichtig ist einfach, dem Hamster alle Zeit der Welt zu gönnen und ihn zu nichts zu drängen. Viele bleiben aber ihr Leben lang scheu oder machen einfach lieber ihr eigenes Ding. Damit muss man bei Beobachtungstieren wie Hamstern immer rechnen, denn für sie sind wir eigentlich nur ein Futterspender und nicht mehr. ;)
Grüße
Alex

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Ziggy Stardust (25.11.2016)

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Donnerstag, 24. November 2016, 23:14

Ich danke dir vielmals für die schnelle Antwort!

Vor Pete hatten wir ja noch unseren Goldhamster Ziggy. Der war schon nach zwei Wochen total handzahm und wollte immer herausgenommen werden.
Ich werde deine Ratschläge auf jeden Fall befolgen, und ihm weiterhin alle Zeit der Welt gönnen.
Ich muss zugeben, dass ich noch immer recht unerfahren bin, was Hamster angeht. Zuvor hattte ich stets Ratten gehalten, und da mein Freund allergisch gegen Ratten ist, haben wir uns der Haltung von Goldhamstern gewidmet :)

Vielen Dank nochmal! :panik :w00t

  • »Alex92« ist weiblich

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Donnerstag, 24. November 2016, 23:29

Ich hatte auch schon ganz unterschiedliche Hamster. Ein Zwerg kam aus sehr schlimmen Verhältnissen (Messihaushalt mit zahlreichen Hamstern in Kartons etc.) und kannte vermutlich eher keinen lieben Umgang - der Zwerg kam bei mir aber vom ersten Tag an ganz problemlos auf die Hand und hat auch Medikamentengaben brav über sich ergehen lassen. Ein anderer Zwerg kam aus einem Tierheim und wurde dort als ganz bissiger Hamster beschrieben. Ich hab mich also drauf eingestellt, dass das Hamstertier wohl immer Hände doof finden würde. Anfangs hat die arme Maus sich hier total oft erschrocken (z. B. vor dem Geräusch eines Reißverschlusses...), sich auf den Rücken geworfen und geschrien. Da hab ich sie natürlich mit Händen erstmal komplett in Ruhe gelassen. Wahrscheinlich kam ihre Bissigkeit daher, dass sie einfach Angst hatte. Nach und nach wurde sie aber immer entspannter und irgendwann kam auch sie ganz problemlos auf die Hand gekrabbelt, hat brav Leckerlies genommen usw. Medikamentengaben waren bei ihr zwar nicht ganz so entspannt wie bei dem anderen Zwerg, aber auch möglich. Mein erster Robo war anfangs total aufgeschlossen dem Menschen gegenüber, wurde zwischendurch extrem scheu und taute in einem anderen Gehege wieder auf, kam dann sogar auf die Hand für Leckerlies (weiß der Geier, warum sie sich mehrere Male so stark verändert hat ^^).
Es gibt also total unterschiedliche Charaktere und auf jeden Hamster muss man ganz individuell eingehen. Aber wie gesagt, 2 Wochen sind noch nicht lange und da kann sich noch viel tun.

OT: Ratten hatte ich auch mal. :rls Musste aber ebenfalls wegen Allergie mit der Haltung aufhören... Echt schade, das sind so tolle Tiere.
Grüße
Alex