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M.elli

Mistress of Mustard

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Mein Hamster: Zwergenherr Lazar, Hybrid, grey *Okt. 2016

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21

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 08:53

Mein Zwerghamster fühlt sich pudelwohl in ihrem 100x50x50 Gehege sie buddelt, sie wälzt sich im Sand, sie läuft im Laufrad etc.
Sie hat zwar auch ein Auslauf aber den mag sie nicht so gerne
Ich finde 100x50x50 reicht schon


Hey,

ich gebe dir Recht, das kann absolut reichen, unser Zwerg sitzt auf 120x50 und ist auch zufrieden, aber bitte beachte, dass es hier um jemanden geht, der sich einen Mittelhamster und keinen Zwerg zulegen möchte, und dass diese schon allein bzgl. der Gehegehöhe ganz andere Anforderungen stellen, weil die Streu tiefer, das Laufrad größer ... sein muss.

Außerdem streckt ein MiHa sich 2x und ist am anderen Ende eines Weges, auf dem ein Zwerg flitzen kann, überspitzt ausgedrückt, denn MiHas sind nun mal einfach ein gutes Stück größer. Logisch, schon allein vom Namen her =)

M. M. geht es hier ja auch viel darum, dass MiHas (vor allem, aber nicht ausschließlich, Weibchen) in 100x50 oder 120x50 oftmals stark randalieren, weil es ihnen nicht passt und reicht, und dann ggf. Stereotypen - wie Selene schon beschrieben hat - entstehen. Deshalb ist es sicher wichtig, dass man zwischen deiner Situation und der Situation der TE klar differenziert :)
Viele Grüße
Melanie mit Zwergenherr Lazar :rollhamster
und Sternchen Emilie
:bye10

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Hamsterlily

unwissender Anfänger

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Mein Hamster: Dsungarischer Zwerghamster

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22

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 14:49

Ui da hab ich mich wohl verlesen hab nämlich Zwerghamster gelesen :D
naja um Goldhamster kenne ich mich nicht aus ^^
liebe Grüße Berry

Verena72

Moderator und (Hamster-)Männer-Versteherin

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Mein Hamster: Wifab Teddymann "Krishi" (Krishan)

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23

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 15:05

Mein Zwerghamster fühlt sich pudelwohl in ihrem 100x50x50 Gehege sie buddelt, sie wälzt sich im Sand, sie läuft im Laufrad etc.
Sie hat zwar auch ein Auslauf aber den mag sie nicht so gerne
Ich finde 100x50x50 reicht schon
Ergänzend zu dem, was Melli geschrieben hat, noch eine Sache: "reichen" ist auch immer eine Frage der Definition. Theoretisch kann man einen Hamster auch auf 30 x 30 cm halten. Der Hamster wird überleben, wenn man ihn füttert.
Ich hatte vor 20 Jahren auch mal ne 28qm große 1-Zimmer Wohnung, in der ich geschlafen, gekocht und gegessen und gelebt habe. Das "reichte" auch.
Der Unterschied zwischen mir und einem Hamster ist aber, dass ich einen Verstand habe (und nicht nur einen Instinkt, wie ein Hamster) und mir so sagen konnte, dass ich mir eine größere Wohnung in der Kölner Innenstadt gar nicht leisten konnte. Und wenn mir die Decke auf den Kopf gefallen ist, bin ich halt raus in den Park gegangen.
Ein Hamster arrangiert sich mit seiner Umgebung, die wir ihm bieten.
Bieten wir ein Sandbad an, wird er sandeln. Bieten wir ein Rad an, wird er radeln. Ist die Streuhöhe hoch genug, wird er buddeln... etc.
Aber er wird uns nicht sagen können, dass ihm die Größe nicht reicht. Ein Hamster wird immer niedlich sein und den gleichen Gesichtsausdruck haben, egal, ob er auf 0,2 qm sitzt oder eben auf 1 qm.
Den Unterschied - nämlich dass er in einem wesentlich größeren Gehege seine natürliche Verhaltensweise erst richtig ausleben kann und "zufriedener" ist - bemerkt man dann erst, wenn der Hamster in einem wirklich großen Gehege sitzt. Nicht umsonst wurde sowas untersucht und in Studien zusammengefasst.
Liebe Grüße,

Verena :knicks

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Lita

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Mein Hamster: Teddyhamster Romy (geb. 06/16)

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24

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 16:12

Ich klinke mich auch noch kurz ein. Bin ja nur sporadisch hier und hab auch gerade keine Zeit alles zu lesen was schon geantwortet wurde. Ich fühle mich nur an meine Situation vor etwas über einem Jahr erinnert. Wir haben unseren Hamster ja auch für meine 10jährige Tochter angeschafft und mir schwirrten damals die gleichen Fragen bezüglich Aufstehzeiten, Gehegegröße etc. im Kopf herum. Bei uns wurde es dann ja ein Teddyhamster von der Hamsterhilfe. Sie ist immer noch gesund und munter und wird heiß und innig geliebt. Trotzdem muss ich für uns folgendes Fazit ziehen:

1. Ich würde ein Hamstergehege nie wieder in einem Schlafzimmer platzieren. Inzwischen ist unser Hamster ruhiger geworden - sicher auch altersbedingt. Im ersten Jahr war sie nachts schon wahnsinnig laut.

2. Was die Größe betrifft: Unser Hamster sitzt inzwischen in Gehege Nr. 3 (bzw. streng genommen Nr. 2, da er in Gehege Nummer 1 gar nicht erst einzog, nachdem mir hier aufgezeigt wurde, was das für ein schlechter Kauf war). Nr. 1 war zu klein, Nr. 2 war eine Vollkatastrophe. Auch Nr. 3 (ein Detolf-Gehege) hat seine Schwachstellen und es ist nicht ausgeschlossen, dass es auch noch ein 4. Gehege für diesen Hamster geben wird. Ich habe zwischendurch auch manchmal verärgert gedacht "Man kann es auch übertreiben mit der Gehege-Perfektionierung!" wenn ich hier wieder und wieder auf Mängel meiner Gehege / Einrichtung hingewiesen wurde. Fand damals auch, dass der Ton manchmal etwas daneben war. ABER: Letzendlich war dann doch alles zutreffend, die Kritik voll berechtigt und ich hätte mir viel Geld und Nerven und vor allem schlaflose Nächte erspart, wenn ich direkt beim 1. Mal alle Tipps berücksichtigt hätte.

3. Ich würde dir empfehlen, dich an die Hamsterhilfe zu wenden. Die kennen die Tiere ja schon ganz gut und können dir auch dabei helfen, einen Hamster auszuwählen, der charakterlich zu euch passt. Wir hatten z.B. eigentlich einen anderen Hamster angefragt. Als wir mit Sandra von der Hamsterhilfe am Tisch saßen, erzählte sie dann, dass dieser Hamster ein Spätaufsteher ist und man nur wenig von ihm mitkriegt. Sie legte uns dann unsere Romy ans Herz, die im 1. Jahr wirklich eine totale Frühaufsteherin war (18h) und auch morgens oft noch wach. Allerdings altern Hamster ja auch sehr schnell. Inzwischen wird Romy selten vor 23 Uhr munter. Meine Tochter sieht sie also kaum noch und auch Auslauf ist kaum noch realisierbar :(

4. Verlass dich nicht drauf, dass dein Sohn dauerhaft für den Hamster verantwortlich sein möchte. Bei meiner Tochter war das Interesse anfangs riesig. Seit Romy für sie - aufgrund des späten Aufstehens - nicht mehr präsent ist, ist auch die Motivation weg, sich um das Tier zu kümmern. Ich bin also diejenige die füttert, Wasser wechselt, die Pinkelecken reinigt, sich manchmal die Abende um die Ohren schlägt, damit Romy doch noch ein bisschen Auslauf bekommt. Das war für mich jetzt keine Riesenüberraschung und ich habe mich von Anfang an darauf eingestellt, dass es vermutlich darauf hinauslaufen wird. Habe jetzt bei einer befreundeten Familie aber gerade erst erlebt, dass es auch Eltern gibt, für die das ein Deal-Breaker ist. Die trennen sich jetzt von ihren Kaninchen, weil die Kinder sich nicht ausreichend kümmern. So was sollte man sich m.E. vorher sehr gründlich überlegen.
Liebe Grüße,
Lita

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Roli2190

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Mein Hamster: Besitze noch keinen Hamster

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25

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 20:24


dass es auch Eltern gibt, für die das ein Deal-Breaker ist. Die trennen sich jetzt von ihren Kaninchen, weil die Kinder sich nicht ausreichend kümmern. So was sollte man sich m.E. vorher sehr gründlich überlegen.


So einen ähnlichen Fall gab es bei uns auch vor nicht langer Zeit in der Verwandtschaft. Es ging ebenfalls um ein Kaninchen, bzw. ursprünglich zwei. Es war dann nur noch eines, weil ein Raubtier in das (nicht komplett gesicherte) Gehege eindrang und eines der Tiere totbiss. Als sie in Urlaub fuhren, bekamen wir das Kaninchen in einem üblichen Gitterkäfig (wo die meisten Leute hier grade einen Hamster drin halten würden), mit Körnerfutter (was nicht geeignet für Kaninchen ist da sie eben keine Körnerfresser sind) und der Bitte, keinen Freilauf zu gewähren da es von der Raubtierattacke noch unter Schock stand und scheu war. Ich habe das Tier im Käfig versorgt, mir tat es einfach nur leid. Nach einem Gespräch haben sie sich dann dazu entschlossen, das Kaninchen in artgerechtere Haltung zu übergeben, auch deswegen, da die Tochter kein Interesse mehr dran zeigte.

So etwas passiert leider, wenn man den Zoohandlungen blind vertraut, sich nicht ausreichend informiert und darauf hofft, dass das Kind immer gleichbleibendes Interesse hat. Natürlich sind auch nicht alle Leute über einen Kamm zu scheren, dieses "Phänomen" habe ich allerdings schon öfter mitbekommen, was bei ehemaligen Bekannten sogar mit dem Tod des Tieres endete, da es nicht mehr versorgt wurde. Ich hatte damals bei meinen Kaninchen (ich bin über ein "durchschnittliches" Maß hinaus tierinteressiert) über Jahre großes Interesse, als ich ca. 15 wurde und öfter wegging, wurde es auch weniger und wir haben es auch damals in gute Hände gegeben. War für das Kaninchen wahrscheinlich besser, da es dort eine große Voliere und Artgenossen hatte, die es bei mir nach dem Tod meines anderen Kaninchens nicht mehr gab und meine Eltern gegen die Anschaffung von einem neuen waren und es sonst hätte allein sein müssen.
Nette Grüße
Roli2190 :)