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Meliana

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Sonntag, 13. August 2017, 18:58

Hamsterjunge unterentwickelt - Trennen oder nicht

Hallo liebes Forum.
Ich habe vor wenigen Tagen einen Zooladenwurf übernommen. Es wurde ein Paar Campbellhamster (eher nicht artrein) im Zooladen gekauft und es waren doch Männlein und Weiblein. Nun haben die Halter nachdem der Wurf da war das Männchen direkt zurückgebracht und zum Glück ist Mamahamster nun auch definitiv nicht tragend. Die Babys wurden dummerweise schon aus dem Gehege genommen, als sie das erste Mal mit geöffneten Augen aus dem Nest kamen. Nur ein weibliches Baby ist bei der Mutter geblieben. Sie sollte ja nicht allein sein ;)
Ich habe nun die Babys abgeholt. Auch das Weibchen, dass bei der Mama war, durfte ich mitnehmen. Die Mama musste leider in dem viel zu kleinem Gehege bleiben. Eine der Schwestern wurde mir leider auch nicht mitgegeben, da es schon reserviert war. Wenn es nicht abgeholt wird, kann ich es noch holen.
Die kleinen sollen nun in der 6. Woche sein.

Nun habe ich ein gut entwickeltes Baby, mit 25 Gramm. Das ist das Weibchen, dass länger bei der Mama war. Sie sitzt allein in einem 100*60 Gehege. Sie frisst super, ist sehr agil und wirkt auch sonst fit.
Die anderen 4 Babys wiegen zwischen 12 und 14 Gramm. Sie fressen ganz schlecht, sind etwa halb so groß, wie die "Große" und schlafen eigentlich nur. Die vier liegen zusammen in einem Nest und bekommen 3-4 mal tägl. zugefüttert. Jedes kommt am Tag gut auf 1,5 ml Aufzuchtsmilch. Aufgeteilt auf den frühe Morgen, mittags, wenn sie wach werden, abends gegen 22 Uhr und meist auch noch in der Nacht einmal. Darauf sind sie versessen. Ich rühre da jetzt auch immer noch ein bisschen Rodicare ein. Körner hamstern sie zwar, aber fressen kaum etwas. Hinzu kommt, dass bei einem Baby, dass Auge nicht richtig offen ist. Das Lid ist ein Stück zusammengewachsen.

Ich habe die Kleinen beim Tierarzt vorgestellt und meine Tierärztin zweifelt auch daran, dass sich die Winzlinge schon fortpflanzen können. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass es Ihnen gut tun würde noch zusammenzubleiben. Ich mache mir aber auch Sorgen, dass doch schon gedeckt wird, da sie ja vom Alter her schon soweit sein könnten. Jetzt brauche ich eine zweite oder dritte und vierte Meinung. Lasse ich die Würmchen noch in Ihrer Viersamkeit oder trenne ich sie nach Geschlecht. Dann sind sie ja auch noch zu zweit. An Gehegen mangelt es noch nicht. ;)

Gerne nehme ich auch noch andere Tipps zum Päppeln und Co entgegen.

Wie groß ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass gleichgeschlechtliche Geschwister bei Campbellähnlichen-hybriden zusammenbleiben wollen?
Liebe Grüße

Terrahamster

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2

Sonntag, 13. August 2017, 19:11

Hallo Meliana!

Hamsterbabies sollten in dem Alter wirklich mehr wiegen, aber Milch brauchen sie in dem Alter nicht mehr. Normalerweise werden sie mit etwa 3 Wochen entwöhnt und fangen dann von selbst zu fressen an.
Welches Grundfutter bietest du ihnen an und was gibt es dazu (Gemüse, Babybrei, Quark, Joghurt?)

Die Kleinen wurden viel zu früh von der Mutter weggenommen, vermutlich bevor sie entwöhnt waren. Bei Jungtieren kann das gewaltigen Stress auslösen. Das plus ungewohntes Futter kann die Verdauung komplett durcheinanderbringen. Scheiden die Kleinen denn normale Köttel aus, oder sind die irgendwie anders? Oder haben die Babies gar Durchfall?

Zum Thema, ob sich unterentwickelte Hamsterbabies trotzdem fortpflanzen können, kann ich leider nichts sagen.
Generell rate ich davon ab, Hamster dauerhaft zusammen zu halten. Erstrecht Hybriden.
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LG von mir und meinen tierischen Mitbewohnern Hera, Loki, Dodger und Frodo

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Terrahamster« (13. August 2017, 19:16)


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3

Sonntag, 13. August 2017, 19:29

Danke für deine Antwort.
Das sie eigentlich keine Milch mehr brauchen, ist klar. Nur ist das leider das einzige, was wirklich in die Würmchen reingeht. Rodicare ohne Aufzuchtmilch, wollten sie nicht. Ich versuche aber den Rodicareanteil, schrittweise zu erhöhen und die Milch quasi auslaufen zu lassen. Die Kleinen müssen unbedingt zunehmen. Vorallem das eine Kleine, dessen Lid nicht richtig offen ist. Es muss vermutlich noch geöffnet werden, da es wohl Probleme mit dem Augapfel geben kann. Aber mit 12 Gramm ist eine Narkose, auch Atemgasnarkose, nicht das wahre. :( Daher bin ich froh überhaupt etwas in die Kleinen reinzubekommen. Milch ist da doch besser, als nichts bzw. nur Kleinstmengen, oder?

Als Grundfutter biete ich ihnen dem Clamazi-Mix an. Da gebe ich noch Pinienkerne dazu. Sie knabbern es aber leider nur an. Ansonsten biete ich Sprossen und verschiedenes Gemüse an und versuche es auch Ihnen das als Brei schmackhaft zu machen. Quark und Joghurt habe ich Ihnen noch nicht gegeben, da ich der Meinung war die Aufzuchtsmilch, würde den Eiweißbedarf decken. Das probiere ich aber nochmal aus.

Die Verdauung ist in Ordnung. Es könnte besser sein, aber es ist kein Durchfall. In der Regel setzen sie normale Köttel ab. Manchmal ist es dann etwas weicher.

Entwöhnt waren die Kleinen sicher noch nicht.

Liebe Grüße

Terrahamster

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Sonntag, 13. August 2017, 21:54

Mit Naturjoghurt und Babybrei (Gemüse und Hühnchen) habe ich gute Erfahrungen bei der Jungenaufzucht gemacht. Was deinen Kleinen aber auch fehlen kann, ist eine normal entwickelte Darmflora. Unterstützend kannst du Bene Bac geben.
Wenn es "da unten" zwickt und gluckert, mag man selber ja auch nicht wirklich essen.
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Montag, 14. August 2017, 06:58

Leistet ProPreBac da den gleichen Dienst? Das habe ich nämlich noch hier.
Ich hole nachher mal ein Gläschen. Mal schauen, was sie dazu sagen.

Terrahamster

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Montag, 14. August 2017, 09:00

Das kenne ich ehrlich gesagt nicht. Laut Beschreibung scheint es dieselbe Funktion wie Bene Bac zu haben.
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Montag, 14. August 2017, 09:26

Hallo @Meliana: !

Ich stups dir mal @sunny: an, die hat als langjährige PS bei Hamster in Not schon sehr viele Würfe bei sich groß gezogen und kann dir zum Thema Trennen und wie man die Kleinen am besten päppelt sicherlich die kompetentesten Tipps geben.

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Montag, 14. August 2017, 09:49

Laut meiner Tierärztin ist das genauso gut, also habe ich ihnen davon was gegeben. Mit dem Rodicare sind wir nun bei einem 1:1 Verhältnis angekommen. Sie haben heute morgen aber auch weniger davon gefressen. Freundlicherweise stehen sie tagsüber auch häufig auf. Da werde ich ihnen einfach noch öfter etwas anbieten. Es hat leider auch nur ein Jungtier zugenommen. Zwei haben ihr Gewicht gehalten und das kleinste hat noch etwas abgenommen. Aber alle sind munter und wuseln rum. Nur die Futterspritze sorgt für Ruhe :D

Ich wollte mal versuchen, das Körnerfutter etwas einzuweichen. Vielleicht mögen Sie es dann lieber.

Danke @selene fürs Anstupsen :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Meliana« (14. August 2017, 10:31)