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raininblood

Schüler

  • »raininblood« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 14

Mein Hamster: Peanut, 1 Jahr alter Dsungare, leider beidseitig erblindet. Cremefarbend und immer noch sehr aufgeweckt...

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61

Heute, 10:09

Morgen Danny, Morgen Selene,

Danke erstmal für eure Antworten :console

Wie Jasmin schon sagte, wir sind einfach ein bisschen nervös und wollen nicht nerven... es ist halt auch ein bisschen frustrierend wenn man sowas baut, und in der ersten Nacht gehts dann mit dem Geklimper am Napf direkt weiter... und mit der Diagnose von der (meiner Meinung nach) nicht so besonders kompetenten TA im Hinterkopf kann man da dann schon ein bisschen ins Grübeln kommen...

Ich machs jetzt mal relativ kurz, weil es ist früh am Morgen. Ich hab mir das Gehege grade in der Vorstellung angesehen und kurze Frage nur dazu: Womit sollte sich der Hamster beschäftigen was ihn dann vom "am Napf nagen" abhalten sollte? Das Gehege ist im Endeffekt einfach nur leer. Rad, Haus, Sandbox, eine Korkröhre, ein kleines Versteck. Da ist keine Beschäftigung, nichts was der Hamster erkunden könnte. Letztlich bleibt ihm an der Oberfläche nichts was er tun könnte außer im Rad zu laufen oder eben an dem Napf zu nagen.


Du hast ja irgendwo natürlich recht... die Sache ist halt einfach die, dass das was drin ist das ist, was gerade zu bekommen war ohne Internet... und das ist bekanntlich ja nicht viel. Wir werden unser bestes geben da jetzt noch wesentlich mehr rein zu stopfen - ich bin aber auch in soweit ehrlich, dass ich ein bisschen aufs Geld gucken muss nach dem Gehegebau und wir jetzt noch nicht Wahllos alles bestellen können. Der ursprüngliche Gedankengang war halt erstmal der: "Besser ein großes Gehege mit viel Streu zum Buddeln und den Sachen die sie hat, als die kleine Kiste die sowieso auch nicht mehr geboten hätte und dazu noch viel zu klein war... :S

Er muss viel absuchen um das verstreute Futter zu finden, muss zwischen Sachen durchlaufen die dann natürlich auch beschnuppert werden müssen, auf Korksachen drauklettern um dort Körnchen zu finden. Er kann sich mit z.B. Rispenhirse beim Abernten beschäftigen.


Ich bin da halt immer so ein bisschen Hypochonder weil ich angst hab das die Blinde Maus es nicht findet, und dann hungrig ins Bett muss :hmm

1. Wenn es extrem wird und ein Tier / Hamster ein und dieselbe Handlung immer wiederholt und scheinbar ohne zielgerichteten Nutzen zwanghaft ausübt, dann kann es sich dabei schon um eine Stereotypie handeln. Aber soweit muss Peanut ja noch gar nicht sein; sie hatte ja zwischendurch mit dem Napfknabbern auch aufgehört, oder?


Nein, leider nicht... seit sie vor etwa 3-4 Wochen angefangen hat, hat sie glaube ich keine Nacht wirklich aufgehört.... doch... moment... eine einzige, das war die Nacht in der wir ihren Auslauf umgestellt hatten... da hab ich nix gehört...

2. Wie weiter oben schon irgendwo geschrieben wurd, kann man es einfach mal mit einem anderen Napf (z.B. glatt glasiert) oder als Ersatz mit einer Nippeltränke probieren.

3. Auch das könnt ihr austesten; es könnt nur sein, dass Peanut dann dazu übergeht, das Holz anzuknabbern.


Wird mal gemacht, und sei es einfach nur um Übergangsweise die Symptome zu behandeln bis das Gehege nach Selenes Vorstellungen stimmt... auch wenn das jetzt beim Schreiben halt irgendwie doof klingt - es wäre auch für uns KG schön, mal wieder ne Nacht durch zu schlafen...

4. Ein Tumor ist leider immer möglich, das ist auch eine ziemlich häufige Todesursache bei unseren Hamstern. Aber ich würd da jetzt nicht unbedingt gleich vom Schlimmsten ausgehen - v.a., wenn sie ja keine Anzeichen für motorische / neurologische Ausfälle oder sonstige Beschwerden zeigt. Eine Diagnose kann euch aus der Ferne hier natürlich niemand bieten; ohne abklärende TA-Untersuchung bleibt die Tumoridee eine reine Theorie. Ich persönlich würd Peanut einfach mal beobachten, wie sie auf den Napfwechsel reagiert und wie sie mit dem Gehegeumzug klarkommt bzw. wie sich dort die nächste Zeit neu eingewöhnt und mit dem neu gestalteten, größeren Wohnraum (den Dauerauslauf hat sie auch weiterhin, oder?) hoffentlich napfnagemäßig zur Ruhe kommt.


Genau... ich will eigentlich auch erstmal alles andere versuchen... und wenn das Gehege nachher perfekt ist, und alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind, und sie sollte immer noch nagen dann gehen wir einfach doch mal zu einem Hamsterkundigen TA... laut TA-Liste ist ja einer bei uns um die Ecke in Bonn Beuel um das alles nochmal abklären zu lassen... wobei ich ihr den Stress tatsächlich vorerst gerne ersparen würde solange wir nicht wissen, was jetzt wirklich abgeht...

Den Dauerauslauf hat sie NOCH nicht, der wird aber auch schnellstmöglich wieder nachgerüstet. Problem ist halt hier, dass ich das passende Werkzeug hier zuhause liegen habe (51mm Lochsäge) und nicht bei Jasmin, wo Peanut wohnt... Ich hoffe sehr, dass ich Montag weiterhin Krank geschrieben werde, dann kann ich rüber fahren, und das Problem dann in Ruhe angehen...
Mit besten Grüßen


Marco mit Peanut :auge

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62

Heute, 10:21

Ich bin da halt immer so ein bisschen Hypochonder weil ich angst hab das die Blinde Maus es nicht findet, und dann hungrig ins Bett muss :hmm
Da kann ich dich beruhigen, die finden ihr Futter eh zu 99% mit der Nase, nicht den Augen :naa . Ich würde also unbedingt auf verstreutes Futter umstellen, gerade in punkto Beschäftigung.
Viele Grüße,
Shiori

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63

Heute, 13:13

Huhu,
es ist halt auch ein bisschen frustrierend wenn man sowas baut, und in der ersten Nacht gehts dann mit dem Geklimper am Napf direkt weiter... und mit der Diagnose von der (meiner Meinung nach) nicht so besonders kompetenten TA
Also Peanut ist ja gerade erst ganz frisch umgezogen, da kann man jetzt keine sofortigen Wunder erwarten. Zumal wie gesagt ja eben nicht 100%ig sicher ist, woran das Napfnagen genau liegt. Wenn euch die bisherige TÄ nicht kompetent erscheint, dann findet ihr vielleicht hier einen hamstererfahreren TA in euer Nähe: Tierarztliste Deutschland - Gesundheit, Medizin und Tierarztsuche - www.das-hamsterforum.de. Oder ihr macht mal im entsprechenden Unterforum der Gesundheitsrubrik einen Thread zur TA-Suche auf. Edit - ach, wer lesen kann... das habt ihr ja schon im Blick, also würd ich beim nächsten TA-Besuch nach Bonn Beuel.
weil ich angst hab das die Blinde Maus es nicht findet, und dann hungrig ins Bett muss
What Shiori said - ein Hamster findet sein Futter eher mit der Nase als mit den Augen, also keine Sorge :yaya In der Natur müssen sich die Tierchen ihr Futter ja auch über einen weiten Radius zusammensuchen, da kämen sie mit ihrer ohnehin nicht ausgeprägten Sehkraft nicht weit. Und viele Halter hier verstecken ihren Plüschis zumindest das Trockenfutter auch gern mal in Pappröhren, wickeln es in Toipapier ein, vergraben es in der Einstreu vergraben o.Ä., damit der Hamster eben auch etwas dafür tun muss. Du musst ja auch nicht sofort das komplette Futter von jetzt auf gleich verteilen - das kann man auch nach und nach machen und dann immer mehr vom Futter immer weiter vom Napf entfernt anbieten, sodass sich Peanut an diese neue Handhabung gut gewöhnen kann.
seit sie vor etwa 3-4 Wochen angefangen hat
Ach so; weiter oben hieß es noch, das sei erst seit einer Woche so :gruebel

Ansonsten macht euch nicht so einen Stress und v.a. keinen Zeitdruck - überlegt und lest lieber gründlich und genau und geht dann nötige / geplante Änderungen möglichst geordnet an. Es war ja auch nie die Rede davon, dass Peanut in dem vorherigen Gehege keine Nacht mehr aushält und sofort in ein größeres Gehege gesetzt werden muss, was dann aber erst nach und nach mit dem Hamster drin und mit dem gewohnten Dauerauslauf inklusive fertig wird. Das wird schon :top

LG, Danny
Hamster: Tungsten T.K. Maddox - eine Glühfaden-Saga
Gehege: Tungstens EB im Nagerhüttenstil (150x60x75 cm)
I believe in everything - nothing is sacred. I believe in nothing - everything is sacred. [Tom Robbins]

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