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Samstag, 3. Juni 2017, 22:13

Goldi-Wildfangnachzuchten

Liebe Leute,

mich würden mal so eure Erfahrungen bezüglich Goldi-Wildfangnachzuchten interesssieren. Ich finde die super-spannend und plane in die Richtung.
Also: Was ist anders? Was ist schwieriger? Was ist toll? Ich weiß, dass sie größer sind und entsprechend mehr Grundfläche brauchen. Was noch?

Schonmal danke für eure Beiträge.

Emm

Freyja

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Samstag, 3. Juni 2017, 23:05

Huhu,

woher planst du denn einen zu beziehen?
Die Goldi-WiFanachzuchten, die aus dem Labor kamen (zumindest hieß es, dass sie welche sind) waren tatsächlich sehr groß, aber sonst ganz normale, liebe Hamster mit unterschiedlichem Charakter. Der eine, den ich vermittelt habe, ist eher zurückgezogen, der andere total menschenbezogen und handzahm. Ich glaube, da kann man nichts allgemein sagen. ^^
Wenn sie sehr groß werden, solltest du über ein 40er Laufrad nachdenken, ansonsten sehe ich nicht so arg viele Veränderungen, die man vornehmen muss.
Ganz liebe Grüße
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Alex92

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Sonntag, 4. Juni 2017, 10:57

Hey,

ich versteh gerade nicht ganz, worauf du abzielst: möchtest du so einen Hamster halten und fragst, ob sie bezüglich der Haltung spezielle Anforderungen haben oder möchtest du mit Wildfangnachzuchten selbst züchten?
Grüße
Alex

Emm

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Sonntag, 4. Juni 2017, 12:25

Hallo ihr beiden,

danke für die ersten Infos und den Tipp mit dem 40er-Rad. Ich plane, eine Wildfangnachzucht-Dame zu halten. Habe auch schon einen Kontakt zur Pflegestelle und dort auch schon hilfreiche Infos bekommen. Ich möchte hiermit einfach nochmal allgemeiner in die Runde fragen, welche Erfahrungen es noch so gibt. :)
Bisher hatte ich Zooladen-Teddy-Hamster, sehe aber auch, dass dort die Transport - und Haltungsbedingungen bis das Tierchen beim Käufer landet nicht das zu sein scheinen, was ich unterstützen möchte. Auf der Suche nach einem Pflegestellen-Tier bin ich dann auf diese beeindruckenden Wildfangnachzuchten aus dem Labor gestoßen. Ich habe mich also vorher noch nie damit beschäftigt und möchte mich vorher gut darauf einstimmen. Geplant ist eine Haltung frühestens ab Jahresende 2017. Züchter bin und werde ich nicht. Da stimme ich anderen usern hier zu, dass es einfach schon zuviele Tiere gibt, die Halter suchen...

Also, wenn es noch Hinweise, Anregungen etc. gibt - her damit. :)

Viele Grüße - Emm

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Emm« (4. Juni 2017, 12:28)


Alex92

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Sonntag, 4. Juni 2017, 14:20

Hey,

ah, verstehe. Vielleicht kann @Sandi: noch Erfahrungen beisteuern. Sie hat öfter bei der Verteilung von Laborhamstern geholfen und hatte soweit ich weiß auch selbst welche. Vielleicht weiß sie auch noch, an wen aus dem Forum ein paar der Tierchen gingen und du könntest diese Leute dann gezielt ansprechen.
Grüße
Alex

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Sonntag, 4. Juni 2017, 14:47


Hallo Emm,
bei mir wohnt seit einiger Zeit eine Labori-Hamsterdame.
In der Haltung besteht nach m.E. kein Unterschied zu den anderen Hamstern.
Ich kann zu den Laborhamstern nichts generelles sagen, sondern nur von meinen Erfahrungen berichten.
Meine Hamsterdame war nach der Geburt ca. 6 Wochen im Labor. Inwieweit sie in dieser Zeit für Versuche herhalten mußte, weis ich nicht.
Trotzdem sollte man sich vor Augen führen, wie die Hamster im Labor gehalten werden, nämlich in kleinen Microlanboxen, eine neben der anderen und auch sonst die Haltung alles andere als optimal ist. Die Tiere bekommen zwangsläufig mit, was in den Nebenkäfigen abgeht. Das prägt natürlich.
Nun zu meiner Hamsterdame:
Bei ihrer Ankunft war sie scheu ohne Ende.
Sie ist nur geduckt durch den Käfig gelaufen.
Wenn sie Angst hatte(z.B. Futter in den Käfig legen) ist sie weggesprungen, einmal fast aus dem Gehege.
Wir haben viel Zeit aufbringen müssen, um sie zu beruhigen. Aber dann ist sie recht zügig zutraulich geworden. Zu meinem Sohn (dem Hamsterflüsterer) hat sie schon ein enges Vertrauensverhältnis.
Er darf sie streicheln, hochheben, herumtragen und sie auf der Hand auf den Rücken legen(GBE-beobachten)
Beim Hamsterradradeln habe ich festgestellt, dass sie um einiges größer ist als ein Durchschnittshamster.
Sie ist sehr bewegungsaktiv. Aufstehzeit aktuell ca.22:00h aktiv bis morgens zwischen 6:00h und 8:30h. Dann aber fast ausschließlich im Rad.
Auslauf, möglichst groß, dringend zu empfehlen.
Ich habe einmal mitgezählt, wie viele Runden sie ohne Unterbrechung im Hamsterrad dreht.
158 Runden. Die Kugellager haben geglüht. :gacker
Ich habe nunmehr einen Tachometer angeschlossen, um ihre Leistungen zu messen.
Am ersten Abend: Tagestrecke: 19,2km; Höchstgeschwindigkeit: 15,5km/h; Zeit ca: 4:30h
Sie radelt so zwischen 13km und 22km; die Geschwindigkeit liegt 13km/h und 18km/h pro Nacht.

Für die Laborhamster gelten meines Erachtens die gleichen Haltungsbedingungen wie für andere Hamster. Da Du schon eine Hamsterdame beherbergst ändert sich im Prinzip nichts.

Ich habe aus meinen Erfahrungen zwei Dinge, auf die ich besonders hinweisen möchte.
Meine Labori-Dame braucht unbedingt täglichen Auslauf. Der Auslauf sollte mindestens 2-2,5 qm groß sein.
Ein Hamsterrad von mindestens 40cm Durchmesser halte ich für unbedingt erforderlich. Bei einem kleineren Rad wird die Wirbelsäule wahrscheinlich so stark gerundet, dass ein Bandscheibenvorfall auftritt. Übrigens inoperabel. Das Tier muss letztendlich eingeschläfert werden.
Meine Bitte: Opfere die 50,00€ für ein 40er Hamsterrad.

Abschließend gesagt: Unsere Laborhamsterdame ist eine ganz Charmante und Liebe. Sie ist intelligent und äußerst neugierig. Für uns ein weiterer Traumhamster :knuddel

Liebe Grüße aus Osthessen :winke

schorsch

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Sandi

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Montag, 5. Juni 2017, 21:23

Hi,
Ich weiß, dass sie größer sind und entsprechend mehr Grundfläche brauchen.


Bist du sicher, das das eine Wifa Linie ist?

Es gibt unterschiedliche Linien in den Laboren. Die Wifa Linie ist eigentlich, für unsere Verhältnisse eher klein. Heißt um die 120g, eben so, wie die Goldhamster in der Natur. Die Laborlinie ist meist deutlich größer, das geht teils bis 180g.

Ich weiß allerdings nicht, ob da auch gekreuzt wird, normalerweise versucht man die aber getrennt zu halten.

Ansonsten nein, es gibt keinen Unterschied in der Haltung.

Helfen kann ich dir in dem Sinne nicht, ich hatte nie mit Wildfanglinien zu tun. Die, die wir rausgeholt haben, waren alles Laborlinien. Ich glaube aber kaum, das das einen Unterschied macht. Scheu sind die meisten Laboris am Anfang. Haben einen Hang zu Stereotypien (keine Käfighaltung!), müssen das buddeln und hamstern meist erst lernen. Das gilt für die Haltung in Makrolonboxen. Es gibt auch Labore im "Verhaltenstechnischen" Bereich, wo es um Untersuchungen zur Aufzucht,... geht, weiß nicht ob die Haltung da eventuell anders ist.
Die Versuchstiere aus medizinischen Laboren gehen nicht raus, es handelt sich da meist um die Kontrollgruppe.

LG Sandi :winke

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Samstag, 10. Juni 2017, 16:19

Liebe alle, die geantwortet haben, vielen lieben Dank. :)
Ich glaube, die Infos zur Herkunft kennt die Pflegestelle am besten, wobei mir mitgeteilt wurde, dass es sich um Verhaltensstudien handelt. Wir planen gerade ein 8000er-Gehege, daher danke für den Tipp mit dem 40er-Laufrad. Welches Modell wird denn in der 40er-Größe favorisiert? Gibts da eins, das gut und vor allem ruhig läuft, leicht zu reinigen ist und nicht verkantet? Bisher habe ich recht gute Erfahrung mit Rodipet-Senior, bisher 27=d.

Freyja

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Samstag, 10. Juni 2017, 18:13

Huhu,

Gibts da eins, das gut und vor allem ruhig läuft, leicht zu reinigen ist und nicht verkantet?

An 40ern bzw 42ern gibt es glaube ich nur noch die Getzoo Räder. Rodipet hatte früher auch welche, die gibt es aber leider nicht mehr.
Schau hier: KLICK
Das ist ein ganzer Happen Geld, aber die Korklaufräder sind von der Qualität echt unschlagbar (von der Laufradschmiede jetzt mal ausgenommen, die sind aber noch teurer).
Die laufen durch das Kugellager extrem ruhig (man hört nur das Tippeln von den Hamsterfüßchen auf dem Kork) und die Hamster können schön schnell darin flitzen.
Das Laufrad gibts auch ohne Kork, falls du es lieber magst. Wenn du es gut reinigen willst, ist es eventuell geschickter, wenn du Kork selber rein machst, den du dann auch gut wechseln kannst.

Ich habe meine Korklaufräder aber mehrmals lasiert, damit lässt es sich auch gut abwischen.


Es gibt unterschiedliche Linien in den Laboren. Die Wifa Linie ist eigentlich, für unsere Verhältnisse eher klein. Heißt um die 120g, eben so, wie die Goldhamster in der Natur. Die Laborlinie ist meist deutlich größer, das geht teils bis 180g.

Das ist ja spannend und wusste ich auch noch nicht. Weißt du,ob das in allen Laboren so gehalten wird? Und warum die Laborlinie soviel größer gezüchtet wurde?
Ganz liebe Grüße
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Freitag, 16. Juni 2017, 22:13

Hallo,
nein, warum das so ist kann ich dir leider nicht sagen. Möglicherweise sind sie griffiger :shy Es haben aber auch nicht alle Labore beide Linien, das unterscheidet sich meist im medizinischen und verhaltensbiologischen Bereich. Die reinen Wildfangnachzuchtslinien findet man häufig in Laboren die sich mit Verhaltensforschung auseinander setzen, weil dies sicher noch ursprünglicher sind. Das hat man ja auch bei Wifa Nachzuchten der Dsungaren.

Die meisten medizinischen Labore haben deutlich schwerere Tiere, sowohl bei der Versuchs- als auch bei der Kontrollgruppe. Wobei das wahrscheinlich Stammbezogen ist. Mich würde da das "Zuchtkonzept" interessieren, in wie weit möglicherweise sehr enge Linienzucht betrieben wird oder ob es da spezielle Zuchtpläne gibt um einen gewissen Inzuchtfaktor nicht zu unterschreiten. Wenn sie sehr eng mit entsprechenden Tieren gezogen sind, ist klar, warum sie dann sehr ähnlich sind.

Die Tiere für einen Versuch schwanken bei den Gewichten meist nicht enorm, was wahrscheinlich für die Auswertung auch wichtig ist, bzw. für das "arbeiten" mit den Tieren.

Es sind auch nicht alle Tiere wildfarben, aber eben die meisten. Ich selbst habe in einem Labor auch mal cremefarbene Linien gesehen, das hat mich auch überrascht.

LG Sandi

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